Neuigkeiten der Feuerwehr Göppingen

Hauptübung vom Löschzug Jebenhausen

Einen Nachbericht zur Hauptübung vom Löschzug Jebenhausen am letzten Wochenende findet man hier

Mitglied bei VOST bw

Herr Sven Wirth von der Feuerwehr Göppingen wurde am Freitag, 28. September, offizielles Mitglied des Virtual Operations Support Team Baden-Württemberg (VOSTbw). Die Aufnahme erfolgte durch den Stv. Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl in Stuttgart.

Berichte Jugendfeuerwehr

Hier findet man die Nachberichte zum Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Holzheim und vom Schülerferienprogramm Anfang September. 

Zeltlager der Jugendfeuerwehr Göppingen

Einen kurzen Nachbericht vom Zeltlager der Jugendfeuerwehr findet man hier

Hauptübung Strahlenschutz 2018

Bereits zum achten Mal fand am 9. Juli eine gemeinsame Strahlenschutzübung statt. Dieses Mal auf dem Gelände des Chemieunternehmens Zeller+Gmelin in Eislingen/Fils. Einmal jährlich übt der Strahlenschutzzug und die Führungsgruppe Göppingen mit der Strahlenschutzgruppe der Feuerwehr Kirchheim unter Teck in Zusammenarbeit mit der der Dekon-P (Dekontamination von Personen) Einheit der Feuerwehr Salach sowie dem Messzug aus Ostfildern landkreisübergreifend den Ernstfall. Mit eingebunden waren diesmal auch die Löschzüge 1 und 2 der Innenstadt.

Übungsannahme war, dass die Brandmeldeanlage der Firma Zeller + Gmelin ausgelöst hatte. Vor Ort stellte die anrückende Feuerwehr aus Göppingen fest, dass es sich um einen Industriebrand in einem strahlengefährdeten Bereich handelte und alarmierte daraufhin die oben genannten Strahlenschutzeinheiten der Landkreise Göppingen und Esslingen nach.

Während der Brand gelöscht wurde und ein Trupp unter Atemschutz nach einem vermissten Arbeiter suchte trafen auch die nachalarmierten Strahlenschutzeinheiten ein und die Dekon-P Einheit aus Salach begann sofort mit dem Aufbau eines Dekontaminierungsplatzes. Die Strahlenschutzgruppe Kirchheim übernahm das Auffinden und die Bergung der radioaktiven Strahlenquellen. Zusätzlich kontrollierten die ABC-Erkunder aus Göppingen und Ostfildern die umliegenden Gebiete und der Messwagen aus Ostfildern das anfallende Löschwasser um eine Ausbreitung der Verstrahlung zu verhindern. Die Dekontamination der eingesetzten Kräfte sowie des verletzten Arbeiters übernahmen die Einheiten aus Göppingen, Salach und Ostfildern zusammen.Nachdem alle Aufgaben erfolgreich bewältigt und die Einsatzstelle freigemessen war konnte der zeitintensive Übungseinsatz nach 2 Stunden beendet werden.

Insgesamt waren über 50 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen im Einsatz. Auch in diesem Jahr zeigte sich wie wichtig es ist, Ernstfälle zu simulieren und die Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren stetig weiter zu entwickeln.                                                          Text: Feuerwehr Kirchheim / Jesingen

Feuerwehr-Leistungsabzeichen 2018

Am Samstag den 7. Juli 2018 fand im Geislinger Bauhof die Abnahme des Baden-Württembergischen Feuewehr-Leistungsabzeichens der Stufen Bronze, Silber und Gold statt. Die Feuerwehr Göppingen ging mit beachtlichen sechs Gruppen an den Start. Die Gruppen unterteilten sich in drei Bonze-, eine Silber- und zwei Goldgruppen. Alle sechs Gruppen bereiteten sich monatelang unter der Leitung von Benjamin Maunz und Manuel Choya auf dieses Ziel vor.

