Rundgang über den Jüdischen Friedhof

Am Mittwoch, 18. Oktober, führt Stadtarchivar Dr. Karl-Heinz Rueß in die Geschichte des Jüdischen Friedhofs in Jebenhausen ein.

In der jüdischen Kultur hat der Friedhof verschiedene Bezeichnungen wie „Haus des Lebens“ oder „Haus der Ewigkeit“. Der Hinweis auf die Ewigkeit deutet darauf hin, dass die Toten an diesem Ort ewig ruhen und auf die Auferstehung „am Ende der Tage“ warten. So gibt es auf dem Jüdischen Friedhof von Jebenhausen rund 350 Grabstellen aus dem Zeitraum 1781 bis 1939. Das unter Denkmalschutz stehende Gräberfeld ist heute das eindrücklichste Zeugnis der jüdischen Geschichte Jebenhausens. Am Mittwoch, 18. Oktober, wird Stadtarchivar Dr. Karl-Heinz Rueß bei einem Rundgang über den Friedhof die Geschichte des Begräbnisplatzes und seine Besonderheiten erläutern. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingangstor des Friedhofs am Kreuzhaldenweg in Jebenhausen. Männer sollten eine Kopfbedeckung tragen. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro, ermäßigt vier Euro, bis 18 Jahre frei.

(Erstellt am 10. Oktober 2017)
  

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