Aus dem Jugendgemeinderat

JGR-Sitzung am 15.05.2019

Zur seiner dritten Sitzung in diesem Jahr traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, 15.05.2019 im Großen Sitzungssaal des Rathauses. In Vertretung der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet begrüßte der Fachbereichsleiter Schule, Sport, Soziales Ulrich Drechsel die anwesenden Jugendgemeinderäte und Gäste und leitete die Sitzung.

Uwe Bauer, städtischer Energieberater, stellte als ersten Tagesordnungspunkt des Abends den „European Energy Award“ (eea) vor. Zu Beginn gab er einen Rückblick auf den Energieverbrauch und die Energiegewinnung der Stadt Göppingen. Dabei hob er den Anstieg der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien hervor. Auf Rückfragen der Jugendgemeinderäte erläuterte er die Sachzusammenhänge der einzelnen Entwicklungen.

Herr Bauer fuhr fort, indem er den Hintergrund des eea und die Teilnahme der Stadt Göppingen an diesem Wettbewerb vorstellte. Ziel ist es als Kommune möglichst energieeffizient und nachhaltig zu agieren, ist dies der Fall, erhält man eine Auszeichnung.

Anschließend stellte Herr Bauer den Jugendgemeinderäten einen Maßnahmenkatalog vor, mit dem die Energiepolitik in Göppingen verbessert werden soll und wünschte sich eine Beteiligung des Jugendgemeinderates in Form von Ergänzungen und eigenen Projekten. Beispiele für solche Maßnahmen sind die Förderung einer nachhaltiger Nutzung von Strom sowie intelligente Lichtsystemen in städtischen Einrichtungen, aber auch eine Durchführung verschiedener Veranstaltungen zu diesen Themen.
Nachdem weitere Fragen des Jugendgemeinderats durch Herrn Bauer beantwortet wurden, dankte ihm Herr Drechsel für seinen Vortrag.

Nina Niedermeier, Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats, informierte anschließend über die anstehende Berlinfahrt des Jugendgemeinderats vom 07.-10. Juli 2019 und beantwortete anschließend die Fragen der Jugendgemeinderäte.

Nachdem noch auf einige Termine und Veranstaltungen hingewiesen wurde, u.a. auch auf den Maientag, wurde die Sitzung durch Herrn Drechsel beendet.

JGR-Sitzung am 27.03.2019

Zur seiner zweiten Sitzung in diesem Jahr traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, 27.03.2019 im Großen Sitzungssaal des Rathauses. In Vertretung der erkrankten Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet begrüßte der Fachbereichsleiter Schule, Sport, Soziales Ulrich Drechsel die anwesenden Jugendgemeinderäte und Gäste und leitete die Sitzung.

Timo Meuser, Integrationsbeauftragter der Stadt Göppingen, stellte dem Jugendgemeinderat den  Integrationsplan der Stadt Göppingen vor und beantwortete anschließend die Fragen der Jugendlichen.

Daraufhin erläuterte Herr Drechsel die geplante Förderung der Schulsozialarbeit für das Schuljahr 2019/2020, welcher der Jugendgemeinderat zustimmte, sowie den Bericht über die aktuellen Leistungen der städtischen Bonuskarte.

Anschließend stimmte der Jugendgemeinderat der Förderung des Göppinger Jugendheim e.V. Haus der Jugend einstimmig zu, welche einen Zuschuss zur Modernisierung des Jugendcafés in 2019 beinhaltet.

Als nächsten Tagesordnungspunkt fasste Nina Niedermeier von der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats die Ergebnisse des JGR-Klausurtags vor zwei Wochen zusammen. Unter anderem wünschen sich die Jugendgemeinderäte eine bessere Kommunikation mit dem Gemeinderat, dem Oberbürgermeister und der Ersten Bürgermeisterin aber auch eine Verbesserung der eigenen Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem möchte der Jugendgemeinderat die Vernetzung mit den Göppinger Schülermitverwaltungen und anderen Jugendorganisationen weiter entwickeln und über ein eigenes Nachhaltigkeitsprojekt nachdenken. Erste konkrete Maßnahmen bezüglich dieser Punkte wurden während der Klausurtagung bereits erarbeitet.

Im Folgenden diskutierte der Jugendgemeinderat den selbst eingebrachten Tagesordnungspunkt bezüglich der Nutzung des Instant-Messaging-Dienst Threema als Kommunikationsmittel innerhalb des Jugendgemeinderates. Nach einer regen Debatte entschied sich der Jugendgemeinderat, zukünftig diesen Dienst zu nutzen.

Christina Horn, Referatsleiterin Bürgerangebote und Soziales, stellte als nächstes die Agenda 2030 der Stadt Göppingen vor. Dabei ging sie sowohl auf die aktuellen wie auch auf die geplanten Projekte ein und die Möglichkeit des Jugendgemeinderates, sich an verschiedenen Nachhaltigkeitsprojekten zu beteiligen oder selbst zu initiieren.

Nachdem noch auf einige Termine und Veranstaltungen hingewiesen wurde, wie zum Beispiel die derzeitige Weltethos-Ausstellung in der Stadtkirche und die Jugendkulturtage mit Verleihung des Semmler-Preises für Mut und Engagement, wurde die Sitzung durch Herrn Drechsel beendet.

Klausurtag des JGRs 13.03.2019

Zum baldigen Ende des ersten Amtsjahres der im Jahr 2018 neugewählten Jugendgemeinderäte veranstaltete der Jugendgemeinderat einen Klausurtag auf Schloss Filseck, welcher am Mittwoch, den 13.03.2019 stattgefunden hatte. Der gemeinsame Tag startete mit einer kurzen Vorstellung des Referenten Udo Wenzl, Dipl. Sozialpädagoge, Begleiter und Moderator Kinder und Jugendbeteiligung und -Engagement im kommunalen Raum.

Die Jugendlichen durften anschließend ihre Sichten auf das erste Amtsjahr erzählen, vor allem wurde dabei die Motivation der 2018 gewählten Jugendgemeinderäte deutlich. Auch wurde ein Blick auf Errungenschaften und vergangene Projekte des JGRs geworfen.

Zusammen mit Herr Wenzl erarbeiteten sich die Jugendlichen Themen und setzten sich Ziele, welche sie in kleineren Gruppen konkretisierten. Dabei wurden viele Bereiche der Arbeit des Jugendgemeinderats abgedeckt.

Anschließend wurden in einer Diskussionsrunde mit der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet die erarbeiteten Ziele und Ideen vorgestellt. Dabei wurden viele Fragen ausgetauscht und auf die verschiedenen Ideen eingegangen. Frau Cobet lobte dabei das Engagement der Jugendlichen und

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden den Jugendlichen die kommunalen Entscheidungswege durch Sonja Petit, aus dem Referat Gremien und Wahlen, vorgestellt, dabei lernten die Jugendlichen wie Anträge gestellt werden und welche Rechte diese in den verschiedenen Gremien besitzen.
 
Nach einer intensiven Arbeitsphase wurden die Ergebnisse des Tages zusammengetragen, damit an ihnen weitergearbeitet witrd. Zum Abschluss des Klausurtags wurde ein Fotoshooting der Jugendgemeinderäte für die neue Webseite durchgeführt.

Das Feedback zur Klausurtagung war sehr positiv. Die Jugendlichen sind froh, dass sie ihre Pläne und Projekte nun strukturierter vorfinden können.

Ein besonderer Dank gilt dem Moderator der Tagung,
Udo Wenzl, der den Tag sowohl produktiv, als auch unterhaltsam gestaltete!

JGR-Sitzung am 30.01.2019

Zur ersten Sitzung diesen Jahres traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, 30.01.2019 im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Als Vorsitzende des Gremiums begrüßt die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet die Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte sowie die anwesenden Gäste

Anschließend stellte Ralf Liebrecht, Präventionsbeauftragter für den Landkreis Göppingen der Polizei, sich und sein Aufgabengebiet vor. Herr Liebrecht leistet seine Präventionsarbeit an Schulen zu den Themen Medienkompetenz, Gewalt und Drogen. Frau Cobet dankte ihm für einen sehr informativen Vortrag. Im Folgenden beantwortete er die Fragen der Jugendgemeinderäte, welche sehr interessiert an seiner Arbeit waren.

