Azubi-Blog

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Auf dieser Seite berichten wir Azubis über unsere Ausbildung bei der Stadtverwaltung Göppingen.

LED-Beleuchtung

Da die bisherige Außenbeleuchtung bei der Stadtentwässerung Göppingen (SEG) nicht mehr zeitgemäß und auch nicht mehr wirtschaftlich war, überlegte sich mein Ausbildungsleiter, Martin Waldenmayer, dass er uns Elektroniker-Azubis ein eigenständiges Projekt übertragen könnte, bei dem die komplette Außenbeleuchtung der SEG erneuert werden sollte. Wir, Florian und Ufuk, haben uns im Vorfeld damit beschäftigt, welche Vorteile sowie Stromeinsparungen durch den Einsatz der neuen LED-Technologie erwartet werden können. Nach unseren Berechnungen können durch diese Maßnahme künftig Einsparungen von ca. 6000 Kilowattstunden pro Monat erzielt werden. Weitere Gründe, die für den LED Einsatz sprechen, sind z.B. eine lange Lebensdauer, eine besonders gute Lichtqualität sowie eine bessere Umweltverträglichkeit, da kein Quecksilber in den Lampen enthalten ist. Die Umsetzung unseres Azubi-Projektes erfolgte im Februar 2017 und nahm insgesamt ca. 7 Arbeitstage in Anspruch. Dabei haben Ufuk und ich in Teamarbeit die alten Beleuchtungen deinstalliert und fachgerecht entsorgt. Parallel dazu installierten wir ca. 25 neue Lampen im Außenbereich. Nach erfolgreicher Umsetzung des Projekts, freute sich nicht nur unser Ausbilder, sondern auch der Geschäftsleiter der SEG, Jochen Gugel über die von uns geleistete Arbeit sowie über die verbesserte Lichtqualität im Außengelände und die damit erzielte Wirtschaftlichkeit. Wir, die SEG sorgen damit nicht nur für saubere Flüsse, sondern tun auch Schritt für Schritt gutes für die Umwelt.

Von Florian R & Ufuk K.


Städtischer Betriebshof

Zwei Monate können so schnell zu Ende gehen. Während meiner Zeit im Städtischen Betriebshof habe ich viel gesehen, Neues gelernt und vor allem neue Eindrücke gewonnen. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem das Eingeben von Arbeitsaufträgen und Arbeitsnachweisen in SAP oder das Entwerfen von verschiedenen Präsentationen. Zusammen mit Herrn Seng, Bereichsleiter für Stadtreinigung Straßen & Gewässer Außenstellen, habe ich die bevorstehende Abteilungsbesprechung vorbereitet. Inhalt der Abteilungsbesprechung war unter anderem: Die Schichtplaneinteilung der Mitarbeiter für den Bereich Stadtreinigung Straßen & Gewässer Außenstellen und eine Unterweisung über die sichere Verwendung von Flüssiggas bzw. Propangas. Auch Allgemeine Verwaltungstätigkeiten gehörten zu meinen Aufgaben. Zum Beispiel habe ich eine Übersichtsliste über die Urlaubstage und Überstunden der Mitarbeiter des Städtischen Betriebshofs geführt und diese dann immer auf den aktuellen Stand gebracht. Anrufe habe ich entgegengenommen und anschließend die verschiedenen Anliegen an die jeweiligen Bereichsleiter weitergegeben. Der Arbeitsalltag im Betriebshof war durch die vielseitigen Aufgabenbereiche immer sehr abwechslungsreich und die Zusammenarbeit mit den Arbeitskollegen hat mir auch sehr großen Spaß gemacht. Für mich wäre es toll, wenn ich nochmal die Möglichkeit erhalten würde im Betriebshof fleißig mitzuarbeiten und freue ich mich jetzt schon auf das Wiedersehen.

Von Marcel S.


Führung bei der Göppinger Feuerwehr

Am 28.03.2017 traf sich eine bunte Gruppe von städtischen Auszubildenden aus verschiedenen Bereichen, zu einer Führung in der Feuerwehrwache in Göppingen. Zu Beginn wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Unsere Gruppe durfte zuerst einen Blick in die Leitstelle werfen. Beim Betreten dieser, haben uns die Technik und vor allem die vielen Monitore begeistert. Auf diesen ist zu sehen, wo sich ein Fahrzeug zurzeit befindet und welches Fahrzeug am schnellsten am Einsatzort sein kann. Dann wurde uns gezeigt, wie der Ablauf bei einem eingehenden Notruf aussieht. Es wurde noch einmal verdeutlicht, wie wichtig die Beantwortung der 5-W-Fragen (Wer ruft an? Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Und ganz wichtig, das Warten auf Rückfragen) für eine schnelle und gezielte Hilfe am Einsatzort ist.

Weiter ging es dann zur Atemschutzwerkstatt. Dort werden die Pressluftflaschen und die Chemikalienanzüge nach jedem Einsatz wieder aufbereitet. Die Atemschutzmasken werden hier gereinigt, auf Dichtigkeit geprüft und anschließend für den neuen Einsatz in Folie eingeschweißt. Nach jedem Einsatz müssen natürlich auch die Feuerwehrschläuche wieder einsatzbereit gemacht werden. Das passiert in der Schlauchwerkstatt. Hier werden alle Schläuche gereinigt und getrocknet, was bei Schläuchen mit einer Länge bis zu 30 Meter sehr aufwändig ist. Außer der Reinigung findet dort auch die Reparatur kaputter Schläuche statt. Zusätzlich fungiert die Göppinger Feuerwehr auch als Dienstleister für die Wehren umliegender Gemeinden und Stadtbezirke.

Zuletzt konnten wir uns in der Fahrzeughalle die verschiedenen Einsatzfahrzeuge und deren Ausstattung anschauen. Dabei hatten wir die Gelegenheit, mit der Drehleiter bis in 30 Meter Höhe zu fahren. Die Stadt Göppingen einmal aus dieser Höhe zu sehen war beeindruckend. Anschließend konnten wir alle selbst aktiv werden. Nachdem wir eine Einweisung im Umgang mit Feuerlöschern und dem richtigen Verhalten in einem Brandfall erhalten haben, konnte sich jeder einmal selbst daran versuchen, mit einem Wasserbefüllten Feuerlöscher einen kleinen Brand zu bekämpfen. Alle Teilnehmer waren dabei erfolgreich und erhielten am Ende ein Zertifikat.

Mit diesem Blogeintrag möchten wir uns auch noch einmal ganz Herzlich bei den hauptamtlichen Feuerwehrmännern für die abwechslungsreiche Führung bedanken. Es war ein sehr spannender und informativer Nachmittag.

Von Elisabeth S. und Sabrina C.


Kindertheater

Am 21.12.2016 fand in der Stadthalle Göppingen ein Kindertheater satt. Das Kindertheaterstück „Des Kaisers neue Kleider“ ein Märchenzauber von Hans Christian Andersen wurde von Theater Mimikri aus Büdingen dargestellt. Da ich momentan im Referat Kultur eingeteilt bin, habe ich ein paar der Vorbereitungen selber erledigen dürfen. Ich habe zum Beispiel die Platzverteilung für die verschiedenen Schulen gemacht. Ganz vorne waren die 1. Klassen, dann die 2. Klassen und weiter hinten die 3. und 4. Klassen. Am Tag vor der Theateraufführung waren Frau Müller und ich schon einmal in der Stadthalle um alles vorzubereiten. Am Tag der Aufführung haben sich alle Helfer um 7:30 Uhr getroffen um den Ablauf der Veranstaltung zu besprechen. Eine unserer Aufgaben war es, die Schüler in die richtigen Reihen zu bringen. Oder in den Pausen aufzupassen, dass keiner von den Schülern auf die Bühne geht. Als die Schüler ankamen merkten wir plötzlich, dass doch nicht alles so reibungslos funktioniert wie wir uns das vorgestellt hatten, immerhin waren es über 600 Schüler. Doch als dann mal alle saßen war es ein großer Erfolg. Die Schüler waren begeistert. Jubelten und klatschten mit! Die erste Vorstellung begann um 8:30 Uhr und die zweite um 11:00 Uhr. Ich bin sehr froh und erleichtert, dass es trotz so vieler Schüler es geklappt hat. Das alle auf ihren Plätzen sitzen geblieben sind und aufmerksam zugehört haben. Die anderen Helfer und ich hatten sehr viel Spaß an dieser Veranstaltung und freuen uns schon darauf nächstes Jahr eventuell wieder helfen zu dürfen.

