Löschzug 4 - Holzheim

Übungsdienste Mai 2019

Im Monat Mai standen beim Löschzug IV Holzheim zwei Einsatzübungen an. Hier wurde der Ernstfall im Brandeinsatz und bei der Menschenrettung geübt. Der Schwerpunkt dabei war die Rettung von Feuer oder Rauch eingeschlossenen Menschen über tragbare Leitern.Den Auftakt machte am 13. Mai ein angenommener Kellerbrand.Übungsannahme: Im Keller eines Gebäudes ist ein sogenanntes Hoverboard das an ein Ladegerät angeschlossen war explodiert bzw. dessen Akku. Dies setzte umstehendes Material in Brand, eine extreme Rauchausbreitung war die Folge. Da die Kellertür offen stand zog der Rauch durch das Treppenhaus in die darüber liegende Wohnung und verraucht diese ebenfalls.Zu diesem Zeitpunkt hielt sich eine dreiköpfige Familie in der Wohnung auf. Diese hielt sich im zweiten Stock auf und wurde vom Rauch überrascht. Die Mutter flüchte durch den Qualm und brach im Treppenhaus zusammen. Das Kind versteckte sich im Putzschrank. Der Vater konnte an einem Fenster im zweiten Stock auf sich aufmerksam machen. Ein Passant bemerkte ihn und setzte den Notruf ab.Alarmiert wurde daraufhin der Löschzug 4 Holzheim, der Löschzug der Innenstadt und der Rettungsdienst (die letzten Beiden allerdings nur fiktiv).

Das ersteintreffende Löschgruppenfahrzeug begann umgehend mit der Rettung des Mannes über die vierteilige Steckleiter im zweiten Stock. Bei der Befragung war schnell klar, dass noch zwei weitere Personen vermisst werden. Als der Angriffstrupp den Mann retten wollte, zeigte dieser jedoch eine Panikreaktion und flüchtete in die verrauchte Wohnung. Nun musste der Trupp hinterher und ihn aus dem Qualm retten.Während dessen traf das zweite Löschgruppenfahrzeug ein, sodass nun mehrere Atemschutztrupps eingesetzt werden konnten.Der Mann konnte unterdessen gerettet werden. Der nächste Trupp ging gegen das Feuer vor, somit konnte ein weiterer Trupp die Wohnung nach den zwei weiteren Personen absuchen.Die Frau wurde recht schnell im Treppenhaus aufgefunden. Da man bei der dritten Person herausgefunden hatte dass es sich um Kind handle, musste man bei der Suche sehr gründlich vorgehen. Kinder neigen bei Angst sich sehr gut zu verstecken. Das Kind konnte nach einigen Minuten im Putzschrank im zweiten Stock gefunden und gerettet werden. Alle Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben.Derweil konnte der Brand im Keller bekämpft werden Danach wurde noch mittels eines Lüfters die Wohnung vom Rauch befreit.

Am 27. Mai stand der zweite Übungsabend zum Thema Brandeinsatz an.Hier war die Übungsannahme ein Brand in der Grundschule Holzheim. Es war im zweiten Obergeschoss in einem Klassenzimmer ein Feuer ausgebrochen, die Flammen schlugen schon auf aus dem Fenster. Drei Kinder konnten sich nicht mehr rechtzeitig retten, zwei wurden vermisst und eines konnte sich am Fenster bemerkbar machen. Ein Handwerker bemerkte das Unglück und setzte den Notruf ab.Alarmiert wurde daraufhin der Löschzug 4 Holzheim, der Löschzug der Innenstadt und der Rettungsdienst (die letzten Beiden allerdings nur fiktiv).

Nachdem das erste Löschfahrzeug eingetroffen ist und der Gruppenführer die Lageerkundung durchgeführt hatte, war schnell klar, dass die Person am Fenster über die dreiteilige Schiebleiter gerettet werden musste.Damit war das erste Fahrzeug schon fast komplett gebunden, das zweite Löschfahrzeug traf nun auch ein. Dessen Angriffstrupp konnte nun rasch zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Innere des Gebäudes übergehen.

