Informationen zum Coronavirus

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert. Meldungen werden in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Inhalte aus älteren Meldungen müssen nicht mehr dem tagesaktuellen Stand entsprechen.

Wirtschaftliche Hilfe der Stadt

Die Stadtverwaltung Göppingen hilft schnell und unbürokratisch, um finanzielle Schwierigkeiten einzelner Betriebe abzumildern. So können im Einzelfall begründete Anträge auf Stundung, gegebenenfalls auch zinslos, großzügig gewährt werden.

Typ Name Datum Größe
pdf Antrag auf zinslose Stundung.pdf 26.03.2020 102 KB
pdf Steuererleichterungen Finanzamt.pdf 26.03.2020 107 KB

Ausgefüllte Anträge an die Stadtverwaltung sind bitte postalisch oder per E-Mail an stadtverwaltung@goeppingen.de einzureichen. Weitere Maßnahmen von Bund und Ländern sind auf dieser Seite zu finden.

27. März - Stadt übernimmt KiTa-Gebühren

Die Stadt Göppingen ersetzt den freien KiTa-Trägern die an die Eltern erstatteten oder gar nicht erst eingezogenen Betreuungsgebühren – ohne Verpflegungsanteil – für den Monat April zu 100 Prozent. „Die entsprechende Eilentscheidung habe ich heute unterschrieben“, teilt Oberbürgermeister Guido Till am Freitag, 27. März, mit.

Ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat das Land Baden-Württemberg alle Schulen und Kindertagesstätten zunächst für den Zeitraum vom 17. März bis 19. April geschlossen. Für die KTtas der Stadt und der Stiftung Kinderheim Wieseneck besteht, seit dem langen Streiks im Jahr 2015, ein Erstattungsanspruch der Eltern bei einem Betreuungsausfall von mehr als zwei Tagen. Eine vergleichbare Regelung gibt es bei den freien Trägern hingegen nicht. „Um für einheitliche Verhältnisse innerhalb unserer Stadt zu sorgen und um die finanziellen Ausfälle unserer Familien möglichst klein zu halten, sichern wir den freien Trägern eine Übernahme der Betreuungsgebühr ohne Verpflegungsanteil für den Monat April 2020 zu“ begründet OB Till seine Eilentscheidung. Damit werden rund 120.000 Euro frei gegeben. Unterstützt werden damit die Eltern, deren Kinder Einrichtungen der kirchlichen Träger und des DRK sowie den Waldorf-Kindergarten oder den Waldkindergarten besuchen. Den Göppinger Eltern der privaten Kindertagesstätte „Flohkiste“ wird die Betreuungsgebühr analog zur Förderung auf Antrag für den Monat April 2020 erstattet. Für ihre Einrichtungen hat die Stadt ohnehin die Abbuchung für April ausgesetzt.

Die Träger wurden schriftlich durch OB Till von dieser Entscheidung unterrichtet. „Sollte die Schließung der Schulen und Kindertagesstätten über den 19. April andauern, werden wir erneut beraten und entschieden“, schließt das Stadtoberhaupt seine Mitteilung.

24. März - Städtische Dienststellen geschlossen

Auch die Stadtverwaltung Göppingen schränkt die sozialen Kontakte, also die direkten Begegnungen mit den Bürger/-innen, aber auch untereinander, auf das absolut Notwendige ein. Es werden daher nur noch die wichtigsten Dienststellen mit der möglichen Mindestzahl an Mitarbeiter/-innen besetzt sein. Alle städtischen Dienststellen werden für den Publikumsverkehr geschlossen; zwingend notwendige, nicht aufschiebbare Angelegenheiten des Standesamts oder des Bürgerbüros, der Rentenberatung etc. können nach telefonischer Vereinbarung wahrgenommen werden. E-Mail-Anfragen gehen nicht verloren, können aber derzeit nicht in gewohnter Geschwindigkeit bearbeitet werden. Die Stadtverwaltung bittet dafür um Verständnis.

Mit vielfältigen Maßnahmen auf allen Ebenen soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt oder zumindest verzögert werden. „Wenn wir alle gemeinsam darauf achten, uns nicht gegenseitig anstecken zu können, wird die Kurve der neu Infizierten in 14 Tagen wieder abflachen können - auch wenn wir noch keine Medikamente und Impfstoffe gegen Corona haben, die aber in den nächsten Monaten zu erwarten sind“, appelliert Oberbürgermeister Guido Till, die Regelungen der Corona-Verordnung des Landes einzuhalten.

23. März - Kontaktverbot

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten seit Montag, den 23. März.

Im "§ 3 Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen" heißt es nun:

  • (1) Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • (3) Ausgenommen von dem Verbot nach den Absätzen 1 und 2 sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen, wenn dies zur Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs erforderlich ist. Ausgenommen von dem Verbot nach Absatz 2 sind außerdem Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen, wenn deren teilnehmende Personen
    • in gerader Linie verwandt sind, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder, oder
    • in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben,
  • sowie deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner.

Die gesamte Corona-Verordnung ist hier zu finden.

