Azubi-Blog

Zum Vergrößern anklicken

Auf dieser Seite berichten wir Azubis über unsere Ausbildung bei der Stadtverwaltung Göppingen.

Bei der Stadtentwässerung Göppingen

Die SEG ist ein Eigenbetrieb der Stadt Göppingen und gehört mit seinem Klärwerk zu den zehn wichtigsten Anlagen in Baden-Württemberg. Angeschlossen an das Klärwerk sind nebst der Stadt Göppingen neun Nachbargemeinden (Uhingen, Rechberghausen, Ottenbach, Eislingen, Schlat, Eschenbach, Heiningen, Gammelshausen und Dürnau). Des Weiteren gibt es noch zwei kleine Kläranlagen in Maitis und Lenglingen. Insgesamt umfassen die Kanäle eine Gesamtlänge von über 325 km.

Die Kläranlage ist eine hochmoderne und leistungsstarke Anlage, die die Reinigung und anschließende Rückführung des zu ca. 95 Prozent gereinigten Abwassers in den Wasserkreislauf (in die Fils) zur Aufgabe hat. Nebenbei produziert sie zu 75 Prozent den eigenen Strom durch Blockheizkraftwerke mit Biogas aus den Faultürmen, einer Photovoltaik Anlage sowie einer Abwasserturbine und deckt den kompletten Wärme-bedarf durch Abwärme ab. Es wird daran gearbeitet energieautark zu werden.
Finanziert wird die Abwasserreinigung durch Abwassergebühren (Schmutzwassergebühr und Niederschlagswassergebühr) und einen einmalig zu entrichtenden Ka-nal- und Klärbeitrag.

Was mich als Auszubildende zur Verwaltungsangestellten, und sicher auch neue Besucher erstaunt, ist in erster Linie, dass es keine Geruchsbelästigung gibt, wenn man auf das Betriebsgelände kommt. Zudem befindet sich das Bürogebäude inmitten einer Grünanlage, die sogar ein Biotop mit Kois und Enten enthält.

Im Vorzimmer wird man herzlich empfangen und bekommt einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz bei dem oft reger Betrieb durch Mitarbeiter und Besucher herrscht. Die Bearbeitung des täglichen Posteingangs gehört genauso zu den Aufgaben, wie eingehende Anrufe entgegen zu nehmen und das Öffnen der Pforte, um Lieferanten herein zu lassen.

Da die SEG sich selbst verwaltet bekommt man auch Einblick in die Buchhaltung und befasst sich hauptsächlich mit Kreditoren- und Debitorenrechnungen, aber auch mit dem Umgang von Statistiken, um einen guten Überblick vor allem über die verfügbaren Mittel zu behalten.

Klär- und Kanalbeiträge aus alten Straßenakten im System zu archivieren war für mich ein besonderes Highlight, da die Einträge teilweise noch in altdeutscher Schrift (Sütterlin) geschrieben wurden und den Akten ein modrig süßer Duft nach alten Büchern anhaftet, den ich sehr mag.

Außerdem lernt man mit neuen Begriffen etwas anzufangen, wie beispielsweise Flurstück oder Gemarkung. Man begegnet diesen Worten vor allem bei der Bearbeitung der Flächenfestsetzungen für die Niederschlagswassergebühr.

Sehr spannend fand ich besonders als mir der technische Betrieb des Klärwerks erläutert wurde und man den Aufwand erahnen konnte, der dahinter steckt um einen funktionierenden Betrieb zu erhalten. Daher rate ich jedem die Gelegenheit zu nutzen eine Führung mitzumachen. Dabei sieht man zum Beispiel die Rechenanlage, den Sandfang und darf hoch hinauf zu den Faultürmen.

Die chemischen Prozesse des Werks bekommt man bei Interesse im Labor gerne gezeigt und erfährt von Mikroorgansimen, die sich unverzichtbar durch das Abwasser „fressen“ sowie von der teilweise problematischen Schadstoffbelastung im Schmutzwasser, die in der heutigen Zeit vor allem durch Düngemittel und Medikamente entstehen.

Ich werde sauberes Wasser fortan mehr als Privileg schätzen statt als Selbstverständlichkeit ansehen und freue mich, dass bei der SEG Umweltschutz bereits seit Jahren groß geschrieben wird. In Zukunft wird vor allem die Rückgewinnung des wertvollen Stoffs Phosphor eine Rolle spielen.