Der Trupp konnte eine bewusstlose Person auffinden und in das Freie retten. Es stellte sich heraus, dass hier ein Herz-Kreislauf-Stillstand vorlag und sofort mit der Reanimation begonnen werden musste (dies wurde an einer entsprechenden Übungspuppe durchgeführt).Ein weiterer Trupp konnte kurze Zeit später die dritte Person retten. Letztlich wurde noch die Brandbekämpfung durchgeführt und das Gebäude belüftet.

Kindergarten zu Besuch bei der Feuerwehr Göppingen Holzheim

Am 20. März 2019 war der Kindergarten aus Manzen bei der Feuerwehr Göppingen Holzheim zu Besuch. Den Kindern wurde gezeigt was die Feuerwehr auf dem Feuerwehrauto dabei hat und wie sie sich in einem Notfall verhalten sollen.
Danke für den Besuch und das Interessean bei der Freiwilligen Feuerwehr!

Kinder- und Stadtbezirksfest Holzheim

Am 22. Juli fand in der Ortsmitte von Holzheim das zweijährliche Kinderfest statt, bei dem der Löschzug Holzheim tatkräftig zur Gestaltung beitrug. Unter der Planung und Anleitung von Markus Gauss und Florian Kaltenecker fand der Aufbau am frühen Morgen statt, wobei hier Zelte und diverse andere Logistik zur Verfügung gestellt, sowie die Strom - und Wasserversorgung bereitgestellt wurden. Dazu kam noch ein Teil der Schülerspeisung. Weiterhin fand parallel im Feuerwehrhaus ein Tag der offenen Tür statt, an welchem die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Manuel Choya, Benjamin Maunz und Toni Wiorek, eine Spielstraße aufgebaut hatten. Dazu kam noch die Präsentation und Erklärung von Feuerwehrausrüstung und -geräten. Als kleines Highlight konnten Jung und Alt noch „Einsatzbilder“ von sich schießen lassen, welche vor einer Flammenwand und dem liebevoll hergerichtetem Feuerwehrtrabbi gemacht werden konnten.Das Fest startete um 13:30 Uhr mit einem farbenfrohen Festumzug an dem die Feuerwehr Holzheim natürlich auch mit Jugend, Mannschaft und Fahrzeugen teilgenommen hat. Im Anschluss daran stellte eine fleißige Truppe den Ansturm für die Schülerspeisung sicher, damit Kinder, Jugendliche und Betreuer ihre wohlverdiente Festwurst oder Pommes sowie ein Getränk erhalten konnten.Anschließend stand die Schauübung der Jugendfeuerwehr, unterstützt von der Einsatzabteilung, an. Dies ist mittlerweile fester Bestandteil bei Festen in Holzheim. Hier hat sich die Leitung der Jugendfeuerwehr wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Übungsannahme war ein schwerer Unfall mit einem Personenkraftwagen wobei der Fahrer in diesem stark eingeklemmt wurde. Nun galt es diese verunfallte Person zu retten. Ersteintreffendes Einsatzfahrzeug an der Unfallstelle war der Vorausrüstwagen welcher auch die ersten Maßnahmen einleitete. Kurze Zeit darauf folgten dann auch das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Hilfeleistungssatz sowie unser Jugend-TSF. Während den ersten Verkehrsabsicherungsmaßnahmen stellte die Jugend den dreifachen Brandschutz sicher. Die Besatzung des LF‘s begann nun schon mit der ersten Zugangsöffnung, damit ein innerer Retter zur verletzten Person vordringen konnte um mit ihr Kontakt aufzunehmen und sie zu betreuen. Im Anschluss wurde noch das Dach abgenommen und der vordere Teil des Fahrzeugs mit Hydraulikzylinder nach vorne gedrückt. Nun war das Unfallopfer frei und konnte patientengerecht aus dem Fahrzeug gerettet werden. Nach Übergabe an den Rettungsdienst war dann auch Übungsende.