Von Jamila R.


Azubi-Weihnachtsfeier 2016

Am 09.12.2016 fand unsere diesjährige Azubi-Weihnachtsfeier statt. Wir trafen uns gegen 12 Uhr vor dem ipunkt am Rathaus und gingen dann gemeinsam zum Bahnhof, um von dort nach Stuttgart zu fahren, wo unsere diesjährige Weihnachtsfeier statt fand. Wie am Stammtisch zuvor ausgemacht, durften wir bei den Exit-Games in Stuttgart unserer Fantasie und Neugier freien Lauf lassen. In den verschiedenen Escape-Rooms durften die jeweiligen Gruppen, die für bestimmte Räume eingetragen wurden, sich an den schwierigen und kniffligen Aufgaben den Kopf zerbrechen. Wir alle hatten großen Spaß an den Aufgaben, die wir dann schlussendlich auch mit Bravour erledigt hatten. Alle Azubis bedankten sich mit einem Geschenk bei Frau Beischer, für das Engagement und den Einsatz, den sie für die Azubis bei der Stadt Göppingen bringt. Im Anschluss an die Exit-Games machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Stuttgarter Weihnachtsmarkt. Denn dies war unsere nächste Station. Von dort durften wir uns in beliebigen Gruppen umsehen, trinken und essen. Es war ein toller, spaßiger und weihnachtlicher Nachmittag den wir zusammen verbrachten und wir Azubis freuen uns auf ein schnelles Wiedersehen.

Von Igballe P. 


Altenehrung in der Stadthalle

Fast 1.000 Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahre begrüßte Oberbürgermeister Guido Till im Rahmen der zweitägigen Altenehrung in der Stadthalle. Das Programm wurde erstmals von Schülerinnen und Schülern des Freihofs-Gymnasium gestaltet. Auch wir Auszubildenden und Studenten der Stadtverwaltung Göppingen waren mit von der Partie. Die traditionell zur vorweihnachtlichen Zeit stattfindende Altenehrung bietet nicht nur die Gelegenheit, Bekanntschaften lebendig zu halten und bei Kaffee und Kuchen einem abwechslungsreichen Programm zu lauschen, sondern auch um Dankbarkeit an die ältere Generation zu richten. Eine Stadt ist immer nur so lebendig, wie Menschen, die sich in ihr und für sie engagieren. Göppingen ist eine lebendige Stadt, mit aktiven Bürgerinnen und Bürgern und darauf dürfen wir stolz sein, so der Oberbürgermeister, der in seinem Grußwort einen Blick auf das vergangene Jahr zurückwarf. Für uns Auszubildende war es ein tolles Gefühl, sich sozial engagiert zu haben und anderen mit unserer Mithilfe eine Freude bereitet zu haben. Alles in Allem war es für alle Beteiligten ein rundum gelungener Tag. Zumal an der Altenehrung mit Lob nicht gegeizt wurde. Ein Zitat von Frau Horn (Bürgerhaus Göppingen) lautete: „Ein ganz großes Lob an alle, die dazu beigetragen haben, die diesjährige Altenehrung mit großem Erfolg durchzuführen. Alle Auszubildenden / Studierenden waren sehr freundlich, pünktlich und hilfsbereit. Alle haben mitgedacht und dazu beigetragen, dass bei 500 Gästen alles reibungslos lief. Auch von den teilnehmenden Seniorinnen und Senioren kam diese Rückmeldung bei mir an“. Zudem gab es warme Worte von Oberbürgermeister Guido Till. Für die Hilfe an der Altenehrung dankte er vielen im Bürgerhaus ehrenamtlich engagierten Menschen, den Mitarbeiterinnen im Bürgerhaus sowie den Auszubildenden der Stadtverwaltung, die an beiden Tagen mit anpackten. Ein besonderer Dank galt der Organisation der Nachmittage Christina Horn, und Melanie Engelhard, BA-Studentin bei der Stadt Göppingen, die an den vielen Vorarbeiten und Vorbereitungen engagiert mitgewirkt hat. Für uns Auszubildenden und Studenten war es natürlich umso erfreulicher, das wir nur durchaus positive Rückmeldungen für unsere Arbeit erhalten haben und folglich mit viel Lob überschüttet wurden. Die beiden Tage haben auch gezeigt, dass ein guter Teamgeist immer noch das wichtigste ist. Die Vorfreude auf die nächste Altenehrung ist schon so groß, dass wir die Fortsetzung 2017 kaum erwarten können, denn wir können wir diese Feier noch übertreffen? Es wird schwer, aber bekanntlich ist ja nichts unmöglich.

Von Marcel S.


Herbstcamp

Jeder Jugendliche muss sich im Leben mit der Frage beschäftigen, welchen Beruf er später einmal ausüben möchte. Um diese Frage einfacher zu gestalten, gab die Stadt Göppingen im Rahmen des Herbstcamps jungen Menschen die Chance einen Vormittag lang in die verschiedenen Referate der Stadt Göppingen reinzuschnuppern. Um 9:00 Uhr war Treffpunkt im kleinen Sitzungsaal im Rathaus. Zu Beginn gab es eine Präsentation über die Ausbildung bei der Stadt Göppingen von unserer Ausbildungsleiterin Fr. Beischer. Unsere Ausbildungsleiterin verwies auf die besonderen Veranstaltungen speziell für Auszubildende bei der Stadt Göppingen wie z.B. der Azubi-Stammtisch oder die Azubi-Weihnachtsfeier. Dann ging es los zum Rundgang durch das Rathaus und seine Außenstellen. Die ersten Referate waren das Standesamt und das Bürgerbüro. Frau Rieger die Leiterin führte uns durch die Referate und zeigte den Jugendlichen das Trauzimmer der Stadt Göppingen. Weiter ging es zur Stadtkämmerei, auch dort bekamen die Jugendlichen einen Einblick in das Finanzwesen und in das Aufgabenfeld innerhalb der Stadtkämmerei. Danach war das Referat Verkehr an der Reihe, dort erklärte man den Jugendlichen wie ein Schwertransport abläuft und welche Risiken dabei entstehen können. Kaum zu glauben was für ein Aufwand betrieben werden muss, bis z. B. ein Weihnachtsbaum in der Stadtmitte von Göppingen steht. Zum Abschluss ging es weiter ins Technische Rathaus zum Baurecht. Dort nahm man sich auch sehr viel Zeit für die Jugendlichen und informierte über das Aufgabenspektrum. Wieder im Rathaus angekommen wurde noch ein Foto für das Amtsblatt der Stadt Göppingen gemacht. Ein interessanter Vormittag ging zu Ende. Interesse bekommen? Dann meldet euch nächstes Jahr zum Herbstcamp bei der Stadt Göppingen an. Wir freuen uns auf euch!

Von Julia J.


Studienfahrt in die Landeshauptstadt

Am 3. November trafen wir Studenten des Einführungslehrganges für öffentliche Verwaltung – gehobener Verwaltungsdienst uns zu einer Studienfahrt in die Landeshauptstadt Stuttgart, um vor Ort den Landtag, das Haus der Geschichte und die Baustellen des Bahnprojektes Stuttgart 21 zu besichtigen. Die erste Anlaufstelle war der Landtag. Dieser befindet sich hinter dem neuen Schloss und schräg gegenüber des oberen Schlossgartens. Hier wurden wir von Frau Krause durch das Gebäude und in den Plenarsaal geführt und bekamen einiges wissenswertes und interessantes über die einzelnen Parteien und ihre Abgeordneten erklärt. Zum Schluss wurde eine fiktive Ministerpräsidentschaftswahl simuliert, um den genauen Ablauf und mögliche Komplikationen verdeutlichen zu können.