An dieser Stelle möchten sich nochmals alle bei den beiden für die großartige Leistung bedanken. Es war ein unfassbarer zeitlicher und hoher organisatorischer Aufwand und die einen oder anderen Nerven hat es sicherlich auch gekostet. Nichts desto trotz haben alle Gruppen das Vertrauen der beiden bestätigt und die Leistungsprüfungen erfolgreich bestanden.
Ein Dank geht ebenfalls an die Oldtimer-Gruppe der Feuerwehr Göppingen, deren Halle diente als Stützpunkt während der gesamten Übungsphase und letztlich noch als Austragungsort für das Abschlussfest mit einem gemütlichen Beisammensein. Ein weiteres Dankeschön gilt den Schiedsrichtern für ihr professionelles und faires Handling der Leistungsprüfung und der Feuerwehr Geislingen die den ganzen Rahmen dafür stellte und organisierte.

Nach der erfolgrichen Abnahme der Leistungsabzeichen 

Den Auftakt für das Leistungsabzeichen-Wochenende machten die beiden Goldgruppen am Freitag, 6. Juli 2018 mit einer schriftlichen Prüfung. Hier mussten die Teilnehmer das theoretische Fachwissen in ihren jeweiligen Bereichen (Gruppenführer, Maschinist und Mannschaft) nachweisen. Diese Prüfung bestanden alle mit Bravour! So konnten sich am Samstagmorgen alle Gruppen auf der Übungsbahn im Geislinger Bauhof einfinden.

Welche Anforderungen müssen bei den einzelnen Leistungsstufen erbracht werden?

Göppingen 1 - Bronze
Göppingen 2 - Bronze

Die erste Leistungsstufe ist die Bronzene:
Hier wird ein Löscheinsatz durchgeführt, welcher in einer bestimmten Zeitvorgabe und unter Berücksichtigung eines vorgegebenen Fehlerrahmens abgeleistet werden muss.Vor einer offenen Scheune ist gelagerter Sperrmüll in Brand geraten. Der Brand droht durch ein im Erdgeschoss offen stehendes Fenster auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Die Eingangstür ist verschlossen. Während der Vornahme des C-Rohres durch den Angriffstrupp macht sich eine Person auf dem Balkon des Wohnhauses im ersten Obergeschoss bemerkbar. Die Person tritt zur Balkonbrüstung vor und ruft um Hilfe. Die Person befindet sich nicht in unmittelbarer Gefahr. Für die Löschwasserversorgung steht ein Unterflurhydrant zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Einsatzszenario bei der Menschenrettung über tragbare Leitern und der Brandbekämpfung zum Schutz von Leben sowie Hab und Gut.

Die zweite Leistungsstufe ist die Silberne:
Auch hier wird ein Löscheinsatz durchgeführt, welcher in einer bestimmten Zeitvorgabe und unter Berücksichtigung eines vorgegebenen Fehlerrahmens abgeleistet werden muss. Zusätzlich kommt noch ein Teil der technischen Hilfeleistung hinzu. Diese Prüfung ist schon wesentlich anspruchsvoller, da hier der zeitliche Rahmen sehr knapp bemessen ist.

Göppingen 1 - Silber

Erster Teil Brandeinsatz:
In einem zweigeschossigen Wohnhaus ist im ersten Obergeschoss ein Brand ausgebrochen. Der Brand droht über das Giebelfenster auf den Dachvorsprung überzugreifen. Im Gebäude befinden sich keine Personen. Die Eingangstür im Erdgeschoss ist verschlossen. Für die Löschwasserversorgung steht ein Löschteich zur Verfügung. Der Angriffstrupp muss sich sehr zügig mit schwerem Atemschutz ausrüsten und den Verteiler setzen. Währenddessen müssen Wassertrupp und Schlauchtrupp im höchsten Tempo die Saugschläuche kuppeln um die Entnahme des Löschwassers aus dem Teich sicher zu stellen. Dann beginnt die eigentliche Brandbekämpfung indem der Angriffstrupp das erste Rohr über eine tragbare Leiter ins erste Obergeschoss vornimmt.