Als Neuheit bei diesem Fest fand im Anschluss an die Schauübung ein Benefizlauf gegen „Hunger und Durst in Afrika“ statt. Hier betrug eine Runde rund 400 Meter und es konnte jeder, egal welchen Alters oder Fitness, mitmachen. Pro Runde und Läufer sollte dann von einem Sponsor ein bestimmter Betrag gespendet werden. Für uns war es eine Selbstverständlichkeit hier mitzumachen. So kamen auch tatsächlich elf Teilnehmer zusammen. Nur einfach so mitlaufen, das wäre ja zu einfach gewesen. So kam Florian Kaltenecker auf die Idee, warum nicht in voller Brandschutzkleidung und angeschlossenem Atemschutzgerät an den Start gehen. Er war es auch der dies alles organisatorisch möglich machte. So rüsteten wir uns im Feuerwehrhaus vollständig aus und traten hinaus, über das Festgelände, an die Startlinie. Bei diesem martialischen Auftritt staunten viele Festbesucher nicht schlecht. Viele dachten wohl im ersten Moment, dass hier das SEK anrückt. Deshalb ist es auch umso wichtiger die Feuerwehr und ihre Ausrüstung in solch einem Rahmen zu präsentieren. An den Start gingen wir, wie im Einsatz auch, truppweise. Alle Teilnehmer bewegten sich im Wechsel joggend und schnellen Schrittes. So kamen wir auf insgesamt 71 gelaufene Runden. Markus Gauss konnte als Sponsor das Bezirksamt Holzheim gewinnen. An dieser Stelle möchten wir unserer Bezirksamtsleiterin Frau Daume unseren Dank dafür ausdrücken. Es konnte hier ein ordentlicher Spendenbetrag dem Veranstalter übergeben werden. Durch unseren Auftritt wurden auch noch viele weitere Anwesende motiviert an den Start zu gehen. Wir hatten viel Spaß und bekamen durchweg ein positives Feedback für unser Engagement.
Teilnehmer: Florian Kaltenecker, Thorsten Pittasch, Manuel Choya, Sascha Pittasch, Toni Wiorek, Sven Gross, Bryan Urban, Sven Anders, Stefan Berger, Marc Schaible und Yannick Pätzold.
Text: Thorsten Pittasch

Leistungsabzeichen 2017

Geislingen am 15. Juli -  Zur diesjährigen Abnahme der Leistungsabzeichen traten insgesamt 4 Gruppen der Feuerwehr Göppingen mit Werkfeuer Zeller & Gmelin an. Nun war er da, der Tag auf den 27 Prüflinge und zwei Ausbilder seit mehr als viereinhalb Monaten hingearbeitet hatten. Frühmorgens um halb sechs traf man sich am Feuerwehrmagazin in Holzheim, um sich auf den Weg nach Geislingen zu machen, damit man antrainiertes Können unter Beweis stellen darf. Um 7:20 Uhr war bereits die Gruppe Göppingen 1 Silber an der Reihe um den geforderten Löschangriff vorzuführen. Die Gruppe Göppingen 2 Silber war dann schließlich um 8:00 Uhr dran. Aber, was tun sie da eigentlich? Beziehungsweise was muss bei dem LAZ Silber eigentlich geleistet werden?Folgende Lage wird angenommen:Es ist ein Feuer im ersten Stock eines zweigeschossigen Wohnhauses ausgebrochen, das Feuer droht auf das Dach überzugreifen. Es befinden sich keine Personen im Gebäude. Zur Löschwasserversorgung steht ein „Löschteich“ zur Verfügung.Dementsprechend muss nun der Gruppenführer handeln. Der Ablauf ist von der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg vorgegeben. Der Angriffstrupp bekommt den Befehl sich mit schwerem Atemschutz auszurüsten, währenddessen müssen Wassertrupp und Schlauchtrupp Saugleitungen kuppeln, um mit dem Maschinisten gemeinsam die Löschwasserförderung aus besagtem Löschteich sicher zu stellen. Melder und Gruppenführer gehen in dieser Zeit auf Erkundung.

