Aktuelles aus Faurndau

Faurndauer Ortskern entlastet

Kurz vor Weihnachten wurde die B 297 zwischen Göppingen und Faurndau wieder für den Verkehr freigegeben – seit Montag, 20. Dezember 2020, kann die neu gebaute Brücke über die Bahn, nach einer virtuellen Einweihungsfeier, befahren werden.

Aufgrund des baulichen Zustands der früheren, aus dem Jahr 1910 stammenden Brücke über der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm musste diese im August 2019 abgebrochen und in den folgenden fast eineinhalb Jahren durch einen Neubau ersetzt werden. Damit setzte das Regierungspräsidium Stuttgart als Bauherr der Maßnahme auch den Umbau der B 297 in der Ortsdurchfahrt Göppingen-Faurndau um. Nach Abschluss der Arbeiten zum Ersatzneubau der Bahnbrücke gaben Staatssekretär Steffen Bilger (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), Landesverkehrsminister Winfried Hermann sowie Regierungspräsident Wolfgang Reimer, gemeinsam mit Oberbürgermeister Guido Till und Thorsten Krenz, Konzernbevollmächtigter der DB AG in Baden-Württemberg, die Brücke für den Verkehr frei. Die Verkehrsfreigabe erfolgte aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie allerdings nicht vor Ort, sondern virtuell, an den Bildschirmen verfolgt von Bundes- und Landtagsabgeordneten, Faurndauer Bezirksbeiräten und weiteren an dem Projekt beteiligten Personen.

„Der jetzt fertig gestellte Bauabschnitt eins schafft die Voraussetzung, dass der aus Richtung Rechberghausen über Faurndau fließende Verkehr nicht mehr über die Rechberghäuser Straße – Salamanderstraße – Overfly – Stuttgarter Straße der B 10 zugeführt wird, sondern über eine, im zweiten Bauabschnitt neu zu bauende Straße vom Ortseingang Faurndau (Rechberghäuser Straße) über den Nordbahnhof – Stuttgarter Straße – Pfingstwasenbrücke der B 10 zugeführt wird“, blickte Göppingens Oberbürgermeister Guido Till in die Zukunft. „Die Rechberghäuser Straße wird zur Stichstraße. Der Bebauungsplan hierfür existiert bereits, die grundsätzliche Zuwendungsfähigkeit ist bestätigt, die Planungen laufen in 2021 an.“ Das Stadtoberhaupt dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und insbesondere der Bevölkerung für ihr Verständnis für die mit dem Bau verbundenen Belastungen. Abschließend äußerte OB Till zwei Bitten: An die Landespolitik gerichtet die Bitte, die Ortsumfahrung Jebenhausen nicht zu vergessen; an die Bahn gerichtet die Bitte, die Anbindung und Einbeziehung der Hohenstaufenstadt in das Fernzugnetz auch nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21 aufrecht zu erhalten.

Staatssekretär Steffen Bilger lobte die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG. Für 2021 kündigte er ein Novum an: Erstmals werde in einem Bundeshaushalt mehr Geld für die Schiene als für die Straße bereitgestellt. Landesverkehrsminister Winfried Hermann freute sich über die Verbesserung der Geh- und Radwegeführung. Das sei sowohl für die Verkehrssicherheit als auch durch geringere Lärmbelastung für die Anwohner ein Gewinn. „Über die dadurch entstehende Verkehrsberuhigung zweier angrenzender Straßen und die Verlängerung des Stauferlandradwegs freue ich mich natürlich besonders“, so Hermann. Für die Bahn hob Thorsten Krenz die Notwendigkeit hervor, die Bauarbeiten unter „rollendem Rad“ durchführen zu lassen, um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.
Parallel zur Erneuerung der Bahnbrücke wurden zusätzlich weitere Maßnahmen umgesetzt. Wesentlicher Teil der Maßnahme war der Umbau des Knotenpunktes B 297/Lehlestraße. Durch den Direktanschluss der neuen K 1410 an die B 297 soll die Ortsdurchfahrt Faurndau deutlich entlastet werden. Zudem wurde die Geh- und Radwegführung erneuert. Auf der nördlichen Seite der B 297 befindet sich jetzt ein Radweg in Fahrtrichtung Ebersbach; auf der Südseite gibt es einen kombinierten Geh- und Radweg. Verbesserungen wurden auch für Lkw-Begegnungsverkehr durch eine Verbreiterung des Straßenquerschnitts und eine Optimierung der Linienführung vorgenommen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen insgesamt rund 15,9 Millionen Euro. Der Bund trägt davon rund zwei Drittel der Kosten mit gut zehn Millionen Euro. Die Stadt Göppingen beteiligt sich an den Kosten mit rund 2,2 Millionen Euro und die DB AG trägt anteilige Kosten in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro.

