Parallelen und Unterschiede kennengelernt

Mit einer Stadtansicht von Robert Wosak aus dem Jahre 1936 bedankte sich die Klosterneuburger Verwaltungsgruppe bei Oberbürgermeister Guido Till

Ein interkommunaler Verwaltungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Klosterneuburg fand vergangene Woche in Göppingen statt.

Wie arbeiten die Verwaltungen in Göppingen und Klosterneuburg, auf welchen Gebieten können die Mitarbeiter/-innen von den Erfahrungen der jeweiligen Kolleginnen und Kollegen profitieren? Sieben Führungskräfte aus dem Rathaus der niederösterreichischen Partnerstadt gingen dieser Frage drei Tage lang in der Hohenstaufenstadt nach.

Den hohen Stellenwert und die Lebendigkeit der Städtepartnerschaft unterstrich Oberbürgermeister Guido Till bei der Begrüßung der Klosterneuburger Mitarbeiter/-innen. Sie sei im sportlichen, musikalischen und künstlerischen Bereich ebenso fest verwurzelt wie in der Feuerwehr oder in den bürgerschaftlich organisierten Arbeitskreisen. Auf schulischer Ebene sei allerdings noch Luft nach oben, befand das Stadtoberhaupt – wohl wissend, dass die Partnerstädte Foggia und Pessac vom jeweiligen Sprachunterricht in den Schulen profitieren. Im Sitzungssaal stand anschließend ein allgemeiner Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Göppinger Stabsstellen und Fachbereichen an. Die Themenpalette reichte von Fragen des Haushaltsrechts bis zur Organisation der Kinderbetreuung.

Den ersten Themenschwerpunkt am zweiten Tag bildeten die Neubauprojekte in der Innenstadt. Zuerst im Sparkassen-Forum, dann bei einem Stadtspaziergang vor Ort wurden die Investitionen in das KSK-Gebäude und das geplante Zentrum Untere Marktstraße sowie die Maßnahmen rund um den Bahnhof – Tiefgarage, Bahnhofplatz, Städtisches Verwaltungszentrum, Villa Gutmann –, das Apostel-Areal und das Einkaufszentrum an der Bleichstraße erläutert. Angesprochen wurden von Baubürgermeister Helmut Renftle auch die Platzgestaltungen – vom Schloss- über den Spital- bis zum Kornhausplatz. Die erfolgreiche Konversion der Cooke-Barracks zum Stauferpark und die geplante nachhaltige Entwicklung des Boehringer-Areals standen am Nachmittag auf dem Programm. Mit einer Besichtigung der Kaiser-Brauerei in Geislingen, der „Quelle“ des Göppinger Maientagbieres, klang der Tag entspannt aus.

Die Hochschule Esslingen am Campus Göppingen stellten am dritten Tag die Dekane Prof. Dr. Rainer Würslin (Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik) und Prof. Dr. Christian Cseh (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) der von Erster Bürgermeisterin Almut Cobet begleiteten Gruppe aus Klosterneuburg vor. Der Gang durch einzelne Labore unterstrich die praxisnahe Ausbildung an der Hochschule in Göppingen. Mit einem Besuch im Landtag von Baden-Württemberg inklusive Diskussionsrunde mit Landtagsdirektor Berthold Frieß und dem Göppinger Abgeordneten Alexander Maier wurde schließlich der Bogen von der Kommunal- zur Landespolitik gezogen.

  

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