Zweiter Punkt der Tagesordnung war eine Führung von Herrn Manfred Krause durch die Ausstellung im Haus der Geschichte zum Thema „Demokratie früher und heute“. Mit viel Hingabe erzählte der ehemalige Geschichts- und Französischlehrer von der Entstehung und dem Wandel der Demokratie im Laufe der Zeit, wie Menschen dafür kämpften und sich für den Erhalt der Demokratie und freien Meinungsäußerung opferten, aber auch welche Fehler von damaligen Regierungen oder Königen begangen wurden und zur Unzufriedenheit des Volkes führten. Nach der Mittagspause war das Turmforum am Hauptbahnhof unser letztes Ziel. Hier bekamen wir während einer Führung die genauen Pläne von Stuttgart 21 und dem Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zunächst anhand eines Films, später durch Lagepläne und Karten erklärt. Anschließend wurde uns ein interaktives Miniaturmodel des zukünftigen Bahnhofes gezeigt. Zum Schluss besichtigten wir die Baustelle S21. Auch hier wurde uns der genaue Vorgang erklärt und sowohl die Vorteile als auch die Probleme des Bahnprojekts genauer erläutert. So konnten wir uns ein Bild der momentanen Situation verschaffen. Abschließend kann man sagen, dass wir alle viel Spaß an diesem Tag hatten, aber auch viel lernen konnten und wir hoffen, die Studienfahrt findet auch für die nachkommenden Studenten des Einführungslehrganges statt.

Von Michelle S., Marvin R., Tara L. und Kristina S.


Ein Ausflug in die freie Natur

Am Samstagmorgen den 8. Oktober war es wieder soweit und wir Azubis der Stadt Göppingen halfen dem Naturkundeverein bei der Pflege der Wacholderheide auf dem Kornberg. Zum ersten Mal dabei waren fünf Azubis und Ich (Lisa). Drei Azubis aus dem zweiten Ausbildungsjahr und Frau Beischer, ließen es sich nicht nehmen auch dieses Jahr den Naturkundeverein und uns zu unterstützen. Durch den Regen ließen wir uns nicht entmutigen, sondern griffen zu Rechen und Gabel um das Mähgut zusammenzurechen. Nach einiger Zeit zog das schlechte Wetter vorbei und wir genossen die Zeit an der frischen Luft. Nach einem erfolgreichen Vormittag legten wir eine gemütliche Pause ein und grillten gemeinsam am selbstgemachten Feuer. Für uns war diese Arbeit im Gegensatz zu den sonst üblichen Aufgaben in der Verwaltung eine ganz neue und abwechslungsreiche Erfahrung. Durch das gemeinsame Arbeiten mit den Azubis aus den anderen Bereichen lernten wir uns gegenseitig besser kennen und kamen gut ins Gespräch. Die Pflegeaktion ist eine tolle Gelegenheit ein Tag in der Natur zu verbringen, den Naturkundeverein zu unterstützen und nebenbei unsere Ausbildungsleiterin näher kennenzulernen. Für uns ein toller Samstag, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Von Lisa P. und Aline K.


Berufsstart & Einführungswoche für die neuen Azubis der Stadtverwaltung

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Nachdem wir uns alle bereits bei einem gemütlichen Grillfest kennengelernt haben, war nun der Zeitpunkt gekommen, indem wir mit unserer Ausbildung bzw. mit unserem Studium begonnen haben. In den nächsten 2 bis 3,5 Jahren werden wir viele neue Eindrücke und Kenntnisse sammeln, die zu einem spannenden Berufsbild führen. Doch bevor es mit dem Arbeitsalltag losging, hatte wir zu Beginn unserer Ausbildung eine tolle Einführungswoche, die so einiges zu bieten hatte.

Am 01.09.2016 pünktlich zum Ausbildungsbeginn trafen wir uns im kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Die Auszubildenden zum Verwaltungswirt (Beamte im mittleren Dienst) und die Studenten des Profils Bachelor of Arts Public Management (gehobener Dienst) wurden durch die Vereidigung zum Beamten ernannt. Um die künftigen Arbeitskollegen besser kennenzulernen, wurde eine gemeinsame Schnitzeljagd organisiert, die durch die städtischen Referate (Dienststellen) führte.

Am 02.09.2016 stand Adrenalinkick auf dem Programm. Wir verbrachten den Tag gemeinsam im Erlebnispark „Tripsdrill“. Am 05.09.2016 ging es sportlich zu. Wir haben den Tag im Bowling-Center in Göppingen sehr genossen und hatten alle sehr viel Spaß am Spiel. Am 06.09.2016 trafen wir uns wieder im kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Hier erwartete uns ein leckeres Frühstücksbuffet. Im Anschluss daran fand die Begrüßung durch Herrn Oberbürgermeister Guido Till statt. Er erzählte uns spannende Fakten im Bezug auf die Ausbildung bei der Stadtverwaltung Göppingen. Am späten Vormittag führten uns die Auszubildenden aus dem 2.Jahr in unsere ersten Referate (Dienststellen). Hierbei wurden wir schon von den Fachbereichsleitern bereits erwartet und auch freundlichst empfangen.

Am 09.09.2016 dem letzten Tag der Einführungswoche, hatten wir noch ein sehr spannendes, informatives und lehrreiches Seminar rund um das Thema Gesundheits-und Arbeitsschutz, welches durch Herrn Jürgen Horst geleitet wurde. Anhand von Beispielen aus dem Alltag zeigte uns Herr Horst, welche Gefahren ein Arbeitstag mit sich bringt, wenn man nicht richtig aufpasst. Durch das Seminar ist uns erst richtig bewusst geworden, wie wichtig es ist mit Arbeitsmaterialien richtig umzugehen, sodass im Endeffekt niemand verletzt wird.

Zum Schluss möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei unserer Ausbildungsleiterin Frau Katrin Beischer und bei den ganzen anderen Auszubildenden bedanken, welche die umfangreiche Einführungswoche so toll organisiert haben, wodurch wir neuen Auszubildenden einen sehr angenehmen Start in das bevorstehende Berufsleben hatten.

Du bist teamfähig und suchst eine Ausbildung oder ein Studium, wo großen Wert auf folgende Punkte gelegt wird:

- abwechslungsreiche und vielseitige Ausbildung
- spannende Arbeitsabläufe
- Kontaktfreude

Dann solltest du dich für einen der der städtischen Ausbildungsberufe oder Studiengänge bewerben.

Von Marcel S.


Fotoshooting in Kirchheim

Foto: Denise Roidl

Nun ist es also soweit. Ihr lest hier meinen ersten Blogbeitrag als Praktikantin (Public Management) der Stadt Göppingen. Seit Mitte Juli bin ich jetzt in meiner ersten Praxisstelle im Personalreferat. Zuvor war ich drei Semester an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Im Personalreferat arbeite ich hauptsächlich mit Frau Beischer, der Ausbildungsbeauftragten, zusammen. Zu meinen Aufgaben gehört das Bearbeiten eingehender Bewerbungen, das Entwerfen von diversen Schriftstücken und Präsentationen sowie gemeinsam mit den anderen Azubis die Vorbereitung der Einführungstage für die „neuen“ Azubis. Die Arbeit im Referat Personal ist abwechslungsreich und interessant. Das bestätigte sich auch in der ersten Augustwoche.

Am 3. August hatten 12 Azubis, unsere Ausbildungsbeauftragte Frau Beischer und ich, einen eher ungewöhnlichen Termin. Wir durften zu einem Fotoshooting in Kirchheim. Für eine Anzeige im Stadtmagazin PIG und neues Werbematerial zum Thema Ausbildung bei der Stadt Göppingen wurden aktuelle Bilder benötigt. Um das vielfältige Angebot an Ausbildungsberufen möglichst authentisch darzustellen, durften aus jedem Ausbildungsbereich – Sozial, Technik, Verwaltung – Azubis mit. Um 10 Uhr trafen wir uns am Rathaus und fuhren gemeinsam los. In Kirchheim angekommen, wurden wir schon von unserer Fotografin erwartet. Nachdem ein letztes Mal die Haare gekämmt, die Wimpern getuscht und das Licht eingestellt waren konnte es losgehen. In unterschiedlichen Konstellation und Aufstellungen wurden wir fotografiert.

Dabei war es uns wichtig, zu zeigen, dass die Stadt Göppingen mehr bietet, wie nur die offensichtlichen Verwaltungsjobs. Um dies genauer erkennen zu können, hatte jede „Gruppe“ Utensilien dabei. Um kurz vor 12 Uhr waren dann alle Aufnahmen gemacht. Nach einem kurzen Blick auf die Bilder, waren wir sehr zufrieden und freuen uns schon heute auf das Ergebnis in der Septemberausgabe des PIG Magazins sowie auf tolle neue Flyer.