Die Arbeiten haben am 27. Mai 2019 begonnen. Sowohl die beiden alten Brückenbauwerke als auch der komplette Straßendamm wurden bis August 2019 abgebrochen beziehungsweise rückgebaut. Der Brückenabbruch fand unter Sperrung der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm im August 2019 statt. Im Februar 2020 wurden in nächtlichen Bahnsperrungen die neun Fertigteile des neuen Brückenüberbaus eingehoben. Bereits seit Januar 2020 wurde die Lehlestraße/Salamanderstraße voll gesperrt, um den Knotenpunkt B 297/Lehlestraße umzubauen. Durch diesen Umbau wird sich die B 297 künftig mit der geplanten K 1410 kreuzen. Seit Januar 2020 wurden sukzessive alle Bauwerke (Straßendamm, Stützwände, Lärmschutzwände, Geländer, Spritzschutz) fertiggestellt, seit November 2020 auch der Straßenbau und die technische Ausstattung wie Ampelanlagen oder die Beleuchtung. Im kommenden Jahr werden lediglich Restarbeiten mit kurzen Beeinträchtigungen für den Verkehr durchgeführt. Hier wird das Regierungspräsidium Stuttgart mit entsprechenden Pressemitteilungen rechtzeitig informieren.

Terminplan 2021

Aufgrund der aktuellen Situation können derzeit leider keine Termine veröffentlicht werden.

An folgenden Samstagen sind Altpapiersammlungen geplant:
17.07.2021
18.09.2021
30.10.2021

Städtebaulicher Wettbewerb Im Freihof - Stiftstraße

Nähere Informationen finden Sie hier.

Quartiersentwicklung Haier/Reute - Präsentation und Protokoll der Bürgerbeteiligung auf der Homepage eingestellt

Nach Vorstellung der Analyse zum Quartiersentwicklungskonzept Haier/Reute im Bezirksbeirat Faurndau fand am 22.01.2016 in der Haierschule Faurndau eine Bürgerinformation statt. Unter sachkundiger Mitwirkung von ca. 110 Bürgerinnen und Bürgern wurden die Analyse zu diesem Konzept diskutiert und Vorschläge zur weiteren Quartiersentwicklung eingebracht. Die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung sollen in den weiteren Planungsprozess einfließen.
Dem Gemeinderat wurden am 28.01.2016 die Analyse und erste Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Quartiersentwicklungskonzept Haier/Reute vorgestellt.
Die Präsentation sowie das Protokoll über die Bürgerbeteiligung vom 22.01.2016 kann auf der Homepage der Stadtverwaltung unter www.goeppingen.de unter der Rubrik Unsere Stadt>>Stadtentwicklung>>Stadtteilentwicklung>> Quartiersentwicklungskonzept Haier/Reute eingesehen werden.

Stadtteilentwicklungskonzept Ortsmitte Faurndau

Hier finden Sie Informationen zum Stadtteilentwicklungskonzept Ortsmitte Faurndau.

  

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