Die Sitzung wurde durch die Verabschiedungen von Katrin Hinterkopf und Lea Jürgens fortgeführt, da sie aufgrund von terminlichen Überschneidungen und einer schon angetreten Weltreise ihre Ämter als Jugendgemeinderätinnen nicht mehr ausüben können. Als neue Jugendgemeinderäte wurden Samet Tufan und Rafaela Pinto da Cunha in den Jugendgemeinderat aufgenommen und verpflichtet.
Frau Cobet bedankte sich herzlich bei den ausscheidenden Jugendgemeinderäten für deren Mitarbeit und Einsatz und wünschte den neuen Jugendgemeinderäten viel Glück und Erfolg bei der Arbeit.

Aufgrund der ausscheidenden Jugendgemeinderätinnen standen Neuwahlen für zwei Ämter als nächstes auf der Tagesordnung. Als neuer Sprecherrat für den Jugendgemeinderat wurde Marcus Wienecke gewählt, sowie Nita Gashi als Vertreterin des Jugendgemeinderats für den Stadtjugendring.

Der Fachbereichsleiter für Schule, Sport, Soziales, Ulrich Drechsel, stellte im Anschluss dem Jugendgemeinderat einen Rückblick sowie Ausblick von „Demokratie leben!“ vor. Dabei nannte er schon erfolgte Projekte, sowie noch folgende im Rahmen des Bundesprogramms in Göppingen. „Demokratie leben!“ ist ein bundesweites Programm, welches Menschen zur Beteiligung an demokratischen Prozessen bewegen soll. Außerdem richtet es sich gegen extremistische Ausprägungen und möchte die Förderung einer vielfältigen Kultur erreichen.

Anschließend folgte ein Rückblick zur Fahrt nach Straßburg, an der Mitglieder des Jugendgemeinderats und Project X, einem Jugendfonds bestehend aus Jugendgemeinderäten und Schülern, welche Mitglied in den jeweiligen Schüler Mit Verantwortungen (SMVen) ihrer Schule sind. Der Besuch des europäischen Parlaments war ein Projekt für das Demokratieverständnis der teilnehmenden Jugendlichen.

Im Folgenden wurde die Einführung des Profilfachs „IMP“ (Informatik, Mathematik, Physik) ab dem Schuljahr 2020/21 im Hohenstaufen-Gymnasium beraten Die Jugendgemeinderäte äußerten hierbei ihre Zustimmung.

Anschließend gab es für die Jugendlichen die Möglichkeit sich über das Thema von kostenlosen Mitgliedschaften in Sportvereinen für Kinder und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien zu äußern und darüber diskutieren. Die Jugendlichen zeigten ihre Zustimmung, aber brachten den Verbesserungsvorschlag ein, die Altersbegrenzung auf einschließlich 21 zu erhöhen.

Die Jugendgemeinderäte stimmten als nächstes einstimmig den Richtlinien zur Schnuppermitgliedschaft in Göppinger Sport- und Kulturvereinen im Jahr 2019 zu.

Erste Bürgermeisterin Almut Cobet fuhr mit der Sitzung fort, indem sie den Jugendlichen anschließend das Thema der Gewährung eines Mietkostenzuschusses für das Jugendcafé Moccalino für die Jahre 2019-2021 erläuterte. Die Jugendlichen zeigten ihre Zustimmung.

Nachdem noch einige Termine vorgestellt wurden, darunter eine Einladung in den Bundestag durch Heike Baehrens (Abgeordnete im Bundestag für den Wahlkreis Göppingen), sowie einem Kooperationstreffen zwischen dem Jugendgemeinderat und den Göppinger SMVen wurde die Sitzung durch Frau Cobet beendet.

EMBin Almut Cobet mit der ausscheidenden Jugendgemeinderätin Lea Jürgens

EBMin Almut Cobet mit den neuen Jugendgemeinderäten Samet Tufan (li.) und Rafaela Pinto da Cunha

JGR-Sitzung am 14.11.2018

Die fünfte JGR-Sitzung und zugleich die letzte Sitzung im Jahr 2018 fand am 14. November 2018 im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Erste Bürgermeisterin Almut Cobet begrüßte als Vorsitzende des Gremiums die Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte sowie die anwesenden Gäste zur Sitzung.

Die Sitzung begann mit der Verpflichtung des nachrückenden Jugendgemeinderats Paul Lambert als neues Mitglied des Jugendgemeinderates.

Harald Maas von der „Future-Jugendberufshilfe Göppingen“ stellte den anwesenden Jugendgemeinderäten das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vor. „Demokratie leben!“ ist ein bundesweites Programm, welches Menschen zur Beteiligung an demokratischen Prozessen bewegen soll. Außerdem richtet es sich gegen extremistische Ausprägungen und möchte die Förderung einer vielfältigen Kultur erreichen. Harald Maas berichtete ebenfalls über den im Oktober stattgefundenen Deutschlandbesuch von Dr. Inge Auerbacher, eine in Jebenhausen geborene Zeitzeugin des Holocaust. Diese hielt mehrere Vorträge an der Freien Waldorfschule Göppingen über ihre Erfahrungen als Jüdin während des Nationalsozialismus und im Konzentrationslager Theresienstadt. Diese Vorträge wurden aus Mitteln von „Demokratie leben!“ mitfinanziert und von insgesamt rund 1.000 Personen besucht.

Der Fachbereichsleiter für Schule, Sport, Soziales Ulrich Drechsel erläuterte im Anschluss dem Jugendgemeinderat anschließend die Richtlinien für die Förderung der Offenen und Sozialen Jugendarbeit und die Einführung des Schulversuches „NwT als Leistungsfach in der Kursstufe am Freihofgymnasium“.

Auch den Beschlussantrag zum Energie- und Wassersparprogramm Göppinger Schulen für das Jahr 2017, welcher von Peter Naab, dem Leiter der technischen Hauptabteilung der EVF und Uwe Bauer (städtischer Energieberater) vorgestellt wurde, nahm der Jugendgemeinderat zur Kenntnis.

Als nächster Tagesordnungspunkt wurde dem Jugendgemeinderat die Schulstatistik 2018/2019 der Göppinger Schulen durch Ulrich Drechsel dargestellt.

Christina Horn, Referatsleiterin für Bürgerangebote und Soziales, stellte anschließend die Ausschreibung zum Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche – Zusammenleben, aber wie?“ der Allianz für Beteiligung e.V. für den Stadtbezirk Faurndau vor.

Das neue Konzept zur Öffentlichkeitsarbeit des Jugendgemeinderates wurde durch Nina Niedermeier von der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats in die Sitzung eingebracht, welches zu Beginn des Jahres 2019 umgesetzt werden soll.

Nach Informationen über verschiedene Veranstaltungstermine beendete Frau Cobet die Sitzung des JGR.

JGR-Sitzung am 12.09.2018

Die vierte JGR-Sitzung in diesem Jahr und damit die zweite Sitzung der im April 2018 neu gewählten Jugendgemeinderät*innen fand am 12. September 2018 im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt.
Erste Bürgermeisterin Almut Cobet als Vorsitzende des Gremiums begrüßte die Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte sowie die anwesenden Gäste zur Sitzung.

Jugendgemeinderätin Lea Horn stellte anschließend das Jugendforum „Project X“ vor, eine Gruppe von Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäten, SMV-Vertretungen und interessierten Jugendlichen. Das Jugendforum vergibt nach selbst erstellten Richtlinien Zuschussgelder des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ an Projekte von Jugendlichen und ehrenamtliche Gruppen in der Jugendarbeit.

Aufgrund ihres studienbedingten Wohnortwechsels und eines längeren Auslandsaufenthaltes schieden die Jugendgemeinderätin/die Jugendgemeinderäte Lea Horn, Enes Yilmaz und John Dörsam aus dem Jugendgemeinderat aus. EBM Almut Cobet dankte ihnen für ihr großes Engagement und ihre Erfolge als JGR während ihren Amtszeiten und verpflichtete im Anschluss die nachrückenden Jugendgemeinderäte Robert Roth und Jakob Weber als neue Mitglieder des JGR.

Aufgrund des Ausscheidens einzelner Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte wurden drei Jugendgemeinderatsvertreter für einzelne Gremien neu gewählt:
Maximilian Kehrer als Mitglied im Sprecherrat des JGR,
Jakob Weber als Stellvertreter im Ausschuss für Soziales und Schulen
sowie Lea Jürgens als JGR-Vertreterin im Stadtjugendring.