Von Franziska F.


Grillen im Oberholz

Am 16. Juli fand am Grillplatz im Oberholz, wie auch schon im Jahr zuvor, ein gemeinsames Grillfest der städtischen Auszubildenden statt.  Zu diesem waren alle jetzigen und zukünftigen Studenten, Auszubildenden und FSJler und deren Ausbildungsleiterin Frau Beischer eingeladen. Organisiert wurde dies von einer Gruppe Auszubildender, den es mussten Fahrgemeinschaften gebildet werden, um die neuen Auszubildenden abzuholen, Einladungen verschickt,-  Grillgut besorgt,- und Sitzmöglichkeiten organisiert werden. Doch an den regelmäßigen Azubitreffen, bei denen sie die Möglichkeit hatten, das Grillfest zu planen, hatten alle Beteiligten Spaß. Durch das gemeinsame Grillen und die Gespräche mit den neuen Auszubildenden, entstand eine gute Atmosphäre und man kam schnell in Kontakt, wodurch auch die anfängliche Nervosität schnell abgelegt werden konnte. Um den Tag ausklingen zu lassen, saßen später alle noch bei einem gemeinsamen Spiel zusammen. Am 01.09.16 startet für die neuen Auszubildenden und Studenten dann offiziell die Ausbildung und sicherlich fällt der Start nun leichter, wenn es schon ein paar bekannte Gesichter gibt.

Von Sabrina C.


Verwaltungsschule Esslingen

Im September 2014 haben wir unsere Ausbildung zur Verwaltungswirtin angefangen. Während wir im ersten Ausbildungsjahr noch Blockunterricht in der John-F.-Kennedy Schule hatten, haben wir im letzten Jahr unserer Ausbildung ein halbes Jahr am Stück die Verwaltungsschule in Esslingen besucht. Die Verwaltungsschule befindet sich im Landratsamt in Esslingen. Auf dem Stundenplan sind insgesamt 17 Schulfächer aufgeführt. Darunter beispielsweise Staatsrecht, Sozialhilfe, Kommunalrecht, Polizeirecht, Privatrecht und so weiter. Der Stundenplan war jede Woche anders gestaltet, denn nicht alle Fächer konnten in einer Woche unterrichtet werden. Je nach dem wie umfangreich der Lehrplan in den jeweiligen Schulfächern war, variierte auch die Anzahl der Unterrichtsstunden. So ging es für uns Azubis im Januar 2016 also los. Die einzigen Bücher mit denen wir gearbeitet haben, war unsere VSV. Anfangs noch von den zwei sehr schweren und dicken Büchern schockiert, haben wir sehr schnell gelernt damit umzugehen.

Im April, also zur „Halbzeit“, standen Zwischenprüfungen an. Zwei Prüfungstage, sechs Schulfächer – wir mussten unser Wissen beweisen. Doch hat man erst einmal die Zwischenprüfungen hinter sich, hat man auch schon die erste Hürde überstanden. Nach den Zwischenprüfungen ging der Unterricht wie gewohnt weiter. In der Zwischenzeit wurden Übungsklausuren geschrieben, um uns auf die Prüfungen vorzubereiten. Anfang Juli war es dann soweit. Die Staatsprüfungen standen an. Anders wie bei den Zwischenprüfungen, waren es dieses mal drei Prüfungstage und etwa 12 Fächer, auf die es sich vorzubereiten galt. Dafür wurden wir aber zwei Wochen vor den Prüfungen freigestellt, sodass wir die Zeit zum Lernen nutzen konnten. Nun warten wir unsere schriftlichen Ergebnisse ab, die uns etwa Ende August zugeschickt werden. Im September steht uns dann noch unsere mündliche Prüfung bevor. Und dann sind wir, nach zwei sehr abwechslungsreichen und lehrreichen Jahren, ausgelernt.

Von Rebecca A.


Exkursion Wacholderheide

Am 22.06.2016 um 14:00 Uhr trafen wir uns wieder mit Herrn Herbert, Frau Beischer und Herrn Fuchs vor dem Rathaus und fuhren gemeinsam mit einem Sprinter bei kräftigem Sonnenschein zur Wacholderheide auf dem Kornberg.
Einige waren schon letztes Jahr bei der Führung und bei der Pflege dabei. Für uns war es deshalb besonders spannend anzusehen, wieviel sich seit dem letzten Mal getan hat. Auf dem Parkplatz angekommen und mit Wasserflaschen bewaffnet, konnte die Führung beginnen. Nach langem Fußmarsch sind wir auf der Heide angekommen. Herr Herbert zeigte uns auf dem Weg viele verschiedene interessante Pflanzenarten. Davon begeistert zückten manche sogar selbst ihre Handys und machten Fotos. Die Aussicht von dort oben war übrigens wunderschön. Man hatte einen weiten Blick auf die vielen Wiesen und Wälder. Im Vergleich zur letzten Führung konnte man auch erkennen, dass manche Bäume gekürzt und die Wiesen durch die Pflege gestutzt worden sind. Während der Führung begegnete uns Herr Hiller. Er ist der Experte, wenn es um die Wacholderheide geht. Er erzählte uns unter anderem, dass man pro Hektar über 120 verschiedene Pflanzenarten entdecken kann. Nach ungefähr einer Stunde war die Führung vorbei. Die Sonne prallte immer noch wie verrückt, so dass wir wieder schwitzend zum Auto marschierten. Also ich kann einen Sonntagsspaziergang auf der Wacholderheide jedem empfehlen. Im Oktober können die Azubis den Naturkundeverein wieder bei der Pflege unterstützen.

Von Claudia D.


Meine Zeit im Referat Schulen und Sport

Meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten habe ich vor knapp zwei Jahren bei der Stadtverwaltung Göppingen begonnen. In dieser Zeit habe ich viele Einblicke in die verschiedenen Ämter und die vielseitigen Aufgaben einer Stadtverwaltung werfen können.

Ende März diesen Jahres hatte ich die Gelegenheit, Einsicht in den schulischen und sportlichen Bereich der Stadt Göppingen zu bekommen, denn ich wurde für fast drei Monate dem Referat Schulen und Sport zugeteilt. Wie der Name der Dienststelle schon erahnen lässt, geht es hier hauptsächlich um die städtischen Schulen, Schülerbetreuungen an Grundschulen, Ferienbetreuung, das Schülerferienprogramm, Sportlerehrungen, Sportförderung und den Maientag. In meiner Zeit habe ich zum größten Teil bei den Vorbereitungen der Schülerbetreuung, Schülerferienbetreuung und dem Göppinger Maientag mitwirken dürfen.

Doch zunächst einmal: was ist der Göppinger Maientag? Für alle, die nicht aus Göppingen kommen, der Maientag ist ein traditionelles Kinder- und Heimatfest zum Ende des Dreißigjährigen Krieges, das einmal im Jahr an einem Wochenende im Frühjahr stattfindet. Dieses traditionelle Fest beginnt am Freitag mit dem Maientagsansingen in der Stadthalle. Beim Ansingen spielen das städtische Blasorchester und es singt der Chor einer städtischen Schule mehrere Musikstücke vor einem großen Publikum. Das Ganze muss natürlich organisiert werden. Die Stadthalle wird reserviert, das Programm erstellt und gestaltet, es muss sich um die Platzreservierung gekümmert und zum Schluss noch für das leibliche Wohl nach der Veranstaltung gesorgt werden. Nach dem Maientagsansingen geht es auch schon am nächsten Tag mit dem Maientags-Festzug weiter. Der Maientags-Festzug ist ein großer allgemeiner und historischer Festzug. An diesem Festzug laufen ungefähr 2000 Kinder und Erwachsene mit. Dieser Festzug wird mit großem Aufwand über mehrere Monate geplant. Um die Bürger erst einmal auf den Festzug und den Maientag aufmerksam zu machen, erstellen wir Plakate und Broschüren. Das macht natürlich ein Grafiker, doch wir müssen ihm Texte, Bilder und wichtige Daten liefern, damit alles seine Richtigkeit hat. Dazu gehört auch der Festzugsweg, den dieser ist in der Broschüre für die Bürger zur Orientierung wichtig. Allerdings fallen noch andere Aufgaben an, es müssen Koordinatoren gesucht werden, die bei der Aufstellung für den Umzug aushelfen, die Kostüme für den historischen Teil werden besorgt, Festzugsunterlagen müssen für die Koordinatoren und Schulen erstellt und verschickt werden und noch vieles mehr wird erledigt. Gleich nach dem Umzug geht es zum Festzugsplatz hoch, denn da findet der alljährliche Luftballon-Weitflug-Wettbewerb statt. Dort erhalten alle Kinder einen Luftballon mit einer Rückantwortkarte, die sie in die Höhe starten lassen und mit ein bisschen Glück wird ihr Luftballon gefunden und sie werden im nächsten Jahr zur Preisverleihung eingeladen. Diese Preisverleihung durfte ich in meiner Zeit organisieren. Bei der Preisverleihung bekommen alle Kinder, ein Geschenk und eine Urkunde von Herrn Oberbürgermeister Till überreicht. Diese Geschenke habe ich besorgt, jedoch wird als aller erstes an alle Kinder eine Einladung verschickt. Nach dem Luftballon-Weitflug-Wettbewerb geht es sofort mit dem Nachmittagsprogramm in der EWS-Arena weiter. Unter der Überschrift „jung und sportlich“, stellen Schülerinnen und Schüler ein vielseitiges sportliches und tänzerisches Programm dar. Unsere Auf-gaben sind es wie beim Festzug, bei den Schulen um die Teilnahme anzufragen und uns zu erkundigen, welches Programm sie vorstellen möchten und hierbei spielt die Platzreservierung erneut eine wichtige Rollen, denn in der EWS-Arena müssen vorab ca. 600 Plätze für die Schüler/innen aber auch die Ehrengäste reserviert werden.

