Acht Jahrzehnte Michelsberg

Dr. Manfred Gröber, Göppingen, hat die wechselvolle Geschichte der Anlage Michelsberg (bis 1970 Kuchberg) erforscht. Am Dienstag, 16. Januar, stellt er die Ergebnisse in einem Vortrag im Museum im Storchen vor. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Vom Herbst 1933 bis zum Frühjahr 1934 musste aufgrund einer politischen Initiative bei Oberböhringen ein Gebäudekomplex buchstäblich aus dem Boden gestampft werden. Die Einweihung am 30. Juni 1934 stand bereits unter konfliktiven politischen Spannungen im Hinblick auf die zukünftige Verwendung und Leitung der Einrichtung. Und so begann eine lange Serie von ständig wechselnden Nutzungen, die bis in unsere Zeit hineinreichen. Bis 1945 gab es diverse politische Aktivitäten des NS-Regimes. In der Nachkriegszeit richtete man eine Heilstätte ein. Später nutzten andere staatliche, kommerzielle, weltanschauliche und religiöse Institutionen die Anlage. Im Rahmen des Vortrags werden die Ereignisse chronologisch vorgestellt und mit der jeweiligen Stimmungslage der Zeit verknüpft. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt vier Euro.

  

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