20. März - Weitere Maßnahmen des Landes

Ab dem 21. März 2020 gilt zusätzlich:

  • Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  • Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz zum Arbeitsplatz, zum Wohnort zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  • Frisöre müssen schließen.

17. März - Corona-Virus für Kinder erklärt

Die Göppingerin Coco Yang hat eine Broschüre für Kinder illustriert, die das neuartige Coronavirus in kindgerechter Sprache erläutert:

Typ Name Datum Größe
pdf Coronavirus erklärt.pdf 27.03.2020 36,8 MB

17. März - Gebühren werden verrechnet

„Die vom Land angeordnete Schließung der Kindertageseinrichtungen stellt viele Eltern vor eine große Herausforderung“, weiß Oberbürgermeister Guido Till. „Wir wollen sie nicht noch zusätzlich mit finanziellen Nachteilen durch die Gebührenerhebung belasten.“

Die Stadt erhebt daher für April zunächst keine Betreuungsentgelte für KiTa, Kindi, Schülerhort oder verlässliche Grundschule und bucht diese nicht ab. Die Gebühr seit dem 17. März wird rückerstattet beziehungsweise mit dem gegebenenfalls verbleibenden Anteil für April verrechnet. Dies gilt nicht bei Inanspruchnahme eines Notplatzes.

Die Volkshochschule unterbricht ihren Kursbetrieb und wird die noch ausstehenden Termine so weit wie möglich nachholen. Sollte dies nicht möglich sein, werden die Kursgebühren für die nicht durchgeführten Kurse anteilig erstattet.

Auch die Gebührensatzung der Jugendmusikschule enthält eine Regelung: Fällt der Unterricht dreimal oder öfter in ununterbrochener Folge aus, ohne dass die ausgefallenen Stunden nachgeholt werden können, so wird für jede ausgefallene Stunde 1/52 der Jahresgebühr zurückerstattet.

„Wir wollen die Eltern so weit wie möglich entlasten, benötigen aber auch nach Ende der Corona-bedingten Pause etwas Zeit, die genauen Zahlen zu berechnen“, bittet OB Till abschließend um Geduld.

17. März - Corona-Hotline eingerichtet

Die Stadtverwaltung richtet eine Telefon-Hotline unter 07161 650-5555 ein, die ab Mittwoch, 18. März, besetzt sein wird, und zwar montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Dort werden die Fragen der Bürger/-innen entgegengenommen und, soweit wie möglich, direkt beantwortet, ansonsten erfolgt ein Rückruf nach Einholung der Auskunft durch die städtischen Mitarbeiter/-innen. Für medizinische Fragen bleiben allerdings die jeweiligen Hausärzte (oder außerhalb der Sprechstunden die Notdienstnummer 116117) die richtigen Ansprechpartner. Auch das Gesundheitsamt im Landratsamt Göppingen hat eine Hotline eingerichtet unter 07161 202-5380.

13. März - Schulen und KiTas geschlossen

Mit großem Verständnis reagiert Oberbürgermeister Guido Till auf die Entscheidung der Landesregierung von heute Nachmittag, Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien zu schließen. „Es geht um die Unterbrechung möglicher Infektionsketten und um eine Eindämmung oder zumindest Verzögerung der Epidemie und damit um das Wohl der ganzen Bevölkerung.“

Am heutigen Freitagnachmittag hat die Landesregierung bekanntgegeben, dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien, also bis 19. April, geschlossen bleiben. Dieser Landesvorgabe wird die Stadt Göppingen folgen. „Ich bin mir bewusst, dass dies eine starke Belastung für alle Eltern von Kita- oder Schulkindern bedeutet“, so OB Till weiter. „Aber ehrlicherweise sprechen wir von drei beziehungsweise fünf Wochen; die werden wir auch bewältigen.“

Generell werden die KiTas geschlossen, um eine mögliche Infektionskette zu durchbrechen. Die eventuelle Frage nach Notgruppen, die trotz des Infektionsschutzgedankens unbedingt notwendig erscheinen sollten, wird von der Stadtverwaltung am Montagvormittag zügig geregelt werden.

13. März - Infektionsketten durchbrechen

„Um eine Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verzögern, werden alle städtischen Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April ausgesetzt, private Publikumsveranstaltungen untersagt und die direkten Kontakte zwischen Verwaltung und Bürgerschaft auf das Unaufschiebbare begrenzt“, begründet Oberbürgermeister Guido Till die Absage zahlreicher Termine und Schließung städtischer Dienststellen. „Der Gesundheitsschutz unserer Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle.“

Bis zum Ende der Osterferien werden alle öffentlichen städtischen Veranstaltungen abgesagt, inklusive der Sitzungen des Gemeinderates und des Jugendgemeinderates, der Ausschüsse und Bezirksbeiräte. Ebenso werden alle kulturellen Termine wie Unterricht, Auftritte und Informationsveranstaltungen der Jugendmusikschule oder Vorträge und Kurse der Volkshochschule abgesagt. Die Kunsthalle, die städtischen Museen und die Stadtbibliothek bleiben ab Samstag geschlossen. Die automatische Medienrückgabe der Stadtbibliothek bleibt zugänglich; auf die Online-Angebote der Stadtbibliothek kann ebenfalls zugegriffen werden. 

