Informationen zum Coronavirus

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert. Meldungen werden in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Inhalte aus älteren Meldungen müssen nicht mehr dem tagesaktuellen Stand entsprechen.

Terminvereinbarung notwendig

Persönliche Vorsprachen bei der Stadtverwaltung sind nur nach Terminvereinbarung möglich: Durch die Vergabe fester Termine sollen der Kundenstrom kanalisiert und eine Gruppe von wartenden Bürger/-innen vermieden werden. Auch der Zugang zu den städtischen Gebäuden ist grundsätzlich nur durch jeweils einen Eingang pro Gebäude möglich, um das Zusammentreffen mehrerer Personen auszuschließen. Damit soll die Infektionsgefahr so gering wie möglich gehalten werden – je weniger Menschen aufeinandertreffen, desto geringer ist die Gefahr der Ansteckung. Für das Rathaus erfolgt der Zugang weiterhin, nur nach Klingeln, von der Kirchstraße aus.

Vollständiger KiTa-Betrieb in Aussicht

„Wir begrüßen die von Kultusministerin Susanne Eisenmann angekündigte vollständige Wiederaufnahme des KiTa-Betriebes spätestens ab Ende Juni“, reagiert Oberbürgermeister Guido Till am Dienstag, 26. Mai, erleichtert auf eine entsprechende dpa-Meldung. Die Kontaktbeschränkungen der Bundes- und Landesregierungen seien richtig gewesen, verweist Oberbürgermeister Guido Till auf die aktuelle Corona-Entwicklung im Landkreis Göppingen. Nun seien verantwortungsvolle Lockerungen möglich und nötig, um die hohe Einhaltung und Akzeptanz der Bürgerschaft nicht zu gefährden. „Gerade den Eltern und insbesondere den Alleinerziehenden haben die vom Land verordneten Einschränkungen bei den Kindertageseinrichtungen und den Schulen einiges abverlangt“, weiß das Stadtoberhaupt um teils die hohen Belastungen der Familien. „Angesichts des positiven Verlaufs der Ansteckungszahlen hätten wir uns flexiblere, auf die jeweiligen Einrichtungen vor Ort zugeschnittene Möglichkeiten gewünscht.“ Diese einrichtungsspezifischen Lösungen, die die Verhältnismäßigkeit zwischen Infektionsschutz und Kinderbetreuung am besten gewährleisten könne, sehe die Landesverordnung aber leider nicht vor.Am heutigen Dienstagvormittag hatte Kultusministerin Eisenmann nun angekündigt, dass die KiTas in Baden-Württemberg spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen dürfen. Der entsprechende Rechtsrahmen werde jetzt „zügig“ erarbeitet, kündigte die Ministerin der Nachrichtenagentur dpa gegenüber an. „Wir erwarten, das ‚zügig‘ nicht erst kurz vor Ablauf des Monats Juni sein wird, sondern den Kommunen und freien Trägern wirklich ausreichend Zeit gibt, die Wiedereröffnung entsprechend vorzubereiten“, fordert OB Till. Die Stadt jedenfalls werde bereit sein: „Unsere Erzieherinnen und Erzieher freuen sich auf die Kinder!“Auch die von der Ministerin angekündigte weitere Öffnung des Grundschulbetriebs begrüßte Guido Till ausdrücklich.

Wirtschaftliche Hilfe der Stadt

Die Stadtverwaltung Göppingen hilft schnell und unbürokratisch, um finanzielle Schwierigkeiten einzelner Betriebe abzumildern. So können im Einzelfall begründete Anträge auf Stundung, gegebenenfalls auch zinslos, großzügig gewährt werden.

Typ Name Datum Größe
pdf Antrag auf zinslose Stundung.pdf 26.03.2020 102 KB
pdf Steuererleichterungen Finanzamt.pdf 26.03.2020 107 KB

Ausgefüllte Anträge an die Stadtverwaltung sind bitte postalisch oder per E-Mail an stadtverwaltung@goeppingen.de einzureichen. Weitere Maßnahmen von Bund und Ländern sind auf dieser Seite zu finden.