Zweiter Teil technische Hilfeleistung:
Während eines Sturmes stürzt ein Baum um. Er fällt quer über die Straße auf einen vorbeifahrenden Personenkraftwagen. Am Fahrzeug wird das Vorderteil (Motorraum) stark eingedrückt. Durch die Verformungen lassen sich beide Türen nicht mehr öffnen. Durch Beschädigung der Kraftstoffleitung sind außerdem geringe Mengen Kraftstoff ausgelaufen. Die Windschutzscheibe ist zerbrochen; Glassplitter liegen verstreut herum. Der Fahrer hängt über das Lenkrad gebeugt im Sicherheitsgurt. Einsatzzeit: 2:00 Uhr. Der Angriffstrupp rettet mit hydraulischem Rettungsgerät die verunfallte Person. Der Wassertrupp sichert die Einsatzstelle und versorgt die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts. Der Melder stellt den Brandschutz sicher und der Schlauchtrupp stellt die Einsatzstellenbeleuchtung auf. Als weitere Übungskünstlichkeit muss der Angriffstrupp noch seine Fertigkeit im Bereich Knoten und Stiche nachweisen. Es müssen an einer vorgegebenen Einbindestelle verschiedene feuerwehrtechnische Geräte mit Feuerwehrknoten eingebunden werden.

Göppingen 1 - Gold
Göppingen 2 - Gold

Die letzte Leistungsstufe ist die Goldene:
Diese besteht aus drei Teilen. Einem schriftlichen Nachweis über das theoretische Fachwissen (wie eingangs schon erwähnt)  aus einem Brandeinsatz und aus der technischen Hilfeleistung.

Zweiter Teil Brandeinsatz:
In einem zweigeschossigen Wohnhaus ist in der integrierten Garage ein Brand ausgebrochen. Der Brand droht ins erste Obergeschoss überzugreifen. An einem Fenster im ersten Obergeschoss macht sich eine Person bemerkbar die um Hilfe ruft. Aus dem Fenster tritt kein Rauch heraus. Es sind keine weiteren Personen im Gebäude. Das Garagentor ist verschlossen. Die Garage kann durch eine Schlupftür im Garagentor begangen werden. Für die Löschwasserversorgung steht ein Unterflurhydrant zur Verfügung.
Der Angriffstrupp muss sich auch hier zügig mit Atemschutz ausrüsten, den Verteiler setzen und das erste Rohr zur Brandbekämpfung in die Garage vornehmen. Während dessen retten Schlauchtrupp und Melder die Person aus dem ersten Obergeschoss über eine tragbare Leiter.Der Wassertrupp baut die Wasserversorgung vom Hydrant zum Löschfahrzeug auf. Während der Brandbekämpfung in der Garage bemerkt der eingesetzte Trupp, dass auslaufender Kraftstoff brennt und meldet dies. Der Wassertrupp rüstet sich als Sicherungstrupp aus und bereitet den befohlenen Schaumeinsatz vor. Der Angriffstrupp baut diesen Schaumeinsatz auf und löscht den Brand vollends. Der Schlauchtrupp betreut die gerettete Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Melder übermittelt die vom Gruppenführer mitgeteilten Lagemeldungen an die Leitstellt und bedient Zumischer und Verteiler.
Dritter Teil technische Hilfeleistung:                                                              Hier wiederholt sich der Übungseinsatz aus dem silbernen Leistungsabzeichen.

  • Folgende Feuerwehrfrauen und -männer nahmen teil:
    Göppingen 1 – Gold:
    Roland Ott, Kevin Nothacker, Uwe Hoffer, Thomas Fach, Jens Helbing, Marc Schaible, Bryan Urban, Sascha Pittasch , Thorsten Pittasch
    Göppingen 2 – Gold:
    Stefanie Hofmann, Florian Kaltenecker, Thomas Maier, Steffen Widmeyer, Nils Stolhofer, Volker Hoffer, Anica Widmeyer
    Göppingen 1 – Silber:
    Yvonne Baumann, Stefan Berger, Robin Aker, Viktor Csiky, Stefanie Roczen, Azemina Jusic, Denis Grünenwald, Karsten Ferraro, Magnus Roth
    Göppingen 1 – Bronze:
    Jochen Reik, Sven Schwilk, Valentin Käfer, Marvin Hubrig, Maximilian Pöpl, Johannes Wilk, Simon Strohmaier, Peter Munz, Mafred Hieber
    Göppingen 2 – Bronze:
    Carsten Schramm, Hannah Roder, Patrick Frommer, Mark Schober, Mike Seigner, Andreas Preugschas, Klaus Luksch, Sarah-Lena Schenk, Marcus Gaus
    Göppingen 3 –Bronze:
    Roman Glorim, Lukas Rick, Marvin Oksner, Alexander Hees, Maximilian Dilger, Elisa Stiefel, Marius Krapf, Sven Stocker