Der Fachbereichsleiter für Schule, Sport, Soziales Ulrich Drechsel erläuterte dem JGR den Schulentwicklungsplan der Stadt Göppingen sowie die geplante Förderung der stadteilorientierten Kinder- und Jugendarbeit im Bergfeld, welche der JGR zur Kenntnis nahm. 

Anschließend folgten Berichte aus den Arbeitsgruppen des JGR über das aktuelle Projekt „Chillplatz“ und eine geplante, regelmäßige JGR-Sendung auf Radio Fips.

Nach der Information über verschiedene Veranstaltungstermine beendete Frau Cobet die Sitzung des JGR.

EBMin Almut Cobet mit den ausscheidenden Jugendgemeinderäten Lea Horn, Enes Yilmaz und John Dörsam (von links)

Robert Roth mit EBMin Almut Cobet

Jakob Weber mit EBMin Almut Cobet

JGR-Sitzung am 04.07.2018


Die dritte JGR-Sitzung in diesem Jahr und zugleich die erste Sitzung der im April 2018
neu gewählten Jugendgemeinderäte fand am 4. Juli 2018 im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet als Vorsitzende des Gremiums begrüßte die Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte sowie die anwesenden Gäste zur Sitzung.

Zu Beginn berichtete  Anja Schick, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Göppingen, über ein geplantes Projekt anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts. 

Daraufhin stellte Henry Mutke vom Referat für Umweltschutz und Grünordnung, den geplanten Spielepunkt in der Lange Straße vor.

Als nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Nina Niedermeier (Geschäftsstelle JGR) über das Starterwochenende des JGR, das in der Jugendherberge Schwäbisch Hall stattfand. An diesem Wochenende wurden den Jugendlichen sowohl die Kommunalpolitik als auch ihre Rolle als Jugendgemeinderat näher gebracht. Auch die am Starterwochenende entstandenen Arbeitsgruppen berichteten über ihren geplanten Projekten.

Anschließend standen die Wahlen zum Sprecherrat und den Vertretern der Ausschüsse an:

Der Sprecherrat und die Ausschüsse sind nun neu besetzt:

Sprecherrat: Jasmin Claus, Katrin Hinterkopf, Maxymilian Schmid  und Enes Yilmaz.

Arbeitskreis für kommunale Kriminalprävention: Furkan Karahan und Jasmin Claus.

Hauptausschuss des Vereins „Haus der Jugend“ Göppinger Jugendheim e.V.: Furkan Karahan.

Stadtjugendring: Lea Horn

Begleitausschuss „Demokratie leben“: Leon Vranjes und Maja Nörr

Maientagskommission: Furkan Karahan

VHS-Ausschuss: Fabian Rohmann und stellvertretend Maximilian Kehrer

Kultur- und Sportausschuss: Fatmanur Kabal und Alexandra Frank (stellvertretend)

Ausschuss für Soziales und Schulen: Maximilian Kehrer und Lea Horn(stellvertretend).


Nachdem noch einige interne Dinge unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ besprochen wurden, beendete Frau Cobet die Sitzung.

JGR-Sitzung am 25.04.2018

Zur zweiten Sitzung dieses Jahres traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, 25.04.2018 im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses.

Gleich zu Beginn begrüßte Erste Bürgermeisterin Frau Cobet alle anwesenden Jugendgemeinderäte und Gäste.

Als erster Punkt stand das Wahlergebnis der diesjährigen Jugendgemeinderatswahl auf der Tagesordnung. Von 4.508 Wahlberechtigten in Göppingen haben 388 Jugendliche ihre Stimmen abgegeben, davon waren fünf Stimmabgaben ungültig. Die Wahlbeteiligung beträgt 8,6 %. Im Hinblick auf die erstmals durchgeführte Online-Wahl hatte man im Vorfeld auf eine höhere Wahlbeteiligung gehofft. Frau Cobet äußerte sich enttäuscht darüber, dass die Wahl per Mausklick nicht so wie erwartet angenommen wurde. Erfreut zeigte sich Frau Cobet darüber, dass sieben bisherige Jugendgemeinderäte wieder in das neue Gremium gewählt wurden.

Frau Cobet begrüßte Herrn Sbrzesny, Jugendsachbearbeiter der Polizei Göppingen, der im Anschluss über die aktuelle Situation der Jugendkriminalität in Göppingen berichtete und auf die Nachfragen des Jugendgemeinderates zu diesem Thema einging.

Des Weiteren gaben die anwesenden Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte ihre Zustimmung zu den vorliegenden Gemeinderatsdrucksachen zur weiteren Förderung der Schulsozialarbeit im Schuljahr 2018/19 und der Bewirtschaftung der Bundesfreiwilligenstelle im Haus der Jugend.

Im Anschluss stellte Frau Cobet die Gemeinderatsdrucksache zur Fortschreibung der Integrationsplanung 2018 vor, welche vom Jugendgemeinderat befürwortet wurde.

Der Fachbereichsleiter Schule, Sport und Soziales, Ulrich Drechsel, berichtete dem Jugendgemeinderat über den aktuellen Stand zur Errichtung eines Allwetter-Bolzplatzes in der Blumenstraße. Die für den Umbau geschätzten Kosten in Höhe von 155.000€ wurden freigegeben und das Referat Umweltschutz und Grünordnung erhält den Auftrag diese Maßnahme öffentlich auszuschreiben und umzusetzen.

Zuletzt ging Herr Drechsel auf die Anfrage des Jugendgemeinderats zum Thema „freies WLAN an Göppinger Schulen“ ein. Die Schulen werden im Rahmen des Entwicklungsplanes 2020 mit der für WLAN nötigen Infrastruktur WLAN ausgestattet. Die WLAN-Infrastruktur ermöglicht den Schülern und Lehrer eine moderne Arbeitsweise, mit der sie schulische Inhalte aufrufen und bearbeiten können. 
 
Abschließend beendete Frau Cobet die Sitzung und bedankte sich bei den Anwesenden.

JGR tagte

Zur 1. Sitzung im Jahr 2018 traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, 21. Februar 2018 im Großen Sitzungssaal des Rathauses.
 
Zu Beginn der Sitzung hieß Erste Bürgermeisterin Almut Cobet die anwesenden Jugendgemeinderäte und Gäste herzlich willkommen und eröffnete die Sitzung.
Leo Schleith, Xenia Stein und Cynthia Schöne wurden aus dem Jugendgemeinderat verabschiedet, da sie aufgrund ihres Studienbeginns in einer anderen Stadt bzw. aufgrund der Verlegung des Wohnortes aus Göppingen ihr Amt nicht mehr ausüben können. Als Nachrücker wurde Jakob Weber in den Jugendgemeinderat aufgenommen und verpflichtet.
Frau Cobet bedankte sich herzlich bei den ausscheidenden Jugendgemeinderäten für deren Mitarbeit und Einsatz und wünschte dem neuen Jugendgemeinderat viel Glück und Erfolg bei der Arbeit.
 
Anschließend berichtete Frau Cobet von der Integrationsplanung 2018. Eine Fortschreibung der Integrationsplanung sei sinnvoll, da mit dem Zuwachs der Flüchtlinge seit 2015 eine neue Gruppierung entstand, deren Integration spezifische Strategien und Integrationsmaßnahmen erfordern. Auch aus diesem Grund stellte die Stadt Integrationsmanager ein, die diese Prozesse steuern und den Flüchtlingen eine gute Eingliederung in die Gesellschaft ermöglichen können. Die fokussierten Handlungsfelder des Integrationsplanes sind Sprache, Bildung und Arbeit, Wohnen sowie Werte, Regeln und Normen.
 
Daraufhin präsentierten Alena Schindler, Felix Flaig und Julian Betting der Klasse 9c des Hohenstaufen Gymnasiums unter Leitung ihres Geschichtslehrers Jonas Takors ein öffentlich wirksames Projekt zum Thema „Zwangsarbeiter in Göppingen“. Rund 30 Schülerinnen und Schüler des Hohenstaufen Gymnasiums erarbeiteten sich in Kooperation mit dem Bildhauer Uli Gsell eine Skulptur in Form einer Gedenkplatte. Diese soll an die Zwangsarbeiter im Dritten Reich erinnern, die ihr Leben in Göppingen verloren. Die Kooperation wurde mit 2.000 Euro vom Kulturagentenprogramm unterstützt und durch Göppingens Kulturagentin, Kerstin Schaefer, intensiv betreut. Sofern der Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates zustimmt, wird die Gedenkplatte am Gräberfeld für Zwangsarbeiter auf dem Hauptfriedhof verlegt.
 