Aktion #supportyourlocals

Der Stadtmarketingverein Göppinger City bietet auf seiner Homepage eine Auflistung über Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Dienstleister aus Göppingen, die ihren Service gemäß der Corona-Verordnung weiterhin anbieten. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.

7. Mai - Rede von OB Till vor dem Gemeinderat

Aktuelle Information zur Corona-Pandemie von Oberbürgermeister Guido Till. Vorgetragen im Rahmen der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 8. Mai.

Typ Name Datum Größe
pdf Rede OB Till vor dem Gemeinderat.pdf 08.05.2020 167 KB

6. Mai - Spielplätze wieder geöffnet

„Wir alle freuen uns über die schrittweisen Lockerungen bei den Einschränkungen unseres täglichen Lebens, und ganz besonders freue ich mich für die Kinder, dass wir die Spielplätze wieder öffnen dürfen“, reagierte Oberbürgermeister Guido Till auf die seit Mittwoch wieder gestattete Nutzung von knapp 60 städtischen Spielplätzen.

„Ich bitte aber alle Eltern, da, wo es möglich ist, auf den Mindestabstand von 1,5 Metern sowie auf die Obergrenze der spielenden Kinder zu achten.“ Nur so lasse sich eine zu rasche Verbreitung des Corona-Virus verhindern. Die Spielplätze wurden entsprechend ihrer jeweiligen Größe und des Spielangebots in drei Kategorien eingeteilt. Spielplätze mit weitläufigem Spielangebot gehören zur Kategorie A; dort dürfen bis zu 30 Kinder gleichzeitig spielen. Die Kategorie B umfasst die mittelgroßen Spielplätze und sind für maximal 20 Kinder plus Begleitung freigegeben. Die kleinen Spielanlagen der Kategorie C können von höchstens zehn Kindern zum Spiele genutzt werden. Gemeinsames Essen und Trinken ist auf keinem der Spielplätze gestattet. Körperkontakt ist generell zu vermeiden, der Abstand von 1,5 Meter ist soweit wie möglich einzuhalten. Da diese Regelungen für Kinder nur schwer selbstständig einzuhalten sind, dürfen die Spielplätze nur in Begleitung Erwachsener genutzt werden; die erwachsenen Begleitpersonen werden bei der Zahl der gleichzeitig zugelassenen Kinder nicht mitgezählt.

Die Regelungen sind auf bunten Plakaten bildhaft dargestellt, die an allen Eingängen der Spielplätze aufgehängt werden. Die Schilder sind im DIN A3 Format (42 x 30 cm) und leicht verständlich gehalten. „Wir hoffen, dass diese Regelungen und Empfehlungen beachtet werden; und dann freuen wir uns mit den Kindern, dass sie wieder auf den Spielplätzen, im Freien und an der frischen Luft, spielen dürfen“, so OB Till abschließend.

Aktuell geöffnet sind sieben Spielplätze der Kategorie A (bis zu 30 Kinder), 28 gehören zur Kategorie B (maximal 20 Kinder) und 22 Anlagen sind Spielplätze der Kategorie C (höchstens zehn Kinder).

30. April - Sonderfahrplan Mai

Mit teilweise gestaffelten Schulzeiten beginnt am Montag, 4. Mai, der Unterricht zunächst für die Abschlussklassen.  Die neuen Strukturen stellen für den Busverkehr eine große Herausforderung dar. Das Landratsamt hatte die Schulen im Vorfeld um Rückmeldung gebeten, wie die konkrete Organisation vor Ort erfolgt. Das Bild ist erwartungsgemäß uneinheitlich ausgefallen. Gerechnet wird mit etwa 15-20% der üblichen Schülerverkehre, die sich auf das allgemeine Angebot im Linienverkehr verteilen. Wie das Mobilitätsamt mitteilt, soll der neue “Sonderfahrplan Mai”, an dem noch mit heißer Nadel gestrickt wird, bis zum Wochenende in die elektronischen Auskunftsysteme eingespeist werden. Gleichzeitig können die einzelnen Linientabellen über die Homepage Filsland unter www.filsland.de als pdf-Datei oder über das unten stehende Downloadmenü abgerufen werden.

