Das Streuobst-Erlebnis in Göppingen

Schwäbisches Streuobstparadies

Die Stadt Göppingen ist Mitglied im Verein Schwäbisches Streuobstparadies e.V.: http://www.streuobstparadies.de

Die Streuobstwiesen zwischen Alb und Neckar bilden mit rund 26.000 ha eine der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Die 1,5 Millionen Obstbäume im Schwäbischen Streuobstparadies sind zu jeder Jahreszeit ein besonderer Genuss: Im Frühling zeigt sich ein herrliches Blütenmeer und das Summen der Bienen erfüllt die Luft. Im Sommer hängen die Bäume voller Kirschen. Im Herbst reifen Äpfel, Birnen und Zwetschgen heran und ergeben ein buntes Bild. Selbst im Winter haben die schneebedeckten Wiesen einen besonderen Charme. 
Diese jahrhundertealte Landschaft ist ein besonderer Kulturschatz und verfügt über eine enorme Vielzahl an Brennereien und Mostereien, Lehrpfade, Obstfeste, spannende Museen, Hochschulen, Hersteller für speziellen Streuobstfachbedarf, eine enorme Sortenvielfalt und vieles mehr.
Die Streuobstwiesen prägen unsere Landschaft und erfüllen dabei wichtige ökonomische, ökologische und soziale Funktionen: Sie sind Lebensraum für über 5.000 Tier- und Pflanzenarten,  Naherholungsgebiet für Jung und Alt und Ursprung vielfältiger Qualitätsprodukte. 

Wildobstlehrpfad Gärtnerhof Jeutter

Im idyllisch gelegenen Marbachtal des Göppinger Stadtbezirks Faurndau hat der Gärtnerhof Jeutter in den vergangenen Jahrzehnten eine Wildobstanlage auf dem betriebseigenen Gärtnereigelände angepflanzt und gehegt. Der Wildobstlehrpfad führt durch die Anlage und informiert auf sieben Tafeln über die Kulturlandschaft des Streuobstanbaus, sowie über die Vielfalt der selten gezüchteten Wildobstarten und deren Wert als wesentliche Nahrungs- und Lebensgrundlage für Insekten und Vögel.

Der Wildobstlehrpfad ist ein ca. 750m langer Rundweg mit nur etwa 20m Auf/- bzw. Abstieg. Eine Begehung dauert etwa 20min. - je nachdem wie intensiv man die insgesamt 12 Taflen liest, die über verschiedenste Wildobstsorten wie Speierling, Kornelkirsche, Eberesche, Holunder, Apfelbeere etc. informieren.
Zwischen Frühling und Herbst bietet der Wildobstlehrpfad immer wieder spannende und schöne Einblicke in den Verlauf der Natur von der Blüte bis zur Ernte.  

Tipp: Der Gärtnerhof bietet Produkte aus den Wildobsternten des Geländes an! Die Fruchtaufstriche überzeugen durch eine große Geschmacksfülle. Sie passen zur Slow-Food-Bewegung und sind Ausdruck von Lebensgefühl, so Johannes Jeutter.
Führung über den Wildobstlehrpfad sind übrigens nach Absprache möglich. Wechselnde Veranstaltungen im Gärtnerhof ergänzen das Angebot. Details hierzu finden sich auf der homepage www.gaertnerhof-jeutter.de 

  

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