Inklusionsprojekt






"UNS BEHINDERT NICHTS – Gelebte Inklusion vernetzen"
 
Die Lebenshilfe Göppingen e.V., die Volkshochschule Göppingen, der Kreisjugendring Göppingen e.V. und der Kreisseniorenrat Göppingen kooperieren seit Juli 2015 in dem Inklusionsprojekt „UNS BEHINDERT NICHTS – Gelebte Inklusion vernetzen“, das von der Aktion Mensch gefördert wird. Mit der außergewöhnlichen Zusammenstellung der Kooperationspartner kann auf ein breites und vielfältiges Netzwerk zurückgegriffen werden, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am öffentlichen und kulturellen Leben nachhaltig zu verbessern. Über die gesamten drei Jahre des Inklusionsprojekts sind Menschen mit Behinderungen aufgerufen sich zu beteiligen. Dafür wurden vier inklusive Arbeitsgruppen zu den Lebensbereichen Bildung, Freizeit, Wohnen und Arbeit zusammengestellt. Im Mittelpunkt des Projekts steht dabei ein Tandemmodell, bei dem Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote auf konkrete Teilhabemöglichkeiten überprüfen. Die Tandems besuchen zum Beispiel Kurse der Volkshochschule, an denen bisher noch keine Menschen mit Behinderungen teilgenommen haben. In der Arbeitsgruppe Bildung werden mit den gesammelten Erfahrungen der Tandems konkrete und praktische Lösungen für erlebte Stolpersteine erarbeitet, so dass die Kursangebote der Volkshochschule langfristig für Menschen mit Behinderungen offen stehen. Zukünftig wird zu Beginn jedes Semesters eine Besichtigung der Volkshochschule Göppingen angeboten, auf der das aktuelle Programm und das Anmeldeverfahren vom Inklusionsbeauftragten der Volkshochschule vorgestellt wird. Um die Dozenten/innen im Umgang mit den Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen Handlungssicherheit zu geben, werden Schulungen von den Mitarbeiter/innen der Lebenshilfe Göppingen zum Thema Inklusion durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe soll auch über den Projektzeitraum hinaus intensiviert werden, etwa bei der Entwicklung neuer Angebote, die den Bedarfen der Menschen mit Behinderungen entsprechen.
 
Die Mitarbeiter:
 
Mein Name ist Samuel Kober, ich bin 31 Jahre alt und habe nach meinen Zivildienst im Karl-Reiz-Haus, einem kleinen Wohnheim der Lebenshilfe Esslingen, in Flensburg Erziehungswissenschaften, Gesundheitsbildung und Beratungspsychologie studiert. Im Rahmen eines Praktikums bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. konnte ich erste Erfahrungen in der Netzwerkarbeit beim Aufbau einer Präventionskette in Marzahn-Hellersdorf sammeln. Besonders reizvoll an unserem Inklusionsprojekt ist die partizipative Ausrichtung. Ich möchte Menschen mit und ohne Behinderungen herzlich einladen, gemeinsam mit uns kreative Maßnahmen zu entwickeln. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit den Kooperationspartnern im Sinne der Inklusion eine Kultur etablieren, in der Jede und Jeder willkommen ist und wir ein nachhaltiges, engmaschiges und lebendiges Netzwerk entwickeln. Mein Name ist Markus Dehnert, ich bin 31 Jahre alt, ausgebildeter Verwaltungsfachangestellter und seit zwei Jahren in Teilzeit beim Kreisjugendring Göppingen e.V. beschäftigt. Dort erfuhr ich vom Inklusionsprojekt. Da ich selbst seit meiner Geburt auf den Rollstuhl angewiesen bin und das Thema Inklusion für ein grundlegend wichtiges halte, habe ich nicht lange gezögert mich auf die Halbtagsstelle zu bewerben. Ich denke, dass dieses Projekt die große Chance bietet, inklusionshemmende Faktoren innerhalb der Strukturen der Projektpartner zu erkennen und abzubauen. Ganz persönlich empfinde ich die Konstellation, dass ein „nicht behinderter“- und ein „behinderter“ Mensch nun gemeinsam das Projekt im Landkreis Göppingen umsetzen, als äußerst spannend und logisch im Sinne der Inklusion. Ich freue mich deshalb sehr auf die kommenden drei Jahre.
Bei Fragen und Anregungen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen!
 
Leichte Sprache

Menschen mit Behinderungen sollen im Landkreis Göppingen überall dabei sein. Das gilt für alle Lebensbereiche. Wie zum Beispiel: Wohnen, Freizeit, Bildung und Arbeit. Man nennt das Inklusion. Damit das klappt arbeiten Personen von der Lebenshilfe Göppingen, der Volkshochschule Göppingen, des Kreisjugendrings Göppingen und des Kreisseniorenrats Göppingen drei Jahre lang zusammen. Sie sind Partner. Sie wollen herausfinden, was für Menschen mit Behinderungen schwierig ist. Und was man besser machen kann, damit Menschen mit Behinderungen überall teilhaben können.
 
Inklusionsprojekt

Samuel Kober, Projektleiter
Markus Dehnert
Projektbüro im Bildungszentrum Jebenhausen
Vorderer Berg 50/1
73035 Göppingen-Jebenhausen

Telefon:     07161/38995-62
Fax:           07161/9440536
E-mail:       inklusionsprojekt.kober@lh-goeppingen.de
                  inklusionsprojekt.dehnert@lh-goeppingen.de            
            
Nähere Info auf der Homepage der Lebenshilfe


  

Leitung

Wolfgang Merkle
Fon 07161 650-811
Fax 07161 650-98-811
WMerkle@goeppingen.de

Kontakt

Fon 07161 650-800
Fax 07161 650-808
vhs@goeppingen.de
www.vhs-goeppingen.de

Öffnungszeiten

Mo bis Fr 9.00 bis 12.00 Uhr
Di bis Mi  13:30 bis 16.00 Uhr
Do 13.30 bis 18.00 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr
In den Schulferien (Faschings-, Oster-, Pfingst-, Sommer-, Herbst- oder Weihnachtsferien) gelten andere Öffnungszeiten. Bitte erfragen Sie die Öffnungszeiten telefonisch.

Anschrift

Mörikestr. 16
73033 Göppingen