Der 13. Tagesordnungspunkt war die Einführung des neuen Profilfachs Informatik, Mathematik, Physik (IMP) am Werner- Heisenberg-Gymnasium ab dem Schuljahr 2018/2019. Lea Horn, Jugendgemeinderätin, merkte an, dass das Angebot der Profilfächer sich nicht zunehmend auf naturwissenschaftliche oder mathematische Fächer beschränken sollte, sondern Geisteswissenschaften ebenfalls in das Profilfach- Angebot eingebunden werden sollten.
 
Als weiteres Thema stellte Steffen Eiermann vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) das Bike-Night-Projekt für Göppingen vor. Herr Eiermann schlägt eine Zusammenarbeit mit dem Jugendgemeinderat für die Organisation dieser Veranstaltung vor. Geplant ist ein Demozug vom Marktplatz Göppingen bis zum Rathaus Eislingen und anschließend über Faurndau zurück zum Marktplatz.
 
Zum Schluss berichtete Nina Niedermeier von der Geschäftsstelle JGR, über den aktuellen Stand der Kandidatensuche für die Jugendgemeinderatswahl 2018. Es fand eine Schultour an nahezu allen weiterführenden Schulen in Göppingen statt, die die Schülerinnen und Schüler über die Wahl und das Amt des Jugendgemeinderates informierte. Durch die Erhöhung des Wahlalters hat sich die Anzahl der Wahlberechtigten von 3.400 auf 4.500 erhöht.

JGR-Sitzung

Zur vierten Sitzung dieses Jahres traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, den 04.10.2017 im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Erste Bürgermeisterin Almut Cobet begrüßte den Jugendgemeinderat und eröffnete die Sitzung. Nico Catau, Shannon Strübel und Nguyen Pham wurden aus dem Jugendgemeinderat verabschiedet, da sie aufgrund ihres Studiumsbeginns in anderen Städten bzw. aus beruflichen Gründen Ihr Amt nicht mehr wahrnehmen können. Als Nachrücker wurden Furkan Karahan, Azra Iftikhar und Lea Horn in den Jugendgemeinderat aufgenommen und ihrem Amt verpflichtet. Erste Bürgermeisterin Almut Cobet bedankt sich recht herzlich bei den ausscheidenden Jugendgemeinderäten für deren Mitarbeit und Engagement und wünsche den neuen Jugendgemeinderäten viel Glück und Erfolg bei ihrer Arbeit. Als nächster Tagungsordnungspunkt folgte die jährliche Neuwahl des Sprecherrats. Dieser besteht zukünftig aus den Jugendgemeinderäten Julia Ber, Lea Horn, Xenia Stein und Jacob Jeutter. Aufgrund des Ausscheidens von Nguyen Pham aus dem Jugendgemeinderat wurde Jugendgemeinderat Enes Yilmaz als neuer Vertreter des Jugendgemeinderates im Kultur-und Sportausschuss wie auch als Stellvertreter im Ausschuss Soziales und Schulen bestimmt. Außerdem stimmte der Jugendgemeinderat dem Antrag des Hohenstaufen-Gymnasiums auf Einrichtung einer Ganztagesschule in offener Angebotsform einstimmig zu. Diese förmliche Anerkennung ist notwendig, um für die außerunterrichtlichen Betreuungsangebote weitere Lehrerwochenstunden zuerkannt zu bekommen. Der finanziellen Unterstützung des NwT-Bildungshauses durch die Stadt Göppingen von je 50.000 € für das NwT-Bildungshauses nahm der Jugendgemeinderat befürwortend zur Kenntnis. Das NwT-Bildungshaus ist eine Einrichtung der Hochschule Esslingen mit attraktiven Angeboten zu naturwissenschaftlichen Themen. Daraufhin berichtete Nina Niedermeier über die Ergebnisse der Klausurtagung des Jugendgemeinderates, die am 26.09.2017 stattfand. Die Klausurtagung hatte vor allem die Reflexion der Arbeit des Jugendgemeinderates zum Inhalt, aber auch die zukünftigen Schwerpunktsetzung. Anschließend wurde der Jugendgemeinderat von Herrn Drechsel über ein zukünftiges Wahlverfahren in Form einer Online-Wahl informiert. Nach einem ausführlichen Austausch stimmte der Jugendgemeinderat einem zukünftigen Online-Wahlverfahren einstimmig zu. Weiterhin wurde der Haushaltsantrag des Jugendgemeinderates zur Finanzierung eines All-Wetter-Bolzplatzes „Alter Eisplatz“ in der Blumenstraße formuliert und verabschiedet.

JGR verpflichtet sich der Neuen Festkultur

Nicht feiern ist auch keine Lösung. So sehen es auch die Göppinger Jugendgemeinderäte, weshalb diese sich entschlossen haben, die diesjährige JGR-Halloweenparty am 31.10.2017 unter Einhaltung der "Freiwilligen Selbstverpflichtung für Veranstaltungen der Neuen Festkultur" durchzuführen. Das bedeutet, dass neben dem Jugendschutzgesetz und dem Gaststättengesetz zusätzliche Vorgaben eingehalten werden, die zu einer Atmosphäre des Feierns ohne Exzesse beitragen. Weiterhin wird der Fokus der Veranstaltung weggelenkt vom bloßen Alkoholkonsum, sodass der Besuch auch für Minderjährige attraktiv ist. Dazu tragen Beginn um 20 Uhr sowie eine Auswahl günstiger alkoholfreier Getränke bei. Jugendliche unter 16 Jahren erhalten freien Eintritt - deren generelle Teilnahme an der Veranstaltung wird durch die Anwesenheit von Sozialarbeitern in ausreichender Zahl ermöglicht. Zusätzlich hat der Jugendgemeinderat ein vielfältiges Programm aus DJ, Live Musik und einigen noch geheimen Specials entwickelt, das auch die ersten Stunden der Veranstaltung lohnenswert macht. Zur Einhaltung der geltenden Sicherheitsbestimmungen wird professionelles Personal im Einsatz sein, das Ausweiskontrollen durchführt und verhindert, dass betrunkene Personen, Drogen oder Waffen auf das Festgelände im Waldheim gelangen. Die altersspezifischen Einlassbändchen berechtigen zum einmaligen Eintritt (One-Way-Ticket).

Das Team der Neuen Festkultur, bestehend aus Vertretern der Straßensozialarbeit der Stadt Göppingen und Partnern aus Gastronomie, Eventszene und Jugendarbeit, ist dem Jugendgemeinderat bei der Planung und Umsetzung der Halloweenparty eine große Hilfe. Das betrifft nicht nur die Bereitstellung besagter Einlassbändchen, sondern vor allem die Erfahrung, auf die hier zurückgegriffen wird. Dafür bedankt sich der JGR insbesondere bei Katrin Stegmaier (NFK).

JGR hat Erfolg mit Änderung der Gebührenordnung der Stadtbibliothek

Am Donnerstag, den 06.07. beschloss der Gemeinderat die Änderung der Entgeltordnung der Stadtbibliothek. Diese soll ab 01.08. gelten und beinhaltet neben weiteren kleineren Änderungen eine, die auf den Göppinger Jugendgemeinderat zurückzuführen ist – die Verlängerung des Kindertarifs auf das 21. Lebensjahr. Nach seiner Sitzung am 15.02.2017 stellte der Jugendgemeinderat den Antrag an die Stadtbibliothek, den Kindertarif der Stadtbibliothek von 18 auf 21 Jahre auszuweiten. Denn mit 18 Jahren hat der durchschnittliche Schulabgänger noch nicht die notwendigen finanziellen Mittel, um sich den regulären Jahrestarif der Stadtbibliothek für 20 Euro im Jahr leisten zu wollen oder zu können. Man befindet sich vielfach noch in der Schule, in Ausbildung oder im Studium und muss genau abwägen, wofür die meist geringen Einkünfte verwendet werden.  Zudem werden einige Abiturienten schon vor ihrem anstehenden Abitur 18 Jahre alt. Diejenigen könnten das Angebot der Bibliothek gut für ihre Abitur-Vorbereitungen gebrauchen, jedoch sind 20 Euro meist zu viel für die Jugendlichen. Die Altersgrenze von 21 Jahren wird zudem in verschiedenen Bereichen (z.B. dem Jugendstrafrecht) zur Abgrenzung von Jugendlichen zu Erwachsenen angewandt. In Absprache mit Angela Asare, der Leiterin der Stadtbibliothek und dem sich darauf beziehenden Antrag des Jugendgemeinderates stand nun einer Gemeinderatsdrucksache nichts mehr im Weg und der JGR konnte einen politischen Erfolg verbuchen.