Ab Samstag schränkt die Stadtverwaltung ihren Publikumsverkehr auf das Unaufschiebbare ein. Die meisten Dienststellen im Rathaus, den Außenstellen und in den Bezirksämtern bleiben ab Samstag geschlossen; das gilt auch für den ipunkt. Die Stadtverwaltung bittet, Auskünfte und Anliegen telefonisch oder per E-Mail mitzuteilen. Unaufschiebbare Besuche bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros möglich; eine Wartezone wird im großräumigen, gut durchlüfteten Rathaus-Atrium eingerichtet und die Besucher/-innen einzeln ins Bürgerbüro gerufen. Terminierte Trauungen können mit den erforderlichen Personen wie Brautpaar, Trauzeugen und Standesamtsmitarbeitenden durchgeführt werden; ein größerer Personenkreis und ein anschließender Empfang/eine anschließende Feier im Rathaus werden bis zum Ende der Osterferien nicht möglich sein. Das Fundbüro öffnet auf Klingeln; die Rentenberatung erfolgt in strikten Einzelterminen. Die Barbarossa-Thermen werden ab Samstag ebenfalls geschlossen bleiben.

Privat ausgerichtete Publikumsveranstaltungen, bei denen sich eine größere Personenzahl auf relativ engem Raum aufhält beziehungsweise miteinander agiert, werden bis zum Ende der Osterferien (19. April) untersagt. Das betrifft an diesem Wochenende das Stadl Feschd mit Rockspitz in Bartenbach und das Kindertheater Schneewittchen am Sonntag. Auch die in den nächsten Wochen geplanten Musik-, Theater- und Kulturveranstaltungen in der Stadthalle, im Alten E-Werk und in der Wasenhalle Jebenhausen etc. können nicht stattfinden.

„Die Veranstaltungen müssen abgesagt werden, weil dadurch der direkte Kontakt mit dem Gegenüber oder Nebensitzer und somit eine mögliche Übertragung des Coronavirus vermieden und die Infektionskette durchbrochen werden können“, begründet OB Guido Till die Maßnahmen. „Ich hoffe inständigst auf Verständnis, da wir dadurch die Epidemie zeitlich strecken können. Wenn Therapien und Impfstoffe entwickelt sein werden, wird der Coronavirus, wie andere Infektionskrankheiten auch, erfolgreich bekämpft werden können. Bis dahin aber müssen wir die jetzige Ausnahmesituation ernst nehmen.“

13. März Allgemeinverfügung

Bekämpfung übertragbarer Krankheiten - Verbot von Veranstaltungen

Typ Name Datum Größe
pdf Allgemeinverfügung.pdf 13.03.2020 1,5 MB

10. März - Jubilarbesuche ausgesetzt

„Ich habe hohen Respekt vor den Lebensleistungen unserer Seniorinnen und Senioren“, bekräftigt Oberbürgermeister Guido Till. „Trotzdem werden wir die Jubilarbesuche zunächst aussetzen, um ein mögliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden.“

Jubilare erhalten zu den 90. und den 100. (sowie folgenden) Geburtstagen ebenso Glückwünsche der Stadt persönlich übermittelt wie Ehepaare zur Diamantenen, Eisernen oder Gnadenhochzeit. Die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung haben aber in ihrem Berufsalltag viele direkte Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern. Um eine unbewusste Weitergabe des Coronavirus auszuschließen, werden diese Besuche zunächst ausgesetzt.

6. März - Informationen in leichter Sprache

Typ Name Datum Größe
pdf Informationen über das Coronavirus in leichter Sprache.pdf 06.03.2020 386 KB

6. März - Hygieneregeln: Hilf mit!

Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände mit Wasser und Seife. Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein, indem Sie in ihre Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch niesen oder husten, das Sie sofort entsorgen. Ab Montag, 2. März werden großflächig in den öffentlichen Gebäuden unserer Stadt wie Schulen und Kindergärten Plakate aufgehängt, die in besonderem Maße auf die Handhygiene hinweisen.

  

Corona-Hotline der Stadtverwaltung

07161 650-5555

Montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Bei medizinischen Fragen sind die jeweiligen Hausärzte oder außerhalb der Sprechstunden die Notdienstnummer 116117 zu kontaktieren.

Hotline Gesundheitsamt

07161 202-5380

Bitte beachten:

  • Keine persönliche Vorstellung im Gesundheitsamt!
  • Das Gesundheitsamt nimmt keine Abstriche vor.
  • Wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.
  • Bei Fragen bitte die Hotline anrufen.

Anschrift

Landratsamt Göppingen
Gesundheitsamt
Wilhelm-Busch-Weg 1
73033 Göppingen

Hotline Landesgesundheitsamt

0711 904-39555
werktags zwischen 9 bis 16 Uhr

Links

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