Trainingslauf für den Landesfeuerwehrtag

Am letzten Sonntag, 1. Juli, fand ein Trainingslauf der Läufergruppe von Hohenstadt nach Holzheim statt. Vom 11. bis 14. Juli wird diese, bestehend aus Mitgliedern von Feuerwehren aus dem Landkreis Göppingen, in Form eines Staffellaufs von Kressbronn am Bodensee über Göppingen bis nach Heidelberg joggen. Dort findet vom 14. bis 22. Juli der Landesfeuerwehrtag Baden-Württemberg statt. 

Ehrungen der Feuerwehr Göppingen anlässlich des 68. Kreisfeuerwehrtages in Wangen

Beim diesjährigen Kreisfeuerwehrtag in Wangen am 24. Juni wurden auch Kameraden der Feuerwehr Göppingen geehrt. 

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold in besonderer Ausführung für 50 Jahre aktiven Feuerwehreinsatzdienst wurde verliehen an:
- Ehrenkommandant Peter Melzer
- Brandmeister Hermann Rau

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold für 40 Jahre aktiven Feuerwehreinsatzdienst wurde verliehen an:
- Oberlöschmeister Albrecht Böhringer
- Oberlöschmeister Rudi Romeike
- Oberlöschmeister Werner Schlein
- Hauptlöschmeister Rolf Wöntz

Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze wurde verliehen an:
- Oberbrandmeister Werner Bidlingmaier
- Hauptbrandmeister Bernd Göbel
- Hauptbrandmeister Markus Hartmann

Die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes in Silber wurde verliehen an:
- Brandmeister Lothar Csiky

Fire Brigade Olympics beim Kreisfeuerwehrtag in Wangen

Bei dem diesjährigen Kreisfeuerwehrtag in Wangen am Sonntag, 24. Juni, richtete die Feuerwehr Wangen eine sogenannte „Fire Brigade Olympics“ aus. Dieser Kreisfeuerwehrtag fand ohne den gewohnten Umzug statt, daher ließen sich die Kameraden aus Wangen etwas ganz Neues einfallen.
Was ist die diese Fire Brigade Olympics eigentlich? - Das wussten die teilnehmenden Mannschaften bis zum Start auch nicht so genau, was für zusätzliche Spannung sorgte.
Es handelte sich um einen Parcours der über fünf Stationen ging an denen man feuerwehrtechnische Aufgaben zu bewältigen hatte. Hier war vor allem Teamwork, Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt. Eine Gruppe bestand aus sechs Personen.
Die Mannschaften starteten immer zehn Minuten zeitversetzt in den Parcours. Aus der Göppinger Feuerwehr heraus konnten wir mit zwei Mannschaften an den Start gehen - Göppingen 1 und 2. 

Station 1 - Krankentrage:
Hier war die Aufgabe mit Hilfe einer Krankentrage Personen durch eine vorgegebene Route zu transportieren. Dies ging auf Zeit. Eine Person wurde auf die Trage gelegt und angegurtet, vier Leute positionierten sich an den Griffen. Nach dem Startsignal ging es in schnellem Tempo einige Treppenstufen hinauf, wo eine weitere Person wartete. Dort musste die Person auf der Trage abgeschnallt und die andere wieder auf die Trage gelegt und angegurtet werden. Dann ging es im Eiltempo noch mal einige Treppenstufen hinauf und durch die Zielhütchen. Hier angekommen musste die Person von der Trage genommen werden und die ganze Gruppe angetreten stehen. Dies war dann auch die Zeitnahme.