Aber nicht nur der Maientag war ein großes Aufgabengebiet in meiner Zeit. Ich habe auch Einblick in das Betreuungsangebot für die Grundschüler erhalten. Die Stadt Göppingen bietet für die Schüler/innen der Grundschulen ein vielseitiges Betreuungsangebot an und das nicht nur an Schultagen, sondern auch in den Ferien, um berufstätigen Eltern den Alltag so einfach wie möglich zu gestalten. Dabei fallen viele Aufgaben an, zum einen werden die Anmeldungen für die Ferien entgegen genommen und erfasst und zum anderen werden die Gebühren für jedes einzelne Kind berechnet.

Um das Ferienangebot zu erweitern, gibt es seit einigen Jahren ein Schülerferienprogramm, das jährlich in den Sommerferien stattfindet, und den Schüler/innen ein vielseitiges Angebot für alle Altersklassen bietet. Auch dieses Programm wird hier zusammengestellt. Die Vereine, die sich gemeldet haben, werden in das Programm-heft zum Sommerferienprogramm aufgenommen.

Auch wenn der Maientags-Festzug in diesem Jahr wegen des Regens buchstäblich ins Wasser gefallen ist, war die Zeit im Referat Schulen und Sport sehr lehrreich für mich und der Maientags trotz alledem ein voller Erfolg. Nach zwei Jahren Ausbildung habe ich viel mehr an Wissen mitnehmen können. Aber es war für mich auch sehr spannend, denn schon als kleines Kind habe ich den Maientag miterlebt und bin auch zu meiner Schulzeit des Öfteren mitgelaufen. Dabei habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, was „hinter den Kulissen“ für Aufgaben anfallen. Dadurch habe ich den Maientag in diesem Jahr mit ganz anderen Augen wahrgenommen als in den letzten Jahren und ich glaube, dass ich es auch in den nächsten Jahren zu schätzen weiß, wenn ich auf den Maientag gehen werde.

Von Martina R.


Berufsschule John-F.-Kennedy in Esslingen

Am 01.09.2015 haben wir unsere Ausbildung im Rathaus als Verwaltungsfachangestellte oder als Verwaltungswirtin begonnen. Während die Verwaltungsfachangestellten nach zwei Jahren die John-F.-Kennedy-Schule in Esslingen mit einer Zwischenprüfung verlassen und anschließend nach einem dreimonatigen Lehrgang auf einer Verwaltungsschule ihre Ausbildung erfolgreich beenden, absolvieren die Verwaltungswirte nur das erste Lehrjahr in der Berufsschule und machen im Anschluss in der Verwaltungsschule im Landratsamt Esslingen ihre Abschlussprüfung.

Unsere Ausbildung ist dual organisiert. „Dual“ bedeutet, dass wir im Wechsel bis zu acht Wochen im Ausbildungsbetrieb in verschiedenen Dienststellen arbeiten und die Berufsschule im Blockunterricht besuchen. Neben Deutsch, Religion und Gemeinschaftskunde beinhaltet unser Stundenplan auch die kaufmännischen Fächer Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen und Rechtslehre. Außerdem erlernen wir in den Fächern Text- und Informationsverarbeitung Wissen im Umgang mit Excel und Word.

Mittelpunkt unseres Schulalltages bilden die Fächer kommunales Recht und kommunales Finanzwesen. Grundlage für beide Fächer ist die Gemeindeordnung für Baden-Württemberg. Das Arbeiten mit dieser, hilft uns ein Verständnis für die Organisation unserer Kommune zu entwickeln und sicherer im Umgang mit Gesetzen zu werden. Die Vielfalt der Lerninhalte unseres Unterrichts sorgen für ein ausgewogenes Wissen in allen Bereichen der Verwaltung. Zudem haben wir die Möglichkeit uns mit anderen Auszubildenden auszutauschen. Trotz der großen Alterspanne besteht eine angenehme Atmosphäre in der Klasse, die uns jeden Tag gerne zur Schule gehen lässt.

Von Valentina A., Aline K., Julia J. und Elisabeth S.


Azubi-Stadtführung

Bei frühlingshaften Temperaturen und herrlichem Sonnenschein, trafen sich einige Auszubildende der Stadt Göppingen vor dem Rathaus und warteten auf Herrn Bauer, der extra für uns Auszubildende eine Stadtführung veranstaltete. Unser erster Anlaufpunkt war das Rathaus selbst. Herr Bauer erzählte uns einiges über den Bau des Rathauses. Anfänglich wurde es nicht nur als Rathaus genutzt, sondern als Warenhaus. Nach dem verheerenden Stadtbrand in Göppingen wurde es als letztes Gebäude im Jahr 1785 wieder aufgebaut. Im Atrium zeigte er uns das Stadtmodell von Göppingen, welches zurzeit besichtigt werden kann. Sehen kann man dort unter anderem den sich gerade im Bau befindlichen neuen Schuler Innovation Tower. Außerdem erzählte uns Herr Bauer, woher das Göppinger Amtsblatt eigentlich seinen Namen „Geppo“ hat. Als wir in Richtung Marktplatz gingen, kamen wir an den Märklinzügen vorbei, welche in der neuen Mitte ausgestellt sind. Herr Bauer erzählte uns einiges über die Geschichte von Märklin und wie es dazu kam, dass Märklin überhaupt erst mit der Herstellung von Modellzügen begonnen hat. Denn zu Anfang stellte Märklin lediglich Blechspielzeuge und Puppenküchen her. Dann kamen wir am ehemaligen Göppinger Torhaus vorbei, in welchem heute der Optiker Binder seine Filiale hat. Die Torhäuser waren früher vor jedem Stadttor zu finden, üblich war auch, dass in der Nähe eines solchen Tores immer ein Hotel stand, in dem Gäste der Stadt übernachten konnten. Über dem Eingang ist sogar die Bezeichnung „Thorhaus“ noch nach alter Rechtschreibung angebracht. Weiter ging es dann über den Spitalplatz auf dem vor vielen Jahren das Krankenhaus zu finden war, zum Sonneberg-Platz der an die Städtepartnerschaft zu Sonneberg erinnern soll. Anschließend bekamen wir noch ein paar Informationen zum neu sanierten Museum im Storchen, das seit Juni letzten Jahres wieder geöffnet hat. Weiter ging es dann vorbei am „Alten Kasten“, der wie uns Herr Bauer erzählte, heute unter anderem das Stadtarchiv beheimatet und früher als Kornspeicher genutzt wurde. Unsere nächste Station war die Stadtkirche von Göppingen, sehr beeindruckt waren alle von der Kirchentüre aus Bronze, die ein richtiges „Kunstwerk“ darstellt. Herr Kurt Grabert, der die Tür erbaute, brauchte für die Erstellung dieser Türe ganze sieben Jahre. Unsere letzte Station war dann das Göppinger Schloss, in dem heute das Amtsgericht untergebracht ist. Er erzählte uns, dass das Schloss im Auftrag von Herzog Christoph von Württemberg erbaut wurde, als Baumaterial soll auch das Mauerwerk der Burg Hohenstaufen gedient haben. Der am Schloss angrenzende Marstall der früher als Gebäude für Pferde, Wagen und Kutschen diente, wird heute als Jugendarrestanstalt genutzt. Zum Abschluss unserer Führung konnten wir uns noch die Wendeltreppe des Schlosses, die sogenannte Rebenstiege ansehen, welche an der Unterseite mit einem steinernen Blätter- und Früchtegeflecht eines Weinstocks verziert ist. Man kann nur erahnen, was es für eine Arbeit gewesen sein musste, diese Verzierungen in die Treppe einzuarbeiten. Anschließend wurden wir dann von Herrn Bauer mit viel neuem Wissen über „unsere“ Stadt entlassen.

