Bedarfe ermitteln

Eine Bevölkerungsbefragung soll aufzeigen, welche Bedarfe und Verbesserungsvorschläge in Sachen Sport die Göppinger Bevölkerung hat. Über 4.000 nach dem Zufallsprinzip ausgesuchte Einwohner/-innen erhalten Mitte bis Ende nächster Woche die Bitte zur Mitwirkung.

Sport nimmt in der Hohenstaufenstadt traditionell einen breiten Raum ein; viele Bürger/-innen sind sportlich aktiv – in einem Verein, in einem Fitnessstudio oder individuell für sich. „Um weiterhin allen, die aktiv sein möchten, attraktive Möglichkeiten zu bieten, erarbeitet die Stadt Göppingen derzeit in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung aus Stuttgart (ikps) einen Sportentwicklungsplan“, schreibt Oberbürgermeise Guido Till an die ausgesuchten Einwohner/-innen. „Dieser soll aufzeigen, welche Bedarfe und Verbesserungsvorschläge die Bevölkerung hat, wenn es um Bewegung und Sport in der Stadt Göppingen und ihren Stadtbezirken geht.“Ziel ist es, statistisch belegte und fundierte Aussagen über das Sportverhalten der Göppinger Bevölkerung treffen und dementsprechende bauliche, organisatorische und strukturelle Änderungen für den Sport in Göppingen vornehmen zu können, ergänzt Erste Bürgermeisterin Almut Cobet, in deren Dezernat der Sportbereich bei der Stadtverwaltung angesiedelt ist. Der, in der kommenden Woche startenden, Bestands- und Bedarfsanalyse durch ikps schließt sich ein kooperativer Planungsprozess an, um die Ergebnisse der Analysen in umsetzbare Maßnahmen zu verwandeln und zu priorisieren. Mit dem Schreiben erhalten die ausgewählten Personen einen Internet-Link sowie einen individuellen Zugangscode zum Fragebogen, der online am PC ausgefüllt werden kann. Wer von den angeschriebenen Personen keine Möglichkeit hat, die Fragen online zu beantworten, kann ihn auch als Papierausdruck erhalten. Gefragt wird unter anderem nach den jeweils persönlichen Bewegungsabläufen, nach den ausgeübten Sportarten und nach dem Umfang der bewegungsaktiven Erholung und des Sporttreibens. Fragen nach den schließt sich eine Bewertung des Sportangebots sowie der Informationen darüber an. Fehlende Sportanlagen können ebenso benannt werden wie die persönliche Priorisierung des Breiten-, Gesundheits- oder Spitzensports. Statistische Angaben runden den sechsseitigen Fragenbogen ab. Die Stadtverwaltung hofft, das sich möglichst viele der angeschriebenen Einwohner/-innen die Zeit nehmen, den Fragebogen auszufüllen – je genauer die Ergebnisse sind, desto besser können die Schlussfolgerungengezogen werden. Und ganz wichtig: Gefragt sind auch die Menschen, die sich selber nicht als bewegungs- oder gar sportaktiv einschätzen.

Der Gemeinderat hat im Rahmen seiner Haushaltsberatungen beantragt, einen Sportentwicklungsplan für die Stadt Göppingen zu erstellen. Angebotsstrukturen der Göppinger Vereine sollen ebenso Teil der Betrachtungen sein wie Kooperationen von Schulen und Vereinen, aber auch die Nutzung oder Sanierung der Sportflächen.

  

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