Station 2 - Wasserförderung:
Hier stellte sich die Aufgabe Wasser über ein Hindernis von einer Wasserentnahmestelle zu einer Wasserabgabestelle zu befördern. Dies ging ebenfalls auf Zeit.Als Plattform diente ein Handballspielfeld. An der Torlinie befand sich ein Trog mit Wasser, ungefähr auf Strafraumhöhe ein Gerüst und an der Mittellinie ein leerer Trog. Nach dem Übertreten der Startlinie lief die Zeitnahme. Erst mussten zwei Personen aus der Gruppe der Brustbund (Rettungsknoten) angelegt werden. Beide bewegten sich dann rasch auf das Gerüst, an dem sie sich mit einem Mastwurf sichern mussten. Die übrigen vier Teilnehmer verteilten sich paarweise an dem vollen und dem leeren Wassertrog. Nun schöpften die beiden am Wassertrog mit Eimern das Wasser und brachten es zügig zum Gerüst, wo diejenigen auf dem Gerüst die Eimer mittels einer Feuerwehrleine hochziehen und auf der anderen Seite wieder runterlassen mussten. Diejenigen am leeren Wassertrog nahmen die vollen Eimer ab und leerten das Wasser in diesen. Dann brachten sie den leeren Eimer wieder zurück zum Gerüst und dieser wurde wieder hinaufgezogen und auf der anderen Seite hinunter gelassen damit die Prozedur von vorne beginnen konnte. Dies wurde so oft wiederholt bis der leere Trog komplett mit Wasser gefüllt war.

Sation 3 - Dosenwerfen:
Die Aufgabe hier war kein herkömmliches Dosenwerfen, sondern die Dosen sollten mit dem Vollstrahl der bereitgestellten Kübelspritze umgeworfen werden. Vier Leute aus der Gruppe macht sich fertig. Einer musste einen Wassertrog füllen, ein anderer aus diesem Trog mit einem Eimer die Kübelspritze befüllen. Einer musste pumpen und letztlich einer der das Strahlrohr führte. So war Teamwork und Präzision gefragt um die Dosen innerhalb kürzester Zeit vom Tisch zu spritzen.

Station 4 - Balanceakt auf dem Hebekissen:
Dies war die Station an der am meisten Fingerspitzengefühl gefragt war. Die Aufgabe war es eine Schüssel gefüllt mit Wasser mit einem großen Hebekissen hochzuheben bis das Kissen komplett mit Luft gefüllt war. Dies ging nicht auf Zeit, die Herausforderung bestand darin hier so wenig Wasser wie möglich zu verschütten. Hierfür wurde das Gefäß vorher und nachher gewogen. Vier Feuerwehrleute stabilisierten das Hebekissen mit Feuerwehrleinen, einer besetzte die Druckluftflasche und ein weiterer übernahm das Kommando und koordinierte die Gruppe, sodass das Wassergefäß so gut es ging in Balance blieb. Hier musste vor allem Geduld, Teamkoordination und Geschicklichkeit bewiesen werden.

Station 5 - Kegeln mit Schläuchen:
Was sich zunächst einfach anhörte und auch aussah, war dann doch sehr knifflig. Aus der Gruppe gingen drei Personen an den Start. Das Ziel war es mit gerollten C-Druckschläuchen die aufgestellten Kegel (gefüllte Wasserflaschen) umzuwerfen. Man stellte sich an der Startlinie auf und rollte den Schlauch aus - die Kupplungen mussten hierbei an der Startlinie liegen bleiben. MIit drei Versuchen mussten so viele Kegel wie möglich umgeworfen werden. Dies war dann auch die letzte Station.

Im Endergebnis belegten beide Gruppen das Mittelfeld - Göppingen 1 kam auf den fünften Platz, Göppingen 2 auf den vierten Platz.Diesen neuen Veranstaltungspunkt bei einem Kreisfeuerwehrtag fanden wir sehr gelungen. Es hat uns sehr viel Spaß bereitet und wir haben sehr gerne mitgemacht. Hier konnte man wieder sehen was unsere Feuerwehr ausmacht und was die Grundpfeiler einer gut funktionierenden Wehr sind:
FREUNDSCHAFT, KAMERADSCHAFT, TEAMGEIST, LEIDENSCHAFT

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei der Feuerwehr Wangen für das Ausrichten der Fire Brigade Olympics bedanken!

