Tag der Städtebauförderung 2017

Bau-Zaun-Gäste am Bahnhof

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten den bundesweiten Tag der Städtebauförderung am vergangenen Samstag, um sich als „Bau-Zaungäste“ von den Experten der Stadtverwaltung über die Entwicklung des Bahnhofsquartiers informieren zu lassen.

Die beeindruckende Baugrube der Tiefgarage mit ihren 104 Plätzen wurde ebenso erläutert, wie die weiteren geplanten Maßnahmen, die nach Abschluss dieses großen Projektes folgen werden. Besonders Interesse zeigten die Besucher dabei an der zukünftigen Verkehrskonzeption rund um den Bahnhof. Werner Hauser, zuständig für Verkehr und Tiefbau bei der Stadtverwaltung erläuterte, wie die Verkehrsflüsse nach der Neugestaltung des Bahnhofsplatzes fließen werden. Auch das in Göppingen schon seit Jahren in der neuen Mitte praktizierte Prinzip des Shared Space wird in der Bahnhofstraße zur Anwendung kommen. „Das bedeutet, dass alle am Verkehr Beteiligten, Fußgänger, Radfahrer und Autos, in gegenseitiger Rücksichtnahme den Straßenraum nutzen“, so der Experte. Der Platz selbst wird abgesehen von der erforderlichen Taxivorfahrt autofrei sein. Im Mittelpunkt der Planung steht die Vernetzung aller Mobilitätsangebote am Bahnhof – ÖPNV, Schiene, Bus, Rad-, Fuß- und Autoverkehr sowie Carsharing - zur Mobilitätsdrehscheibe.
Mira Irion vom Stadtplanungsamt und Christine Fitschen, Leiterin des Hochbaus, gaben den Teilnehmern einen Gesamtüberblick über die städtebauliche Entwicklung des Areals. In ihren Ausführungen wiesen sie immer wieder darauf hin, welche große Bedeutung die Städtebauförderung für dieses Mammutprojekt hat und das 6.420.000 Euro zugesagte Fördermittel für das Bahnhofsprojekt nach Göppingen fließen. Die Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, dass sich mit der Neugestaltung des Bahnhofsplatzes und dem Neubau des Verwaltungszentrums, dieses Tor zur Stadt einer großen Wandlung unterziehen wird, die das gesamte Stadtbild positiv beeinflusst. 

Der Tag der Städtebauförderung war ein bundesweiter Aktionstag, der das weite Feld der Stadtentwicklung öffentlichkeitswirksam präsentierte und das Ziel hatte Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung ihrer Stadt einzubinden.