Nachdem der Angriffstrupp sich komplett ausgerüstet hat, nimmt er den Verteiler vor und baut das erste Rohr auf. Er bekommt den Befehl das Feuer im 1. OG zu bekämpfen. Gleichzeitig bringt der Schlauchtrupp die vierteilige Steckleiter vor und der Wassertrupp rüstet sich mit Atemschutz als Sicherungstrupp aus. Der Angriffstrupp geht nun in das 1. OG  vor und „schießt“ Fallklappe 1 um, das bedeutet Brand aus. Der Schlauchtrupp nimmt noch das zweite Rohr zur Riegelstellung vor und bringt Fallklappe 2 zu Fall. Bei der Leistungsabnahme Silber gibt es noch einen zweiten Teil. Neben dem soeben kurz beschriebenen Löscheinsatz gibt es noch den Part „Technischer Hilfeleistungseinsatz“.Dabei wird folgende Lage angenommen: Nachts fiel bei einem Sturm ein Baum auf die Straße und ein fahrender PKW konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit diesem. Nun ist eine Person im Fahrzeug eingeklemmt die es zu retten gilt. Der Angriffstrupp nimmt, unterstützt vom Schlauchtrupp, das Aggregat mit Schere und Spreizer vor. Während der Angriffstrupp mit dem Spreizer in Stellung geht, baut der Schlauchtrupp die Stromversorgung zum Löschfahrzeug auf. Sobald Strom am Spreizer vorhanden ist wird eine Übungsstellage aufgespreizt. Parallel dazu führt der Wassertrupp Verkehrssicherungsmaßnahmen durch. Der Maschinist nimmt die Aggregate und Pumpe in Betrieb und der Melder stellt den Brandschutz via Schnellangriff sicher. Nun beginnen Angriffs- und Wassertrupp mit der patientengerechten Befreiung der im Fahrzeug eingeschlossenen Person. Parallel dazu baut der Schlauchtrupp eine externe Beleuchtung auf. Im Anschluss an die Personenrettung kommt als Übungsmodalität noch das Einbinden verschiedener Feuerwehrtechnischer Geräte mit Feuerwehrleinen hinzu. Hier muss der Angriffstrupp an der Einbindestelle Kettensäge, ein Schaummittelkanister, Schwerschaumrohr, Zumischer fachgerecht einbinden. Dazu kommt doch der Knoten an der dreiteiligen Schiebleiter. Nach abschließender Lagemeldung durch den Gruppenführer über den Melder an die Leitstelle ist Übungsende.

Außerdem konnten dieses Jahr wieder zwei Bronze-Gruppen ihr Können unter Beweis stellen.Auch hier ein kurzer Abriss was die Kameraden und Kameradinnen leisten mussten. Folgende Lage wird angenommen:Vor einer offenen Scheune ist Sperrmüll in Brand geraten. Der Brand droht auf das Wohnhaus überzugreifen. Die Eingangstüre ist verschlossen. Auf dem Balkon macht sich eine um Hilfe rufende Person bemerkbar, welche aber nicht unmittelbar in Gefahr schwebt. Der Maschinist startet die Warnbeleuchtung des Fahrzeugs und bedient ordnungsgemäß die Pumpe. Der Angriffstrupp setzt den Verteiler und geht mit dem ersten Rohr zur Riegelstellung zwischen Scheune und Wohnhaus vor. Der Schlauchtrupp stellt Schlauchmaterial am Verteiler bereit. Zeitgleich stellt der Wassertrupp die Löschwasserversorgung zum Löschfahrzeug mittels Unterflurhydrant und B-Druckschläuchen sicher. Gruppenführer und Melder gehen auf Erkundung, während dessen macht sich eine hilfesuchende Person auf dem Balkon bemerkbar. Der Schlauchtrupp und der Melder bekommen daraufhin den Befehl die Person mittels vierteiliger Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss zu retten. Nach dem Anleitern sichert der Melder die Leiter und der Schlauchtrupp führt die Person, gesichert mit dem Rettungsknoten, in Sicherheit. Der Wassertrupp hat zeitgleich das zweite Rohr vorgenommen um den Brand an der Scheune zu bekämpfen. Nach deren Meldung „Brand aus“ und der abschließenden Lagemeldung durch den Melder ist Einsatzende.Grundsätzlich galt bei allen Leistungsübungen: JEDER HANDGRIFF MUSS SITZEN!!!