Filmvorführung des Jugendgemeinderates

Am Dienstag, den 4. Juli lud der Göppinger Jugendgemeinderat zu einer kostenlosen Filmvorführung in die Stadtkirche in Göppingen ein.
 
Gezeigt wurde der Film „Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte“ von Michael Haneke, welcher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, darunter die Goldene Palme in Cannes 2009, zehn Deutsche Filmpreise (2010) und ein Golden Globe 2010.
 
Der Film, welcher von der Jugendgemeinderätin Xenia Stein kurz vorgestellt und in Verbindung mit dem Motto der Veranstaltung „Farbe bekennen“ gebracht wurde,  spielt kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges in einem norddeutschen Dorf, dessen geordneter Alltag durchbrochen wird von schrecklichen und mysteriösen Ereignissen. Im besonderen Ambiente der Stadtkirche entfaltete der Film seine ganze Wirkung auf die Zuschauer.
 
Die Veranstaltung gelang durch die Kooperation mit dem OpenEndKino und fand im Rahmen der Göppinger Jugendkulturtage statt, die vom 24. Juni bis zum 6. Juli den Jugendlichen attraktive Programmpunkte in und um die Stadtkirche boten. Die Bewirtung übernahm das Café Moccalino.

JGR-Sitzung am 21. Juni

Zur dritten Sitzung dieses Jahres kam der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, den 21.06.2017 im Großen Sitzungssaal des Göppinger Rathauses zusammen.  Die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet begrüßte allen voran die neue Jugendgemeinderätin Cynthia Schöne, die für Sophie Kaufmann in den Jugendgemeinderat nachrückt. Nach einsetzenden Worten wurde sie verpflichtet und konnte direkt als vollwertiges Jugendgemeinderatsmitglied an der Sitzung teilnehmen. Sophie Kaufmann hatte ihren Wohnsitz aus Göppingen wegverlegt und schied somit aus dem Jugendgemeinderat aus. Cynthia Schöne erhielt zum Start ein Geschenkpaket mit allen nötigen Unterlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Jugendgemeinderat.

Im Anschluss stellte Ulrike Haas, Leiterin des Referats Kinder und Jugend, die Leitlinien zur Weiterentwicklung der Offenen und Sozialräumlichen Jugendarbeit vor. Diese wurden unter fachlicher Anleitung in mehreren Workshops entwickelt und sollen ein gemeinsames, zielgerichtetes Arbeiten ermöglichen, um das Bildungs- und Partizipationsangebot der Einrichtungen zu unterstützen. Die Stadt fördert mit 600.000€ mehrere Angebote der offenen, sozialen Jugendarbeit. Darunter fallen Einrichtungen wie die Grotte, das Café Moccalino, der Faurndauer Jugendtreff oder das Haus der Jugend in Göppingen.

Daraufhin übernahm Katrin Stegmaier das Wort. Sie berichtete dem Jugendgemeinderat von der „Neuen Festkultur Göppingen“ - ein Projekt, bei dem sich Veranstalter unter dem Motto „Nicht Feiern ist auch keine Lösung“ über eine Selbstverpflichtung dazu verschreiben, ihrer Veranstaltung einen der Jugend angemessen Rahmen zu geben. Ziel der neuen Festkultur ist es, Veranstaltungen auch für Personen unter 18 Jahren attraktiv zu machen und gleichzeitig zur Alkoholprävention beizutragen. Der Jugendgemeinderat richtet seine für dieses Jahr geplante Halloween-Party nach diesen Leitlinien aus.

Die Jugendrätinnen und -räte wurden anschließend über den aktuellen Stand ihrer verschiedenen Projekte unterrichtet. Zurzeit arbeitet der Jugendgemeinderat an einer Halloween-Party und an einem Book-Crossing-Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek. Kommende Veranstaltungen sind eine Filmvorführung („Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte“) im Rahmen der Jugendkulturtage am 04.07.2017 um 20 Uhr in der Stadtkirche und ein JGR-Speed-Dating auf dem Stadtfest 2017. Frau Cobet beendete im Anschluss an den Tagesordnungspunkt Verschiedenes die Sitzung.

JGR tagte in der Stadthalle

Zur zweiten Sitzung dieses Jahres traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, den 03.05.2017 im Schulerzimmer der Stadthalle.

Almut Cobet, die das erste Mal in ihrer bisherigen Amtszeit als Erste Bürgermeisterin die Jugendgemeinderatssitzung leitete, begrüßte die Jugendgemeinderäte und Gäste aus dem Gemeinderat und schlug deswegen gleich zu Beginn eine Vorstellungsrunde vor, bei der sie selbst den Anfang machte.

Im Anschluss stellten sich die weiteren Gäste und die Jugendrätinnen und -räte vor, allen voran die neue Mitarbeiterin in den Geschäftsstellen des Jugendgemeinderates und der Bürgerstiftung, Nina Niedermeier. Zuvor beim evangelischen Jugendwerk tätig, unterstützt sie nun seit dem 2. Mai den Jugendgemeinderat in seiner Arbeit.

Daraufhin diskutierte der Jugendgemeinderat über die Möglichkeit, die Bezirksbeiräte durch eine Jugendvertretung aus dem Gremium zu ergänzen. Dabei ist es nicht nötig, dass jeder Bezirksbeirat eine Vertretung erhält, jedoch wäre eine ortsbezogene Miteinbeziehung wünschenswert. Dies soll in einer Arbeitsgruppe des Jugendgemeinderates noch näher besprochen werden.

Der Auflösung des Grundschul- und Werkrealschulverbundes und der gleichzeitigen Schließung der Ursenwanger Werkrealschule stimmte der Jugendgemeinderat einstimmig zu. Bis 2021 sollen die jetzigen Jahrgänge noch ihren Abschluss machen können. Über die mögliche Nutzung der dann frei werdenden Räume wird schon diskutiert. Die Grundschule soll bestehen bleiben.

Für die Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Betreuung an Grundschulen und derer Entwicklung sprach sich der Jugendgemeinderat einstimmig aus. Ein wesentlicher Aspekt dieser Änderung ist das Wegfallen der Acht-Personen-Grenze.

Weiterhin kam das Gremium dem Wunsch der Schule nach, die Schulsozialarbeit zu fördern und sprach sich mehrheitlich mit einer Enthaltung für die Erhöhung von Stellenanteilen im Schuljahr 2017/2018 aus.

Anschließend wurden die Jugendrätinnen und –räte über den derzeitigen Sachstand zu Thema Asyl unterrichtet und bekamen die bisherigen Planung zur diesjährigen Stadtoase mitgeteilt, die im Haus der Jugend stattfinden soll.

Nachdem noch einige interne Dinge unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes besprochen wurden, beendete Frau Cobet die Sitzung.

JGR pflanzt Baum im Ort der Vielfalt

Am Montag, den 27. März setzte der Göppinger Jugendgemeinderat ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie und pflanzte einen Baum im bald eröffnenden Ort der Vielfalt in der Mörikestraße in Göppingen.
Der Jugendgemeinderat hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Teil zu einer umweltgerechten Stadt beizutragen. Am derzeit entstehenden Ort der Vielfalt setzte der JGR ein erstes Zeichen für die Umwelt und die Vielfalt. Die noch recht kleine, aber schon farbenprächtige Zierkirsche wird dementsprechend noch mit einem beschrifteten Schild ausgestattet werden, mit dem der Jugendgemeinderat seine Absichten („Von der Jugend für die Vielfalt“) kundtun will.
Zehn Jugendräte pflanzten den Baum mit eigenen Händen. Unterstützung bekamen sie von Mitarbeitern der Stadt Göppingen, wie Frau Ute Eisele vom Referat für Gründordnung und Umweltschutz, sowie vom fachkundigen Jugendgemeinderat Jacob Jeutter.