Von Sabrina C. und Valentina A.


Public Management (B.A.) – die vielseitige Ausbildung

Jetzt bin ich schon über einen Monat im Referat Personal bei der Stadt Göppingen, wo es mir sehr gefällt. Es ist die dritte Station von meinem Vertiefungspraktikum des dualen Studiums. Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich jetzt schon im sechsten Semester bin und bald die Bachelorarbeit auf mich zukommt.

Es ist noch gar nicht so lange her, als ich mich für dieses Studium beworben habe. Ich musste mich um die Hochschulzulassung kümmern und parallel für das Einführungspraktikum bewerben. Zuerst musste ich zu einem Zulassungstest an die Hochschule Ludwigsburg, der nicht einfach war, aber mit ein bisschen Vorbereitung zu meistern ist. Als ich dann die Zulassung hatte, habe ich mich sehr gefreut. Mein Einführungspraktikum, welches von September bis März dauerte, habe ich bei der Stadt Donzdorf absolvieren dürfen. Man muss darauf achten, dass man alles rechtzeitig macht, denn für die Zulassung muss man sich fast 1,5 Jahre vor Beginn bewerben und für das Einführungspraktikum auch mindestens 1 Jahr vorher. In Donzdorf habe ich dann in den 6 Monaten erstmal viele Ämter des Rathauses kennen gelernt, z.B. das Ordnungsamt, das Bauamt und die Kämmerei.

Nun bereitete ich mich auf die drei Semester Studium in Kehl vor. Ich musste mich rechtzeitig für das Wohnheim bewerben, wo ich dann auch zum Glück einen Platz bekam. Der erste Tag an der Hochschule war sehr aufregend, alles war neu aber man konnte relativ schnell Kontakte knüpfen. In diesem Grundlagenstudium hatte ich sehr viele verschiedene Fächer, Rechtsfächer sind der Schwerpunkt. Das wird einem spätestens klar, wenn man die 2 Bände der VSV in der Hand hält, in der man sich im Laufe der Zeit erst einmal zurechtfinden muss. Falls man ein Schließfach für die VSV in der Schule möchte, sollte man sich beeilen, denn diese sind sehr begehrt, da es nicht sehr schön ist jeden Tag 7 Kilo Bücher in die Schule zu schleppen. Die Rechtsfächer bestanden unter Anderem aus Zivilrecht, Baurecht, Kommunalrecht, Sozialrecht usw. Eines der wichtigsten Fächer am Anfang sind die Grundlagen des Verwaltungsrechts, in dem man z.B. lernt wie man einen Bescheid schreibt und eine verwaltungsrechtliche Prüfung macht. Dies ist Grundlage für alles Weitere. Aber man hat auch Fächer wie BWL, Personal und Organisation und Psychologie. Es ist also von allem etwas dabei. Projekte wie das Fachprojekt und das Proseminar muss man auch erfüllen. Beim Proseminar wählt man ein bestimmtes Thema z.B. Kinder- und Jugendrecht und muss dann eine kleine Hausarbeit schreiben. Das Fachprojekt ist eher eine Gruppenarbeit, bei dem die Gruppe ein Ziel hat, was sie umsetzen möchten, z.B. Bewerbungstrainings. Hier wird dann die Gruppenarbeit bewertet.

Neben dem ganzen Prüfungsstress gab es natürlich auch Veranstaltungen wie den Ersti-Lauf (eine Stadtrally durch Kehl) oder die Wasenausfahrt und vieles mehr. Es war eine unvergessliche und schöne Zeit, die ich dort eineinhalb Jahre verbringen durfte.

Im zweiten Semester des Grundlagenstudiums musste man jedoch schon an das Vertiefungspraktikum (1 Jahr) denken, da man sich rechtzeitig bewerben muss. Die meisten Studenten bewerben sich ab September/Oktober während des Grundlagenstudiums. Man muss vier von fünf Bereichen erfüllen. Leistungsverwaltung, Ordnungsverwaltung, Personal / Organisation, Führung im öffentlichen Sektor / Kommunalpolitik und Wirtschaft / Finanzen. Die verschiedenen Praktika beginnen immer am 15. des Monats und enden am 14. des Monats. Zu jedem Abschnitt muss man am Ende einen Bericht über seine Tätigkeiten schreiben und bekommt auch eine Bewertung der Stelle.

Nun bin ich im Referat Personal gelandet. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und alle Kollegen und Kolleginnen sind wirklich nett. Hier helfe ich z.B. mit bei der Aufstellung des neuen Ausbildungsplans oder Verfügungen und Zeugnisse zu schreiben. Ich durfte auch schon verschiedene Bewerbungen anschauen und bei Vorstellungsgesprächen dabei sein, was sehr interessant war, da man mal auf der „Anderen Seite“ sitzt.

Bald kommt dann schon die Bachelorarbeit. Man sollte sich rechtzeitig das Thema überlegen, da man dieses schon ca. 2 Monate früher ins System eintragen muss. Den Bachelorbetreuer von der Hochschule Kehl muss man schon fast ein Jahr vorher wählen. Auf einen Zweitbetreuer der Behörde ist auch zu achten. Ich schreibe die Arbeit auch bei der Stadt Göppingen im Referat Bußgeld- und Ortspolizeibehörde.

Im letzten Semester hat man dann einen Bereich gewählt, den man vertieft. Gewählt wird im Februar davor, also sollte man sich auch hier schon seine Gedanken machen.

Ich bin gespannt und freue mich auf das was jetzt noch kommt. Auf jeden Fall ist das Studium aufgrund der Vielfältigkeit sehr zu empfehlen.

Von Maren H.


Aus Kollegen wurden Freunde…

Am 16. Februar war der Tag gekommen an dem wir unsere vier dualen Studenten Simone M., Stefanie M., Kathrin K. und Georg B. verabschieden mussten. Gemeinsam mit Ihnen haben wir im September unsere Ausbildung begonnen und durchlebten seitdem eine unvergessliche Zeit. Die Arbeit schweißte uns schnell zusammen und es entstanden Freundschaften. Wir hatten einige schöne Abende, unternahmen Ausflüge in der Umgebung und trafen uns zu verschiedenen Sportaktivitäten.

Um unsere gemeinsame Zeit gebührend zu feiern verabredeten wir uns, zusammen mit Frau Beischer, unserer Ausbildungsleiterin, zu einem letzten gemeinsamen Abend im Platzhirsch in Göppingen. Neben leckerem Essen, wie schwäbischen Käsespätzle oder einer Ofenkartoffel mit mediterranem Gemüse, ließen wir Vergangenes Revue passieren und hatten einen unvergesslichen Abend. Die Studenten verabschiedeten sich bei unserer Ausbildungsleiterin mit einem kleinen Präsent und bedankten sich für die vielen Eindrücke, die sie in diesem halben Jahr sammeln durften.

Auch wenn uns der Abschied schwer fiel, wünschen wir Ihnen für Ihre Zeit an der Fachhochschule alles Gute und freuen uns schon auf ein Wiedersehen in der nächsten Praxisphase.

Von Aline K. und Elisabeth S.