Letztlich konnten alle Gruppen die Anforderungen erfüllen und bekamen am Nachmittag die langersehnten Abzeichen verliehen.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Ausbildern Benjamin Maunz und Manuel Choya, die mit enormen Zeitaufwand und hoher Fachkompetenz maßgeblich zum Gelingen dieses Vorhabens beigetragen haben. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen: DANKE SCHÖN!!!

Silber:
Roland Ott (GF), Stefanie Moltenbrey (MA - LZ 10), Thorsten Pittasch (ATF - LZ 4), Florian Kaltenecker (ATM - LZ 4), Jens Helbing (WTF - LZ 4), Sascha Pittasch (WTM - LZ 4), Bryan Urban (STF - LZ 4), Marc Schaible (STM - LZ 4), Kevin Nothacker (ME - LZ 1)Uwe Hoffer (MA - LZ 1), Thomas Maier (ATF - LZ 4), Annica Widmeyer (ATM), Volker Hoffer (WTF - LZ 1), Steffen Widmeyer (WTM - LZ 10), Daniel Wurmstein (STF - LZ 10), Nils Stolhofer (STM - LZ 4), Thomas Fach (ME - LZ 1)

Bronze:
Yvonne Baumann (GF - LZ 1), Stefan Berger (MA - LZ 1), Robin Aker (ATF - LZ 4), Alexander Volz (ATM - LZ 4), Stefanie Roczen (WTF - LZ 4), Azemina Jusic (WTM - LZ 4), Denis Grünenwald (STF - LZ 10), Karsten Ferraro (STM), Viktor Csiky (ME - LZ 10), Lukas Lüttig (ME - LZ 3)

Text: T. Pittasch 

Die Sportgruppe des Löschzuges IV

Im Januar 2017 gründete sich erstmals eine Sportgruppe innerhalb des Holzheimer Löschzugs. Die Vorgeschichte hierfür war folgende:
Vor drei Jahren im Sommer 2014 kam Kamerad Thomas Maier auf die Idee, dass man aus dem Löschzug heraus beim Süßener Stadtlauf über 10 Kilometer mitmachen sollte / könnte. Dies traf zunächst auf wenig Gegenliebe, allerdings ist es seiner Hartnäckigkeit zu verdanken, dass dann doch 9 Kameraden zusammengekommen sind die diesen Lauf bestritten haben. Nachdem diese Hürde gemeistert wurde war man sich schnell einig, dass man das wiederholen wollte. Man kann sagen, dass einige richtig vom Lauffieber gepackt wurden. So kam es, dass wieder einige Läufer aus dem Zug an verschiedenen Läufen, wie zum Beispiel dem Bläsiberglauf (6 km Berglauf) in Wiesensteig und dem Liqui-Moly-Lauf in Ulm (10 km) teilgenommen haben. So kann man den Sommer 2014 als sehr laufintensiven Sommer bezeichnen. 

Die Läufer des Süßener Stadtlaufs 2014

Ermutigt von guten Leistungen und dem Gefühl es einfach geschafft zu haben, war man sich einig dies zu wiederholen. So gründete sich zunächst die Laufgruppe Löschzug IV Holzheim! Man traf sich immer wieder in kleinen Gruppen zum Lauftraining und spulte zahlreiche Kilometer durch den Schlater Wald, über den Reutenberg, den Buchrain und rund um Holzheim herum ab. Markus Peter übernahm die Führung und Organisation der Laufgruppe, so konnte schon die Planung für 2015 beginnen. Im Jahr 2015 ging man dann wieder bei dem Süßener Stadtlauf über 10 km an den Start und neu in unserem Programm war ab diesem Jahr der Rechberghäuser Sommernachtslauf auch über 10 km. Dies war es auch an Läufen in diesem Jahr, da die laufaffinen Kameraden durch Feuerwehr Aus - und Weiterbildungen, sowie die eine oder andere Hochzeit, terminlich sehr eingeschränkt waren. Nichtsdestotrotz wurde das Training fortgeführt. 

