Göppinger Netzwerk Demenz

Rund zwei Dutzend Vertreter/-innen verschiedener Institutionen gründeten Anfang Dezember 2011 das Göppinger Netzwerk Demenz. Ziel ist die Verbesserung der Versorgung von an Demenz erkrankten Personen und deren Angehörigen.

Der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung nimmt auf Grund des demografischen Wandels ständig zu und damit auch das Risiko, an Demenz zu erkranken. Dieser Herausforderung will sich das Netzwerk Demenz, das auf den Erfahrungen des Aktionsjahres Demenz in der Hohenstaufenstadt aufbauen kann, stellen. Schließlich hat die Europäische Kommission das Jahr 2012 als „Europäisches Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen.

„Ziel des Netzwerkes wird sein, die Situation pflegender Angehöriger und betroffener Demenzkranker nachhaltig zu verbessern“, begrüßte Bürgermeisterin Gabriele Zull die Gründungsmitglieder. „Hierzu sollen die bestehenden ambulanten, stationären und ehrenamtlichen Unterstützungsangebote noch besser bekannt gemacht und vernetzt werden. Die verstärkte Wahrnehmung des Themas Demenz in der Öffentlichkeit ist ein weiteres Ziel des Netzwerkes.“ Dabei werde das Göppinger Netz kein isoliertes Gebilde sein, sondern mit bereits bestehenden oder sich gerade im Aufbau befindlichen Netzwerken kooperieren.

Mitarbeiten können alle sozialen Institutionen, Behörden, Verbände und Einzelpersonen, die sich für die Ziele des Netzwerks Demenz einsetzen, stellte Christina Horn von der städtischen Beratungsstelle für Senioren, das Netzwerk vor. Es diene allerdings nicht der Kundengewinnung oder Marketingzwecken. Die Netzwerktreffen finden in regelmäßigen Abständen alle zwei Monate im Rahmen eines Runden Tisches statt. Diese Treffen dienen dem Austausch untereinander, der Vernetzung der Angebote sowie zur Planung und Organisation von gemeinsamen Veranstaltungen. „Darüber hinaus können bei Bedarf themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet werden“, erläuterte Horn. „Diese erarbeiten Vorschläge, die dann vom Runden Tisch zu entscheiden sind.“

Weitere Schwerpunktthemen sind die Öffentlichkeitsarbeit – Planung und Durchführung von Veranstaltungen zur Aufklärung sowie über den Umgang mit Betroffenen, Erstellung von Informationsmaterial, Werbung von Ehrenamtlichen – sowie die Qualitätssicherung – Bestandsaufnahme und regelmäßige Aktualisierung der zu vernetzenden Angebote. Die Koordination liegt bei der Stadtverwaltung, Fachbereich Schule, Sport, Soziales. Weitere an der Netzwerkarbeit interessierte Personen oder Vereinigungen können sich mit Christina Horn in Verbindung setzen.

Hier erfahren Sie mehr über das Demenzpaten-Projekt.

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Was ist eigentlich Demenz?

Demenz stellt einen fortschreitenden irreversiblen, also nicht rückgängig-machbaren Gehirnabbau dar. Das Krankheitsbild ist charakterisiert durch Störungen in mehreren kognitiven Bereichen: Vor allem Gedächtnis, Orientierung, Sprache und Urteilsfähigkeit sind betroffen. Diese Störungen beeinträchtigen die Alltagsbewältigung nachhaltig.

Nützliche Links

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auch bei der Alzheimer Gesellschaft Baden Württemberg und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

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