Sitzung des JGR

Zur ersten Sitzung dieses Jahres traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, den 15.02.2017 im Großen Sitzungssaal des Rathauses.
Oberbürgermeister Guido Till, der in dieser Sitzung das erste Mal seit fünf Jahren den Vorsitz übernahm – normalerweise hatte diesen die Erste Bürgermeisterin inne, eröffnete die Sitzung mit einleitenden Worte zur Gründung des Jugendgemeinderates und bedankte sich bei den Jugendrätinnen und -räten für ihren Einsatz und ihre Begeisterung für die Politik.
Anschließend überließ er das Wort Herrn Wilfred Maurer vom Referat Tiefbau und Verkehr, der den Jugendräten die neuen Radschulwegpläne vorstellte. Dieses Projekt dient zur erhöhten Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur Schule. Teilnahmen fast alle allgemeinbildenden Gymnasien. Besondere Problemstellen sind die Lorcherstraße, die Burgstraße und die nördliche Ringstraße. An der Kreuzung Lorcherstr./Burgstr./Eberhardstr. konnte bisher noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden.
Daraufhin übergab Herr Till das Wort an Harald Moll, Geschäftsführer des Göppinger Jugendheim e.V.. Herr Moll präsentierte dem Jugendgemeinderat die Ergebnisse der Jugendkonferenz „Läuft bei uns!“ vom 14.10.2016 und informierte den Jugendgemeinderat genauer über die Angebote des Jugendhauses Dürerstraße. Der Jugendgemeinderat war zudem schockiert über den zurückliegenden Anschlag unbekannter Täter auf das Jugendhaus und nahm sich vor, das Jugendhaus dahingehend zu unterstützen.
Der Schnuppermitgliedschaft in Göppinger Sport- und Kulturvereinen im Jahr 2017, die nach 2015 in diesem Jahr wieder neu aufgelegt worden ist, stimmte der Jugendgemeinderat einstimmig zu.
Die Jugendräte wurden weiterhin über den SOS- Spieletreff für Kinder aus geflüchteten Familien in der Pappelallee informiert. Diese Aufgabe übernahm Monika Pandikow. Der pädagogisch betreute Spieletreff findet einmal pro Woche für zwei Stunden statt und bietet den Flüchtlingskindern eine tolle Plattform zum Spielen und Lernen.
Anschließend stimmte der Jugendgemeinderat über zwei, die Stadtbibliothek betreffende Anträge ab. Sowohl dem Antrag auf das Anheben des Alters für den Jahrestarif Kinder und Jugendlicher der Stadtbibliothek von 18 auf 21 Jahre, als auch dem Antrag zum geplanten "Book-Crossing" wurde einstimmig zugestimmt. Daraufhin kam es zur Beratung über den Antrag zur Öffnung der Kunstrasenplätze. Man einigte sich mit der städtischen Verwaltung auf den Kompromiss, mit den zuständigen Stellen nach einer Lösung für die Aufwertung des Bolzplatzes am alten Eisplatz zu suchen.
Zur geplanten Baumpflanzaktion des Jugendgemeinderats im Ort der Vielfalt waren Leonie Großkopf und Simon Zimmermann vom Skateverein zu Gast. Der JGR beschloss einstimmig, einen vorgesehenen Baum am Ort der Vielfalt selbst zu pflanzen und wird gegebenenfalls noch den Skateverein bei einer Heckenbepflanzung unterstützen.

Gegen Ende der Sitzung besprachen die Jugendräte noch einige interne sowie zukünftige Themen, ehe Herr Till die Sitzung für beendet erklärte.

Rhetorikseminar für Jugendgemeinderat

Am Freitag, den 20.01. und Samstag, den 21.01. waren Referenten der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zu Gast im Kreismedienzentrum Göppingen, um den Mitgliedern des Göppinger Jugendgemeinderates eine Einführung in die Rhetorik zu geben.

Die Referenten Christopher Fleischmann und Lukas Kresser, Studenten der Politikwissenschaft und der Soziologie und freie Mitarbeiter der LpB, und Benedikt Reusch, Praktikant der LpB, machten es sich zur Aufgabe mit verschiedenen, abwechslungsreichen Methoden, aber auch mit grundlegendem, theoretischem Wissen die Jugendgemeinderäte in sicherem Auftreten zu schulen und präzise Formulierungen und überzeugende Argumente zu finden.

Das Gelernte soll primär helfen, die Auftritte der JGR-Mitglieder im Gemeinderat wirkungsvoller zu gestalten, kann aber auch anderswo in Diskussionen und Debatten zum Einsatz kommen, um die Interessen der Jugend und ihren Standpunkt gegenüber anderen zu vertreten. Geübt wurden an den zwei Tagen unter anderem die Spontanrede, das richtige Vorbereiten auf eine Rede, das Reden vor der Kamera und das anschließende Analysieren der Aufnahme auf Selbst- und Fremdwahrnehmung.

JGR tagte

Zur fünften Sitzung dieses Jahres traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, 16. November, im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Der Leiter des Fachbereiches Schule, Sport, Soziales, Ulrich Drechsel, der in dieser Sitzung den Vorsitz übernahm, begrüßte die Jugendgemeinderäte und erklärte gleich zu Beginn, dass der Jugendgemeinderat aufgrund eines Stromausfalles vom Großen in den Kleinen Sitzungssaal umziehen musste. Anschließend überließ er das Wort Frau Birgit Kulmer aus der Kunsthalle Göppingen, die den Jugendräten ihren Bericht vom Projekt „Art Space City“ in Kooperation mit dem Haus der Jugend vorstellte. Dieses Projekt wird durch die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren mit 15.000 Euro gefördert und soll den Kindern die Vorzüge der Kunst ohne Hürden näherbringen. Daraufhin übernahm wieder Herr Drechsel das Wort, welcher dem Jugendgemeinderat die Schulstatistik der Stadt Göppingen für das Jahr 2016/2017 erläuterte. So gebe es an den Schulen zwar einen geringen Schülerschwund von sieben Schülern, dieser sei aber nicht so drastisch wie erwartet. Schon nächstes Schuljahr würden voraussichtlich wieder mehr Schüler als im Vorjahr beschult werden. Gleiches gelte für die Gymnasien und auch die Realschulen hätten einen guten Stand. Mit einem starken Schülerschwund haben dagegen die Werkrealschulen zu kämpfen. Die Haierschule habe seit diesem Schuljahr keine fünfte Klasse mehr, gleiches geschehe zum Schuljahr 2017/18 an der Ursenwangschule. Lediglich die Walther-Hensel-Schule habe aktuell eine stabile Perspektive. Weiterhin biete die Stadt Göppingen über 500 Ganztagesbetreuungsplätze, die über 25 Prozent der Grundschüler betreue, auf Wunsch auch in den Ferien. Die Jugendräte wurden weiterhin über das Energie- und Wassersparprogramm an den Göppinger Schulen informiert. Anschließend kam es zur Bildung von ersten Arbeitsgruppen, die sich mit den Themenbereichen Jugendveranstaltungen und Infrastruktur/Stadtplanung intensiv beschäftigen und versuchen werden, ihre Wünsche und Vorhaben im Interesse der Jugend umzusetzen. Gegen Ende der Sitzung besprachen die Jugendräte noch einige interne sowie zukünftige Themen, ehe Herr Drechsel die Sitzung für beendet erklärte.

Zur JGR-Sitzung am 05.10.2016

Der JGR-Sprecherrat.

Zur vierten Sitzung diesen Jahres traf sich der im Frühjahr 2016 neu gewählte Göppinger Jugendgemeinderat am vergangenen Mittwoch im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

Die Erste Bürgermeisterin Gabriele Zull begrüßte gleich zu Beginn die nachrückende Jugendgemeinderätin Shannon Strübel. Nach einsetzenden Worten wurde sie verpflichtet und konnte direkt als vollwertiges Jugendgemeinderatsmitglied an der Sitzung teilnehmen. Frau Strübel übernimmt die Nachfolge für Kadir Altan, der seit diesem Schuljahr ein Internat besucht und aus diesem Grund sein Amt nicht mehr weiter ausführen kann.