Rechberghäuser Sommernachtslauf 2015

Das Jahr 2016 sollte nun prägend werden für die Entwicklung der Sportgruppe. So starten wir zum ersten Mal in der Geschichte des Löschzuges bei einem Fußball Turnier. Dies fand im März in Hochdorf statt. Wir konnten von 15 Mannschaften den 6ten Platz erreichen. Im Sommer standen erneut zwei Stadtläufe an, wieder in Süßen und Rechberghausen. Diese Stadtläufe sind schon fester Bestandteil unserer Jahresplanung.
Außerdem ging Thomas Maier als Einzelkämpfer noch beim City-Lauf in Geislingen und beim Silvester-Lauf in Ottenbach an den Start.

Das Team beim Hallenfußballturnier in Hochdorf 2016

Nach dieser dreijähriger aktiver Sport - bzw. Lauftätigkeit in unserem Zug, wurde die Überlegung von Markus Peter und Thorsten Pittasch angestrebt ein übergreifendes und breiteres Sportprogramm für den Zug auf die Beine zu stellen. Nachdem wir das Einverständnis der Zugführung erhalten haben, konnten wir an dem zweitägigen Seminar der Unfallkasse Baden-Württemberg zum Thema „FIT FOR FIREFIGHTING“ in der Sportschule des Landes in Albstadt teilnehmen. Hier wurden an zwei Lehrgangstagen in praktischer Tätigkeit zahlreiche Möglichkeiten der Trainingsgestaltung vermittelt. Unter anderem waren die Themen: Koordination, Kondition, Schnelligkeit, Teamsport, Gymnastik, Kraft-Ausdauer-Zirkel und Schwimmen. Es wurde interessante Reize zur Trainingsanleitung gesetzt die wir gerne in unser eigenes Training einfließen lassen möchten.
Schließlich fassten wir Ende des Jahres 2016 den Entschluss, dass wir ein Sportangebot dem Löschzug bieten möchten, an dem Interessierte einmal die Woche teilnehmen können. 

Kraft-Ausdauer-Koordination

Die Gründe hierfür sind:
Hauptgrund für uns ist immer das kameradschaftliche Miteinander, denn nun gibt es eine weitere Möglichkeit außerhalb des reinen Feuerwehrdienstes gemeinsame Aktivitäten durchzuführen. Folglich lernt sich ein jeder besser kennen und schätzen. Außerdem sind nur die wenigsten der freiwilligen Feuerwehrleute in Sportvereinen oder ähnlichem. Oft ist es auch zeitlich gar nicht mehr möglich. Daher bricht ein wichtiger Teil des Feuermann/frau-seins weg, nämlich die körperliche Fitness.
Wir bieten nun jedem Interessierten auf freiwilliger Basis die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen. Jeder soll die Möglichkeit haben daran teilzunehmen, sprich jung und alt und egal in welchem Fitnesszustand. Nachdem das Konzept dem Löschzug Anfang Januar vorgestellt wurde, starteten wir dann auch im Februar direkt mit der praktischen Ausführung. Hier konnten wir durch Sascha Pittasch die Trainerin Sabine Müller gewinnen, die uns zweiwöchentlich im Bereich Fitness und Kraft - Ausdauer unterweißt. Die anderen Trainingseinheiten werden von Sascha und Thorsten Pittasch, Thomas Maier und Markus Peter angeleitet. In diesen Einheiten liegt der Fokus auf Koordination, Beweglichkeit, Teamspiele,… uvm. 

Training im Bereich Kraft-Ausdauer