Von P. Lang

Pflegeaktion Wacholderheide

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand am Samstag, den 13.10.2018 die Pflegeaktion auf den Wacholderheiden statt. Bereits zum 4. Mal leisteten dieses Jahr 13 Azubis in Zusammenarbeit mit dem Naturkundeverein Göppingen dort ihren Arbeitseinsatz.
In Fahrgemeinschaften fuhren wir zum Kornbergparkplatz nach Gruibingen und erreichten nach kurzem Fußmarsch 1,4 Hektar Wacholderheidenfläche. Nach einer kurzen Einweisung nahmen wir Rechen und Handschuhe und machten uns an die Arbeit. Um die Vielfalt der Pflanzenarten zu erhalten, ist es notwendig das gemähte Heu von den Heiden zu entfernen. Dies war früher Aufgabe der Schafherden. Aufgrund der sinkenden Bestände wird dies in den letzten Jahren von Menschenhand erledigt.
Zum Eingewöhnen arbeiteten wir erst auf ebener Fläche und später auch am Steilhang. Gegen 12 Uhr war es Zeit für eine Pause und wir stärkten uns mit roten Würstchen und Getränken. Danach arbeiteten wir motiviert weiter. Gegen 14:15 Uhr endete unser Arbeitseinsatz. Wie bereits im letzten Jahr kamen wir erneut ein ganzes Stück weiter. Geschafft und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg.

von Sina L.

Einführungswoche 2018

Am Montag, 03.09.2018, war es soweit und wir durften in das Berufsleben starten.
 
Doch bevor es richtig losging, hatten wir zu Beginn eine tolle Einführungswoche. Am Montag um 8.30 Uhr trafen wir uns im Kleinen Sitzungssaal und wurden von Frau Dolderer und dem Leiter des Referats Personal, Herrn Buck, begrüßt und uns wurden wichtige Informationen zur Ausbildung erläutert. Anschließend um 10.00 Uhr begrüßte uns Herr Oberbürgermeister Guido Till im Großen Sitzungssaal. Im Anschluss nach der offiziellen Begrüßung erkundeten wir bei einer Stadtführung die Innenstadt Göppingens und erfuhren interessante Themen über die Geschichte Göppingens. Wir spazierten durch die Stadt und an wichtigen Orten, wie zum Beispiel die Mitte von Göppingen, machten wir einen kurzen Stopp. Nach der Mittagspause lernten wir unsere neuen Dienststellen und Einsatzorte spielerisch durch eine Rathaus-Rallye kennen.
 
Am Dienstag trafen wir uns um 8.30 Uhr im iPunkt des Rathauses. Frau Dolderer begrüßte uns und zusammen ging es von dort aus zur VHS Göppingen, wo uns die heutige Seminarleiterin motiviert in Empfang nahm. Alles was das Thema „Teambuilding“ anging, haben wir in tollen Gruppenarbeiten und Kennenlernrunden spielerisch erkundet. Auch die Experimente, wie das „fallende Ei“ oder das „Stabspiel“, förderten unsere Kreativität und unseren Teamgeist. Zum Schluss erhielt jeder Teilnehmer ein Feedback. Nach einem lehrreichen Tag ging es am Mittwoch bei der VHS Göppingen spannend weiter. Zum Thema „Erfolgreich kommunizieren und moderne Umgangsformen“ wurden uns anschauliche Vorträge zum Benehmen im Berufsalltag präsentiert. Ebenso wurden auch Rollenspiele durchgeführt.
 
Am Donnerstag, pünktlich um 7.30 Uhr, trafen sich alle Azubis der Stadt Göppingen bei der EWS-Arena, um zusammen einen Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill zu unternehmen. Angekommen, teilten wir uns in Gruppen auf und dann konnte es auch schon losgehen mit der Achterbahnfahrt. Nach einem unterhaltsamen Tag im Freizeitpark trafen wir uns um 15.30 Uhr am Treffpunkt und im Bus verstummten nach und nach die Gespräche, denn viele schliefen erschöpft, aber sichtlich zufrieden ein. Um 17.30 Uhr kamen wir wohlbehalten in Göppingen an und ein toller Tag ging zu Ende.
 
Am Freitagmorgen um 8.00 Uhr trafen wir uns im hinteren Eingang des Rathauses und von dort aus ging es zum Bürgerhaus. Mit einer netten Begrüßung und einem herzlichen „Guten Morgen“ von Frau Dolderer wurden wir zum Frühstück eingeladen. Liebevoll zubereitet durften wir uns vom Frühstücksbuffet stärken, bevor es richtig losging. Um 9.00 Uhr hieß es dann für uns Azubis: „der Ernst des Lebens darf beginnen“ und jeder verteilte sich in die für sich zugeordnete Dienststelle. Eine gelungene Einführungswoche ging somit zu Ende.

F. Bilgin

  

Ansprechpartnerin

Sarah Dolderer
07161 650-1319
SDolderer@goeppingen.de

Sprechzeiten

Montag 8 bis 13 Uhr
Dienstag 8 bis 12 Uhr
Mittwoch 8 bis 12 Uhr
Donnerstag 13:30 bis 18 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr

Anschrift

Stadtverwaltung Göppingen
Hauptstraße 1
73033 Göppingen