Es wurde wieder gewählt - Landtagswahl 2016

Seit einem halben Jahr sind wir als Auszubildende in der Stadtverwaltung Göppingen tätig und haben in einigen interessanten Dienststellen gearbeitet. Am Sonntag, den 13. März 2016, standen die Landtagswahlen an. Deswegen wurde ein Wahlbüro eingerichtet, damit die Bürger die Möglichkeit hatten ihre Briefwahlunterlagen zu beantragen oder direkt vor Ort zu wählen. Zudem konnte der Wahlschein auch online beantragt werden. Das Wahlbüro wurde von Auszubildenden betreut und so hatten auch wir die Gelegenheit eine Woche am spannenden Wahlgeschehen teilzunehmen. Während dieser Zeit standen wir den Bürgern bei ihren Fragen zur Landtagswahl und zum Briefwahlsystem zur Verfügung. Außerdem bearbeiteten wir eingehende Briefwahlanträge schnellstmöglich, damit jeder Bürger die Möglichkeit hat seine Stimme abzugeben. Vor allem von älteren Menschen und Studenten wurde dieses Angebot dankbar angenommen. Einen spannenden Abschluss bildete unser Wahldienst am Sonntagabend, bei dem wir die Schnellmeldungen der Göppinger Wahllokale telefonisch entgegennahmen und rechnerisch überprüften. Während unserer abwechslungsreichen und schönen Zeit im Referat Gremienarbeit und Wahlen gefiel uns besonders der Kontakt mit den unterschiedlichen Menschen. Durch die uns übertragene Verantwortung konnten wir aktiv am Wahlgeschehen teilnehmen und zum ersten Mal einen „Blick hinter die Kulissen“ werfen.

Von Elisabeth S. und Aline K.


Mal ein ganz anderer Azubi-Stammtisch

„Ein Schaumlöscher ist ähnlich wie Priel“. Nach einer solchen Aussage könnte man vermuten, dass wir uns mitten in einer Werbung für Spülmittel befinden, tatsächlich aber sitzen wir direkt im großen Sitzungssaal des Rathauses bei unserem heutigen Azubi-Stammtisch. Dieses Mal ist unser Referent Herr Horst, Leiter für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Und genau über diese zwei Themen sind wir fast zwei Stunden auf den neuesten Stand gebracht worden.

Wisst Ihr, wie man am schnellsten aus dem Rathaus gelangt, wenn es mal brennt? Nein?! Nun, wir jetzt schon. Denn Herr Horst klärte uns bei einem Rundgang durch das Rathaus detailliert über die verschiedenen Fluchtmöglichkeiten auf. Ich glaube, so genau wie an diesem Tag, hat von uns Azubis noch niemand das Rathaus betrachtet. Man kann also nicht sagen, dass Herr Horsts Vortrag einschläfernd war, denn dazu hatte man gar keine Chance, so wie wir durch das Gebäude marschiert sind. Sportlich betätigt haben wir uns auf jeden Fall schon an diesem Tag.

Detailliert und abwechslungsreich berichtet Herr Horst über die verschiedenen technischen Geräte am Arbeitsplatz bis hin zum richtigen Heben und Tragen von Gegenständen. Letzteres wurde uns sehr anschaulich und mit viel Elan demonstriert. Zum „richtigen Bücken“, wie es heutzutage viele Jugendliche gerade nicht machen, meinte Herr Horst nur trocken: „ Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass die Hose platzt“. Durch seine immer wiederkehrenden Wortwitze und sein charmantes Auftreten schaffte es Herr Horst, uns das Thema „ Arbeits- und Gesundheitsschutz auf humorvolle Art näherzubringen, ohne dabei vom eigentlichen Thema abzuschweifen.

Und, ob ihr es glaubt oder auch nicht, wir Azubis haben tatsächlich einiges dabei gelernt und haben sogar noch einen kleinen Tipp für euch: Solltet ihr zuhause ein Handfeuerlöschgerät beschaffen, dann bitte einen Schaumlöscher. Niemals einen Pulverlöscher, denn wenn ihr einen Brand damit löscht, müsst ihr nicht nur euer Haus gründlich durchputzen, sondern ihr könnt euch gleich ein neues Haus zulegen.

Von Julia J. und Katrin K.


Auch die Zeit in Göppingen hat mal ein Ende...

Vermutlich wird das nun mein letzter Blogeintrag sein, denn mein Einführungspraktikum zum Gehobenen Verwaltungsdienst in Göppingen ist nun beendet. Unglaublich wie schnell die Zeit verging. Es scheint fast als wäre es gestern gewesen, als wir neuen Azubis am ersten Tag vor unserer Ausbildungsleiterin saßen und noch völlig ahnungslos waren, was so alles auf uns zukommen wird. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass das Rathaus fast mein zweites Zuhause geworden ist. Dadurch, dass ich in vier ganz unterschiedlichen Bereichen eingeteilt war, habe ich wirklich vielfältige Einblicke in die Arbeit der kommunalen Verwaltung bekommen. In keiner der Abteilungen musste ich mich mit den oftmals so gefürchteten und „klassischen Azubi-Aufgaben“, wie Kaffee kochen oder gar „stundenlang vor dem Kopierer stehen“, herumschlagen. Im Gegenteil, ich durfte bzw. konnte in jeder Abteilung richtig mitarbeiten.
 
Meine vier Abteilungen, nochmal kurz im Schnelldurchlauf: Angefangen hat alles mit der Abteilung  „Presse – und Öffentlichkeitsarbeit“, der ich die ersten vier Wochen zugeteilt war. Da dies meine erste Abteilung war, dementsprechend noch alles neu war und ich auch keine Ahnung hatte, was auf mich zukommen wird, war ich anfänglich recht aufgeregt. Das legte sich jedoch schnell, denn schon bald gewöhnte ich mich an die Arbeit und die Leute in dieser Abteilung. So tat ich genau das, was man eben in einer solchen Abteilung machte, nämlich „schreiben, schreiben, schreiben“. Zudem begleitete ich den Oberbürgermeister und meinen Chef in dieser Abteilung Herrn Hinrichsen zu zahlreichen Veranstaltungen und lernte so viel Interessantes über Göppingen und den Aktivitäten/Ereignissen in bzw. um Göppingen herum kennen. Ebenso durfte ich Artikel für das Amtsblatt „GEPPO“ schreiben, und da ich immer etwas zu tun hatte, verging die Zeit in dieser Abteilung wie im Fluge.  Allerdings war es allem in allem sehr aufwendig, die vielen Artikel zu verfassen und gleichzeitig bei den Aktivitäten anwesend zu sein. Doch hat mir diese Arbeit viel Spaß gemacht hat. Wer weiß, vielleicht werde ich später mal versuchen in diese Richtung eine Stelle zu bekommen.
 
Danach folgte ein Monat Theorieunterricht im Landratsamt.  Die Lerninhalte waren jedoch ganz anders  und unterschieden sich erheblich zu den Fächern meiner Schulzeit. Aber das Lernen bzw. die Schule lag noch nicht so weit zurück und ich bemühte mich, möglichst gut abzuschneiden. Ein erfolgreiches Abschneiden ist Voraussetzung für unser Studium.  Im Anschluss an diese kurze Phase wartete schon meine nächste Abteilung auf mich, nämlich die Bußgeld- und Ortspolizeibehörde. So spannend wie der Name dieser Abteilung klingt, so interessant und vielfältig war diese auch. Neben der Bearbeitung von Bußgeldbescheiden lernte ich  auch die unterschiedlichsten Ordnungswidrigkeiten kennen. Auch meine zwei dicken Gesetzesbücher kamen oftmals zum Einsatz. Ich erhielt reale Fälle und hatte die Aufgabe, diese mit dem Gesetz zu lösen. Eben genau das, was im Studium an der Hochschule auf mich zukommen wird. Und wie heißt es so schön? Übung macht ja bekanntlich den Meister. Tja, wie gut ich die Fälle gelöst habe, keine Ahnung, aber Tatsache ist, dass ich meinen Gesetzesbüchern jeden Tag näher kam, und das habe ich vor allem auch meinem dortigen Chef Herrn Schwenkedel zu verdanken, der sich Zeit genommen hat und die Fälle mit mir ausführlich besprach. Das war wirklich sehr lehrreich. Wer weiß, vielleicht werde ich meine zwei Gesetzesbücher irgendwann neben meinen Nachttisch legen. Aber erst irgendwann einmal...
 