Anschließend berichtete die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Göppingen Sandra Corveleyn über den aktuellen Sachstand zum Thema Flüchtlinge in Göppingen. Der Jugendgemeinderat stellte viele Fragen zu diesem wichtigem Thema.

Ulrich Drechsel, Fachbereichsleiter für Schulen, Sport und Soziales übernahm daraufhin das Wort und berichtete über die seit 2015 existierende Möglichkeit der Schnuppermitgliedschaft in Göppinger Sport- und Kulturvereinen. Diese sei ein Erfolg, da durchschnittlich 84% derer, die das Angebot in Anspruch nahmen, auch nach Ende der Schnuppermitgliedschaft noch weiter im Verein blieben. Ulrich Drechsel stellte zudem seinen Bericht über die Göppinger Sommerschulen vor.

Als nächsten Tagesordnungspunkt erfuhren die neuen Jugendgemeinderäte mehr über ihren Platz in der städtischen Verwaltung und ihr Aufgabenfeld durch eine Präsentation des Pressesprechers Olaf Hinrichsen, ehe es zum wohl wichtigsten Tagesordnungspunkt überging – der Wahl der Jugendgemeinderatsvertreter in den einzelnen Ausschüssen der Stadt.

Gewählt wurden in den Sprecherrat: Xenia Stein, Nico Catau, Leo Schleith und Jacob Jeutter; in den Arbeitskreis für kommunale Kriminalprävention: Kira Heim und Viviane Rinderknecht; in den Hauptausschuss des Vereins „Haus der Jugend“ Göppinger Jugendheim e.V.: John Dörsam; in den Stadtjugendring: Philip Mödinger; in den Begleitausschuss „Demokratie leben“: Leo Schleith, Julia Ber; in die Maientagskommission: Daniel Vollmer; in den VHS-Ausschuss: Betül Yilmaz und stellvertretend Viviane Rinderknecht; in den Kultur- und Sportausschuss: Nguyen Pham und Daniel Vollmer (stellvertretend); sowie in den Ausschuss für Soziales und Schulen: Julia Ber und Nguyen Pham (stellvertretend).
Als letzten Tagesordnungspunkt gab Jugendkoordinatorin Rebecca Zabel den Jugendgemeinderäten noch einige Informationen zur anstehenden Berlinfahrt, an der der Jugendgemeinderat vom 23. bis 26. Oktober 2016 auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Christian Kühn teilnehmen wird. Daraufhin wurde die Sitzung von der Ersten Bürgermeisterin Frau Zull beendet.

JGR vor dem Wechsel

Zur letzten Sitzung traf sich der amtierende Göppinger Jugendgemeinderat am vergangenen Mittwoch im Großen Sitzungssaal des Rathauses. In dieser Sitzung war der neu gewählte Jugendgemeinderat zu Gast.
Erste Bürgermeisterin Gabriele Zull begrüßte gleich zu Beginn einen weiteren Gast und zwar Dagnija Brühl von der Future – Jugendberufshilfe. Sie präsentierte die Projekte „Präsenz, Prävention, Partizipation“ und „Neue Festkultur“. Die Initiative dieser beiden Projekte startete vor einigen Jahren das Sozialministerium, um junge Menschen vor den Gefahren von riskantem, übermäßigem Alkoholkonsum zu schützen. Hierfür wurde vom Projektteam ein Eckpunktepapier entwickelt, an das sich alle Veranstalter halten müssen, wenn sie eine Veranstaltung mit der „Neuen Festkultur“ planen. Beispielsweise sollen Feste früher beginnen und es dürfen keine branntweinhaltigen Getränke ausgeschenkt werden. „Wir möchten nicht das Feiern verbieten, sondern dem Missbrauch von massivem Alkoholkonsum entgegenwirken“, erklärt Erste Bürgermeisterin Zull. „Es ist toll, dass hierfür viele Partner an einem Strang ziehen“, so Zull weiter. Die Jugendlichen begrüßten die beiden Projekte.
Anschließend stellte Ulrich Drechsel, Fachbereichsleiter für Schulen, Sport und Soziales, die Förderung der Schulsozialarbeit in der Bodenfeld-Grundschule, im Werner-Heisenberg-Gymnasium, in der Haierschule und in der Walther-Hensel-Schule vor. Die Schulsozialarbeit an der Bodenfeld-Grundschule wird aufgrund der Einrichtung von Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder gefördert. Anschließend erklärte er den einmaligen Zuschuss für den Göppinger Jugendheim e.V. infolge der gestiegenen Energiekosten. Der Jugendgemeinderat begrüßte die finanzielle Unterstützung der Schulen und des Jugendheims. Ulrich Drechsel stellte ebenfalls die Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Betreuung an Grundschulen und Verpflegung an Grund- und Gemeinschaftsschulen der Stadt Göppingen vor. Die Jugendgemeinderäte sprachen sich für diesen Tagesordnungspunkt einstimmig aus.
Als letzten Tagesordnungspunkt sprach Erste Bürgermeisterin Gabrielle Zull die anstehende Festsitzung am 20. Juli an. Bei der Festsitzung wird der amtierende Jugendgemeinderat verabschiedet und der neu gewählte Jugendgemeinderat offiziell in sein Amt eingesetzt.

Nächste Wahl Ende April 2016

Zur fünften Sitzung traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am vergangenen Mittwoch im Großen Sitzungssaal des Rathauses. In dieser Sitzung stellte sich zu Beginn Heike Sprinzl als neue Ansprechpartnerin für den Jugendgemeinderat vor. Anschließend präsentierte Ulrich Drechsel, Fachbereichsleiter für Schulen, Sport und Soziales, die wichtigsten Daten aus der aktuellen Schulstatistik der städtischen Schulen für das Schuljahr 2015/2016. Außerdem berichtete Drechsel über die geplante Einrichtung eines bilingualen Zuges an der Uhland-Realschule, die die Jugendräte sehr begrüßten. Als weiterer Punkt wurde gemeinsam über die Auflösung des Grundschul- und Werkrealschulverbundes und gleichzeitige Schließung der Werkrealschule an der Haierschule nach dem Schuljahr 2019/2020 in Faurndau und die Sicherung des Standorts Haier als ein- bis zweizügige Ganztagesgrundschule diskutiert. Als nächsten Tagesordnungspunkt stellte Heike Sprinzl den geplanten Zeitablauf der Jugendgemeinderatswahl 2016 vor. Die Wahl soll von Montag, 25. April, bis Samstag, 30. April 2016 stattfinden. Die Jugendräte waren mit dem vorgeschlagenen Ablauf einverstanden. Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 17. Dezember über diesen Termin entscheiden.

JGR-Sitzung am 16. September

Zur 4. Sitzung traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat am Mittwoch, 16.09.2015 im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Gleich zu Beginn begrüßte Erste Bürgermeisterin Gabriele Zull den nachrückenden Lucas Stahl und verpflichtete Ihn in sein neues Amt als gewählter Vertreter. Er übernimmt die Nachfolge für Abel Tewelde, der nun ein Jahr im Ausland verbringt.
In dieser Sitzung durfte der Jugendgemeinderat wieder einige Gäste begrüßen, darunter auch Frau Chris Berger und Frau Agnes Nowak. Sie präsentieren den Jugendlichen das Bürgerhaus mit seiner breit gefächerten Nutzungsweise und die Bürgerstiftung zur Förderung des Ehrenamtes der Stadt Göppingen. Anschließend stellte Ulrich Drechsel, Fachbereichsleiter für Schulen, Sport und Soziales, das neue Ganztageskonzept des Werner-Heisenberg-Gymnasiums und die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit für die Jahre 2016-2018 vor. Die Jugendgemeinderäte sprachen sich einstimmig für diese beiden Projekte aus. Als nächsten Tagesordnungspunkt stellte sich Michaela Hirschmann vor. Sie arbeitet seit 1. September in der Geschäftsstelle Jugendgemeinderat als Bundesfreiwilligendienstlerin und löst damit Ihre Vorgängerin Stefanie Müller ab.

