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Verfolgt – Verfemt – “Entartet”

Heute werden diese Künstler und ihre Werke als das Beste gesehen, was die Kunst in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorbrachte. Im nationalsozialistischen Deutschland der 1930er und 1940er Jahre wurden sie verfolgt, verfemt und galten als „entartetet“: Max Beckmann, Otto Dix, Lovis Corinth, George Grosz, Lyonel Feininger, Otto Freundlich, Käthe Kollwitz, Max Pechstein, Heinrich Zille… - Kunst des Realismus, des Expressionismus, der Abstraktion, politisch engagierte, kritische Kunst.

116 Werke von 65 Künstlerinnen und Künstlern stehen für eine Generation und  ihre Kultur, die dem beispiellosen Terror der Nationalsozialisten ausgesetzt war. Es geht auch um Schicksale Einzelner und die Facetten der Verfolgung: die oft tragische „innere Emigration“, um den Repressalien zu entgehen, die Flucht in den Untergrund und die künstlerische Arbeit im Verborgenen, der Ausweg in die Emigration, die Verzweiflung, nicht zuletzt die Zeugnisse der Verhaftung und Ermordung einzelner Künstlerinnen und Künstler. Von einigen der Künstler wurden 1937 in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München Werke an den Pranger gestellt.

Die Werke der Ausstellung sind ein Teil der Sammlung, die der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. zusammengetragen hat. Die Ausstellung war seither in Dessau, Magdeburg, Göttingen und Oldenburg zu sehen. Die Kunsthalle Göppingen bietet ein umfangreiches Programm zur Vermittlung dieser Werke.

Dexel: "Fabrik"

Schloss Filseck
73066 Uhingen
7. Mai bis 31. Juli
Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr

Fahren Sie von Göppingen Richtung Faurndau und folgen Sie der Beschilderung zu Schloss Filseck.

Das ausführliche Begleitprogramm (Führungen - Künstlergespräch - Malzeit für Kinder) finden Sie hier.