  • Göppingen 1:                 Göppingen 2:
    Manuel Choya                Stefan Berger
    Thorsten Pittasch           Jürgen Demele
    Sascha Pittasch              Yvonne Baumann
    Thomas Maier                 Hannah Roder
    Marc Schaible                 Nils Stolhofer
    Robin Aker                      Andreas Preugschas

Feuerwehren aus dem Landkreis diskutieren ihre Öffentlichkeitsarbeit

Fast 50 Teilnehmer folgten der Einladung des Kreisfeuerwehrverbandes Göppingen und besuchten ein Tagesseminar auf der Hauptfeuerwache der Feuerwehr Göppingen. Einsatzkommunikation und Fotografie im Feuerwehrwesen bildeten die thematischen Schwerpunkte der Veranstaltung.Den Feuerwehrkommandanten, Pressesprechern, Schriftführern oder Webmaster standen als Experten der Redaktionsleiter Helge Thiele und die stv. Redaktionsleiterin Sandra Schröder-Kalemba von der NWZ sowie die freie Journalisten Christina Zambito Rede und Antwort. Das Veranstaltungsformat sah Impulsvorträgen der Referenten und Diskussionen der Teilnehmer mit den Experten und untereinander vor.Der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Ulrich Volz zog ein positives Veranstaltungsfazit: “Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigt, dass wir ein gutes Gespür für aktuelle Themen haben. Das bestärkt uns darin, auch in Zukunft wieder eine ähnliche Veranstaltung auszurichten.“

Grundlehrgang in Göppingen

Teilnehmer und Ausbilder des Göppinger Lehrgangs

Vom 17. bis 24. März 2018 fand in Göppingen ein Grundausbildungslehrgang der Feuerwehren des Landkreises Göppingen statt. Sieben Tage lang haben 21 Feuerwehrfrauen und -männer in theoretischen und praktischen Ausbildungseinheit viel gelernt und ihr Können in einer abschließenden schriftlichen sowie praktischen Prüfung unter Beweiß gestellt. Die Ausbildungsinhalte basieren hier auf einem einheitlich Lernzielkatalog des Landes Baden-Württemberg, sodass alle Feuerwehreinsatzkräfte im ganzen Bundesland gleich ausgebildet sind und eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der Feuerwehren jederzeit problemlos möglich ist. Nach der bestandenen Prüfung können die Lehrgangsteilnehmer somit im aktiven Einsatzdienst eingesetzt werden. Darunter sind auch sechs Teilnehmer der Göppinger Löschzüge. An den absolvierten Grundausbildungslehrgang schließt sich nun ein - in der Regel zweijähriger - Weiterbildungsteil an, in dem die Einsatzkräfte in ihren jeweiligen Feuerwehren auf Standortebene fort- und weitergebildet werden. Gleichzeitig folgen weitere Aufbaulehrgänge in den Bereichen Sprechfunk und Atemschutz. Allen Lehrgangsteilnehmern gratulieren wir zu ihrem bestandenen Lehrgang und wünschen ihnen für ihren aktiven Feuerwehrdienst alles Gute!

Bei der praktischen Prüfung
Geschafft - die Teilnehmer und Ausbilder der Feuerwehr Göppingen

Hauptversammlung

Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Göppingen am 2. Februar gab es neben einen Rückblick auf das Jahr 2017 auch einige Ehrungen und Beförderungen.

Zum Ehrenmitglied wurden Hauptlöschmeister Jürgen Knoblauch und Brandmeister Hermann Rau ernannt. 

Ehrenmitglied Hermann Rau mit den stellv. Kommandanten und Oberbürgermeister Till

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Brandmeister Peter Högerle, Oberlöschmeister Konrad Maier, Oberbrandmeister Rolf Münchinger, Löschmeister Thilo Plötz und Oberbrandmeister Karlheinz Widmeyer geehrt.

Die Ehrung für 25 Jahre aktven Feuerwehrdienst erhielten Löschmeister Andreas Keller, Hauptlöschmeister Alexander Maier, Löschmeister Alex Schuller und Hauptfeuerwehrmann Dieter Weingardt.

Außerdem erhielten Azemina Jusic, Yannik Pätzold, Stefanie Roczen, Valentin Käfer, Mark Schober, Julian Menke und Marcel Giersch die Traditionsnadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg.