Seminar für Jugendgemeinderäte bei der Association Jean Monnet in Paris

Am ersten Juli-Wochenende lud die Association Jean Monnet (AJM) Jugendgemeinderäte aus ganz Baden-Württemberg zu einem deutsch-französischen Seminar nach Paris ein, um den komplexen Aufbau und die Organisation der Europäischen Union kennen zu lernen, die Mobilität innerhalb der Europäischen Union zu fördern und die Möglichkeiten zum Engagement sowie zur Partizipation in der EU aufzuzeigen. Timo Dannenmann reiste als Vertreter des Jugendgemeinderates Göppingen am 3. Juli nach Paris. Nachdem im train à grande vitesse (TGV; Hochgeschwindigkeitszug) schon die ersten Bekanntschaften geschlossen werden konnten, ging es in Paris in Richtung des Hauses „Europa“. Dort begrüßte das Team und die Politikerin Mme. la Lumière die Gäste aus Baden-Württemberg. Anschließend erhielten die Jugendgemeinderäte die Möglichkeit, sich mit den Mitgliedern des Pariser Jugendgemeinderates über die Aufgaben und Erfahrungen auszutauschen. Am zweiten Tag brachen die Jugendgemeinderäte früh zum Haus des AJM in Bazoches auf, in welchem sie vormittags viele Information bezüglich der EU und Jean Monnet, einem der „Gründerväter“ der EU, erhielten. Am Nachmittag debattierten die Jugendlichen in Workshops über einzelne Problematiken der EU und führten anschließend zu jedem Thema ein Rollenspiel zur Verdeutlichung auf. Nach einem französischen Abendessen folgte eine Sightseeing-Tour durch Paris, bei der natürlich der Eiffelturm und andere bekannte Sehenswürdigkeiten nicht fehlen durften. Am Nachmittag stand noch ein Picknick an der Seine mit einer anschließenden Bootstour auf dem Programm. Danach mussten sich die Jugendlichen auch schon von Paris verabschieden und fuhren gemeinsam mit dem TGV wieder in ihre einzelnen Heimatorte zurück. Für alle Teilnehmer war es eine tolle Erfahrung und Bereicherung, bei dem die Jugendlichen viele Informationen über die EU und die Arbeit anderer Jungendvertreter, auch der von Paris, erhielten. Diese können sie in ihre Arbeit als Jugendgemeinderat integrieren. Zudem kam der Faktor Spaß bei weitem nicht zu kurz.

JGR-Sitzung

Am Mittwoch, 24.06.2015 traf sich der Göppinger Jugendgemeinderat im Großen Sitzungssaal des Göppinger Rathauses zur dritten Sitzung in diesem Jahr. An diesem Abend gab es einige Gäste zu begrüßen. Peter Kunze und Christa Hell, Vorstandsmitglieder des Stadtseniorenrates, waren in die Sitzung des Jugendgemeinderates geladen und sie präsentierten den Jugendlichen ihre vielfältige generationsübergreifende Arbeit. Dabei wurde auch darüber gesprochen, wie der Stadtseniorenrat noch enger mit dem Jugendgemeinderat in Zukunft zusammen arbeiten könnte. Ein Beispiel wäre hier der Generationenworkshop in Jebenhausen.

Anlässlich der Entscheidung über eine Mietkostenzuschussesgewährung für das Jugendcafé Moccalino in Jebenhausen stellten Sefanie Simon und Sinja Kiczeriak von Jebedaya bzw. dem Jugendcafé das Moccalino vor. Dabei wird besonderen Wert darauf gelegt, dass die Ideen und Wünsche der Jugendlichen auch durch sie selbst in die Tat umgesetzt werden. Dazu gehört auch die Planung von unterschiedlichen Veranstaltungen und Projekten, egal ob in Kooperation mit anderen Jugendeinrichtungen oder in eigener Regie. Im Anschluss berichtete Erste Bürgermeisterin Gabriele Zull über die Verwendung der städtischen Fördermittel für den Verein Jazz-iG in den Jahren 2013 und 2014. Dies nahmen die Jugendlichen zur Kenntnis.

In der Geschäftsordnung des Jugendgemeinderates ist festgelegt, dass das Jugendgremium jährlich seinen Sprecherrat neu wählt. Vor knapp einem Jahr bestimmte der Jugendgemeinderat vier Sprecher aus ihrer Reihen, deshalb mussten nun erneut vier Personen gewählt werden. Timo Dannenmann und Lisa Schommer wurden erneut und Leo Schleith und Sophie Kaufmann neu zu den Sprechern des Jugendgemeinderates gewählt. Sie werden nun für ein Jahr den Jugendgemeinderat nach außen hin vertreten und zentraler Ansprechpartner sein

Der JGR zu Besuch im Haus der Familie

Die zweite Sitzung des Jugendgemeinderates fand in diesem Jahr in ungewohnter Umgebung und mit vielen Gästen statt. Der Jugendgemeinderat wurde am Mittwoch, 15.04.2015 in das Haus der Familie eingeladen und durfte hier seine Sitzung abhalten. Gleich zu Beginn wurden die Jungpolitiker von dem Team rund um das Haus der Familie herzlich empfangen. Die Erste Bürgermeisterin Gabriele Zull leitete die Sitzung ein und übergab das Wort an die Vertreter des Hauses der Familie. Ilse Birzele, Agathe M. Masserer und ihre Kolleginnen präsentierten die Arbeit, das Engagement und die vielfältigen Angebote der Institution. In ihrem Programm lassen sich für alle Generationen passende Kurse finden und sie sind jederzeit offen für weitere Anregungen und Impulse. Außerdem durften die Jugendlichen auch ganz besondere Gäste in Ihrer Sitzung begrüßen. Im Nachgang zur Landesgartenschau wurde ein engerer Kontakt zwischen dem Jugendgemeinderat aus Schwäbisch Gmünd und aus Göppingen aufgenommen. Beide Jugendgemeinderäte waren daran interessiert, andere Jungpolitiker kennenzulernen und Erfahrungen sowie Ideen auszutauschen. Nach einem Besuch von Göppinger Jugendgemeinderäten in einer Sitzung in Schwäbisch Gmünd Ende März folgte nun der Gegenbesuch und Jugendgemeinderäte aus Schwäbisch Gmünd besuchten die Sitzung des Göppinger Jugendgemeinderates. In einer kurzen Präsentation stellte sich der Jugendgemeinderat Göppingen mit seinen Projekten und Ideen den Kollegen aus Schwäbisch Gmünd vor. Im Gegenzug dazu umrissen die Jugendräte aus Schwäbisch Gmünd ihre Arbeit. Zu Gast war auch Gabriele Grenz, Leiterin Referat Schulen und Sport, die die Jugendlichen über die geplanten Verbesserungen an dem Betreuungsangebot für Grundschulen informierte. Weiterhin berichtete Ulrike Haas, Leiterin Referat Kinder und Jugend, über den aktuellen Planungsstand zur diesjährigen Stadtoase 2015. Auch dies wurde von den Jugendlichen mit großer Zustimmung aufgenommen. Im Anschluss nutzte der neue Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Umwelt und Verkehr, Werner Hauser, die Gelegenheit, sich den Jungpolitikern vorzustellen. Die Jugendlichen folgten interessiert einer Präsentation über das Konzept zur Umgestaltung des Umfeldes im Bereich des Freihof-Gymnasiums und des Schlosswäldchens im Zuge des Masterplans Innenstadt, welche von Ute Eisele vom Referat Umweltschutz und Grünordnung vorgestellt wurde. Als letzter Punkt auf der Tagesordnung stand eine Projektidee von Ulrike Haas zur Jugendbeteiligung in Göppingen im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“. Um eine noch erfolgreichere Jugendbeteiligung in Göppingen etablieren zu können, soll dieses Thema in einem Wochenendseminar mit den Jugendgemeinderäten erörtert werden.

Im Anschluss an die Sitzung ließen die Jungpolitiker aus Schwäbisch Gmünd und Göppingen den Abend bei einem gemeinsamen Austausch gemütlich im Café Tresor ausklingen. An dieser Stelle nochmals großen Dank an die Damen vom Haus der Familie für die herzliche Aufnahme und die liebevolle Bewirtung, sowie an die Jugendgemeinderäte aus Schwäbisch Gmünd für das Interesse und den tollen Erfahrungsaustausch!

  

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Fax 07161 650-485252
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