Auch im Hinblick auf den Erlass von Bußgeldbescheiden, Verwarnungen, Anhörungen und vielem mehr habe ich eine Menge erfahren. „Bußgeldbescheide bearbeiten“ klingt auf den ersten Blick eher trocken und langweilig, nichts da! Bei den verschiedenen Fällen wurde mir detailliert und mit viel Mühe erklärt, was wann und eben auch warum etwas genauso gemacht wird. Ich hätte nie gedacht, dass mir die „bloße Bearbeitung“ von Bußgeldbescheiden Spaß machen wird, aber es war wirklich so. Daher einen großen Dank an meinen Mentor Herrn Köller! So vielfältig die Arbeit im Büro, so unterschiedlich war auch die Praxis. Zu dieser Erkenntnis kam ich, als ich selbst hautnah am Geschehen dabei sein durfte. Vom Gerichtstermin, über die Begleitung des GVD im Straßenverkehr, den Besuch eines Reiterhofes zwecks Hygienevorschriften, einer Wohnungsdurchsuchung bis hin zu der Verkehrsüberwachung, war wirklich alles dabei! Ich glaube, wenn mich jetzt jemand etwas über die „Radarmesstechnik“ oder „ESO 3.0“ befragen würde, ich kann nun alle Details darüber erklären. Zusammenfassend also,  auch diese Abteilung war wirklich super, und ich bin froh, dort eingeteilt gewesen zu sein!
 
Meine dritte Abteilung  war das Baurechtsamt. Hier war ich etwas länger eingeteilt als in den beiden anderen Bereichen. Direkt im Vorzimmer von „Baurecht“, wurden mir meine Aufgaben zugewiesen und erklärt, um was ich mich kümmern und was ich erledigen sollte. So war ich für das Thema „Baulasten“ zuständig. Alle Anfragen, die per Post oder auch per E-Mail ankamen, durfte ich beantworten und unter anderem auch Auskünfte darüber erteilen, ob eine Baulast vorliegt oder nicht. Dazu musste ich mich durch riesige Baulastenbücher durchkämpfen, manches noch in der alten deutschen Schriftform handschriftlich verfasst. Von meinem Chef Herrn Böck und meiner Kollegin Frau Maier, bekam ich oftmals noch Aufgaben wie zum Beispiel Schreiben an das Regierungspräsidium zu verfassen  oder  Bauakten zu bearbeiten, was die Arbeit sehr abwechslungsreich gestaltete, auch wenn manchmal der bloße  Anblick der riesigen Bauakten ausreichte, mir ein leichtes Herzflattern zu bescheren. Ich bewundere meinen Chef und meine Kollegin, denn auf deren Tischen stapelten sich die Bauakten, und das Gebilde ähnelte dem schiefen Turm von Pisa. Kaum waren ein paar Akten bearbeitet, kamen auch schon wieder Neue dazu. Dass da jemand immerfort die Nerven bewahren kann. RESPEKT! In der Zeit, in der ich dort war, war ich bei der Weihnachtsfeier dabei, wo ich die Kolleginnen und Kollegen von einer ganz anderen Seite kennen lernte, was wirklich schön war. Im Außendienst erlebte ich das Thema „Baurecht und Baugenehmigungen auch von der praktischen Seite. Fazit hiervon:  Baurecht und langweilig ? - nein, langweilig ist wirklich etwas anderes!
 
Tja und dann kam auch schon meine letzte Abteilung angeflogen. „Kultur“. Hier war ich mit Frau Müller, Herrn Hosch und einigen anderen Mitarbeitern für die Organisation von Veranstaltungen und anderen Events, die  in Göppingen stattfinden, zuständig. Vor einer Veranstaltung gibt es eine Menge zu erledigen. So standen auf meiner To-Do-Liste, Einladungen und Plakate versenden, Sitzplatzreservierungen durchführen bis hin zu der Versorgung der Schauspieler und Techniker des jeweiligen Stückes, mit den von Frau Müller liebevoll gerichteten Tellern, belegt mit Brötchen, Obst und natürlich auch ein paar Süßigkeiten als Nervennahrung. Während meiner Zeit in dieser Abteilung fanden vier verschiedene Veranstaltungen statt: „Agnes“, „Homo Faber“, „Klasse Klasse“, „Flaschengeld“ und „Frühstück bei Tiffany“. Die Bandbreite war also enorm. Denn über Kindertheater bis hin zum Erwachsenentheater war alles vertreten. Wenn es mal für eine Veranstaltungen wenig zu organisieren gab, warteten andere Aufgaben auf mich. Die Zeit in dieser Abteilung ging ebenfalls sehr schnell vorüber. Ich bin auch hier gerne hingegangen und habe mich morgens immer sehr gefreut Frau Müller und natürlich auch Herrn Hosch zu treffen, die immer super gut gelaunt sind und Ihre Arbeit wirklich mit Leib und Seele verrichten.
 
Eigentlich könnte ich noch Seitenweise weiterschreiben, um alle Personen namentlich zu nennen, die total nett waren und weshalb mir die Arbeit so viel Spaß gemacht hat und weshalb die Zeit auch wie im Fluge vergangen ist. Alles in allem hat mir das Praktikum hier in Göppingen, wie sich hoffentlich unschwer erkennen lässt , sehr gut gefallen, aber wie es so heißt, man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist, oder nicht? Jetzt bin ich erstmal gespannt auf meine Hochschulzeit in Ludwigsburg, und wer weiß, vielleicht sitze ich in 1,5 Jahren wieder genau hier und berichte erneut.
 

Von Katrin K.


Einblicke in die Arbeit

Ich bin Sabrina, seit September dieses Jahres angehende Kauffrau für Büromanagement und möchte einen kleinen Einblick in die Arbeit bei der Hausdruckerei und Beschaffungsstelle der Stadt Göppingen geben. In der Hausdruckerei werden die Druckaufträge der verschiedenen Referate, Schulen und auch der Kindergärten bearbeitet, wir arbeiten mit zwei großen Druckmaschinen, so gar nicht wie man sie von zu Hause kennt, es gibt etliche Einstellmöglichkeiten, vom Heften der Blätter bis hin zum Drucken von Broschüren. Die Druckaufträge, die wir bekommen, sind je nach Referat und Jahreszeit ganz unterschiedlich, von verschiedenen Formularen über Infoflyer z.B. für den iPunkt, bis hin zum Haushaltsplan für das kommende Jahr. Oft bekommen wir auch Druckaufträge für den Gemeinderat oder für Plakate von bevorstehenden Veranstaltungen, wodurch man bei der Hausdruckerei immer up-to-date ist, was Veranstaltungen betrifft.

Bei jedem Druckauftrag müssen wir die richtige Kostenstelle des jeweiligen Referats angeben, damit nachher die Kosten für den Druck mit der richtigen Stelle verrechnet werden. Jetzt in der Weihnachtszeit z.B. gehörte es zu meinen Aufgaben, für die Bezirksämter Plakate für die anstehenden Weihnachtsmärkte zu drucken und zu laminieren. Beim Faurndauer Weihnachtsmarkt gab es dieses Jahr ein Adventsrätsel, für das wir die Plakate gedruckt haben.

Neben der Haudruckerei gibt es auch noch die Beschaffungsstelle, dort gehört es zu den Aufgaben, dafür zu sorgen, dass alle Referate und Schulen mit Büromaterialien versorgt sind. Wenn etwas fehlt bekommen wir eine E-Mail oder einen kurzen Anruf. Wir schauen nach, ob wir es vorrätig haben, denn dann kann es durch die Poststelle gleich zu den Referaten gebracht werden. Falls nicht vorrätig wird es von uns bestellt, auch hier müssen wir darauf achten, dass die Kosten dafür dem richtigen Referat zugeordnet werden können.

Ich finde es super, dass ich gleich zu Anfang meiner Ausbildung für die Hausdruckerei und Beschaffungsstelle eingeteilt wurde, da man viel mit anderen Referaten zu tun hat und einen Einblick bekommt, welche Fachbereiche und Referate es gibt. Viele Mitarbeiter kommen auch persönlich vorbei, wenn sie etwas benötigen, dadurch lernt man viele Kollegen kennen und weiß, in welchen Referaten sie beschäftigt sind.
Auf jeden Fall habe ich in der Zeit viel Neues gelernt und freue mich schon auf die nächsten Wochen.

von Sabrina C.

  

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