  • Befördert wurden:

    Löschzug 2
    - Melanie Bigelmaier zur Hauptfeuerwehrfrau

    Löschzug 3
    - Sascha Frey zum Hauptlöschmeister
    - Alexander Schmid zum Hauptfeuerwehrmann
    - Sebastian Spießhofer zum Brandmeister

    Löschzug 4
    - Markus Gauss zum Hauptfeuerwehrmann
    - Marc Schaible zum Feuerwehrmann
    - Rene Stolhofer zum Löschmeister
    - Alexander Volz zum Feuerwehrmann
    - Karlheinz Widmeyer zum Hauptlöschmeister

    Löschzug 5
    - Max Müller zum Feuerwehrmann
    - Ulli Müller zum Hauptfeuerwehrmann

    Löschzug 6
    - Daniel Bidlingmaier zum Feuerwehrmann
    - Marcel Kempf zum Feuerwehrmann

    Löschzug 8
    - Thomas Engelfried zum Oberfeuerwehrmann

    Löschzug 9
    - Marvin Hubrig zum Feuerwehrmann
    - Maximilian Pöpl zum Feuerwehrmann
    - Johannes Wilk zum Feuerwehrmann

    Löschzug 10
    - Denis Grünenwald zum Feuerwehrmann
    - Ferdinand Holuba zum Oberlöschmeister
    - Michael König zum Oberlöschmeister
    - Stefanie Hofmann zur Löschmeisterin
    - Michael Schulz zum Hauptfeuerwehrmann

Das Jahr 2017 bei der Feuerwehr Göppingen - Zahlen und Daten:

Personalstärke am 31. Dezember 
aktive Feuerwehrangehörige   282
Jugendfeuerwehrangehörige   73
Angehörige des Spielmannszuges   12
Angehörige des Fanfarenzuges   16
Angehörige der Altersabteilung   63
Gesamtzahl der Angehörigen   446
Aufteilung aktive Angehörige
Führung   2
Hauptamt   14
Löschzug 1 Innenstadt 19
Löschzug 2 Innenstadt 22
Löschzug 3 Innenstadt 21
Löschzug 4 Holzheim 35
Löschzug 5 Jebenhausen 29
Löschzug 6 Bartenbach 27
Löschzug 7 Bezgenriet 22
Löschzug 8 Hohenstaufen 20
Löschzug 9 Maitis 30
Löschzug 10 Faurndau 41

Im Jahr 2017 wurde die Feuerwehr Göppingen insgesamt 427 mal alarmiert. Im Vergleich zum Vorjahr waren dies 8 Einsätze weniger. Dazu kommen außerdem noch 90 Brandsicherheitswachen. 

Verteilung Einsätze
Brandeinsätze   95
Technische Hilfeleistung   183
Tierrettungen   5
Böswillige Alarmierungen   15
Fehleinsätze   103
Helfer vor Ort (HvO)   14
Umwelteinsätze   1
sonstige Einsätze   11

Keine Kontrolle von Hausrauchmeldern

Seit 31. Dezember 2014 besteht allgemein die Pflicht, Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Diese Pflicht nutzen jetzt Medienberichten und Warnungen in den sozialen Medien zufolge Diebesbanden, die sich als Kontrolleure ausgeben und sich so Zugang zu den Wohnungen verschaffen. Es wird davor gewarnt, solchen vermeintlichen Kontrolleuren die Tür zu öffnen.
In der Landesbauordnung Baden-Württemberg ist eine Kontrolle des Einbaus von Rauchwarnmeldern nicht ausdrücklich geregelt. Die Baurechtsbehörden könnten dies zwar nach den allgemeinen Regeln der Bauaufsicht – theoretisch – kontrollieren, sind dazu aber nicht verpflichtet. Die untere Baurechtsbehörde führt solche Kontrollen nicht durch. Es wäre wegen des damit zusammenhängenden Eingriffs in das Wohnungsgrundrecht auch absolut ungewöhnlich, dass Hausinstallationen auf diese Art der unangemeldeten „Straßenkontrolle“ überwacht werden. Ihre örtlichen Brandschutzdienststellen raten daher dringend, vermeintliche Kontrolleure auf keinen Fall in die Wohnung zu lassen und stattdessen die Polizei zu verständigen.

  

Kontakt

Feuerwehr Göppingen
07161 650-9500
feuerwehr@goeppingen.de

Anschrift

Mörikestraße 12
73033 Göppingen