Ortsgeschichte

Ersterwähnung als "Mateshowe"

Die über 600 Einwohner zählende Ortschaft wird erstmals im Jahr 1143 als "Mateshowe" in einer Urkunde des Klosters Anhausen/Brenz erwähnt. Bei den Stiftern dieses Gotteshauses handelt es sich um Mitglieder einer Nebenlinie des staufischen Hauses.

Kapelle St. Leonhard

Über ein Kleinod verfügt Maitis mit der Kapelle St. Leonhard. Der jetzige Bau wurde 1464 erstellt, ein Vorgängerbau datiert vom Anfang des 13. Jahrhunderts. Bis 1680 wurde die Gemeinde von Lorch aus kirchlich versehen, seitdem bildet Maitis ein Filial von Hohenstaufen.

Eingemeindung

Politisch war der Ort von altersher eng an die Nachbargemeinde Hohenstaufen angebunden. Von 1826 an hatte Maitis den Rang einer selbständigen Gemeinde inne. Bei der Verwaltungsreform 1938 wurde die Ortschaft dem neugebildeten Kreis Schwäbisch Gmünd zugeschlagen. Im Zuge der kommunalen Neuorganisation wurde Maitis 1972 in die Stadt Göppingen eingegliedert und bekam den Status eines Stadtbezirks. Der bis 1972 zu Großdeinbach gehörige Weiler Lenglingen wurde 1973 nach Göppingen eingemeindet und ist seitdem Teilgemeinde des Stadtbezirks Maitis.

Landwirtschaftliche Prägung

Maitis war über all die Jahrhunderte und ist bis heute eine von der Landwirtschaft geprägte Gemeinde geblieben, wobei im 19. Jahrhundert vor allem der Obstanbau intensiv betrieben wurde.

  

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