Typ Name Datum Größe
pdf Frank&Stöckle Fahrplan ab 4.5.pdf 30.04.2020 373 KB
pdf OVG Fahrplan ab 4.5.pdf 30.04.2020 584 KB
pdf Regiobus Fahrplan ab 4.5.pdf 30.04.2020 296 KB
pdf Regionalbahn Stuttgart-Ulm ab 04.05.pdf 30.04.2020 485 KB
pdf Regionalbahn Ulm-Stuttgart ab 04.05.pdf 30.04.2020 483 KB
pdf Sihler Hildenbrand Fahrplan ab 4.5.pdf 30.04.2020 388 KB

29. April - Richtlinie zur Öffnung von Friseurbetrieben

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration haben am 29. April eine gemeinsame Richtlinie zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Friseurbetrieben veröffentlicht. In der Richtlinie ist klar und leicht nachvollziehbar geregelt, welche Maßnahmen die Friseurbetriebe ergreifen müssen, um die Vorgaben des Arbeitsschutzes und des Infektionsschutzes zur Verhinderung von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu erfüllen. Die Richtlinie sieht unter anderem Vorgaben zu den Abläufen bei der Terminvergabe, zur Verwendung von Schutzmasken und zu den erforderlichen Reinigungsintervallen vor. Kundinnen und Kunden müssen während des Aufenthalts im Friseursalon eine Mund-Nasen-Bedeckung (sogenannte Community-Maske) tragen. Auch die Beschäftigten müssen bei Anwesenheit von Kundinnen und Kunden Schutzmasken tragen. Nach jeder Bedienung einer Kundin oder eines Kunden ist der Friseurstuhl zu reinigen und das Friseurwerkzeug zu desinfizieren. Konkrete Vorgaben zu Reinigungsintervallen von Pausenräumen sind ebenso enthalten wie die Pflicht zur Bereitstellung von ausreichend Waschgelegenheiten für die Beschäftigten. Im Rahmen der verpflichtenden Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz sind weitere individuell angemessene Maßnahmen zu prüfen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Zudem wird festgelegt, dass die Terminvergabe nur elektronisch oder fernmündlich erfolgen darf.

Zur ganzen Verordnung

21. April - Richtlinie zur Öffnung des Einzelhandels

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration haben auf Basis der innerhalb der Landesregierung erfolgten Abstimmungen eine gemeinsame Richtlinie zu den Voraussetzungen der Öffnung im Einzelhandel veröffentlicht. Mit dieser Richtlinie wird in Form einer Checkliste konkretisiert, welche Hygieneregeln von Geschäften des Einzelhandels einzuhalten sind. Zudem enthält die Richtlinie Vorgaben, nach welchen Regeln die Verkaufsfläche von 800 qm zu berechnen ist, bis zu der Geschäfte des Einzelhandels aufgrund der Corona-Verordnung ab dem 20. April 2020 wieder öffnen dürfen.

Die Richtlinie zur Öffnung des Einzelhandels finden Sie hier.

21. April - Maskenpflicht

Die Landesregierung hat eine Schutzmaskenpflicht bei der Nutzung vom öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen angeordnet. Diese soll ab dem 27. April gelten.

Informationen zu Schutzmasken

17. April - Stadtverwaltung fährt Betrieb wieder hoch

Die Stadtverwaltung wird ab Montag, 20. April, wieder ihren Betrieb hochfahren. Persönliche Vorsprachen werden künftig aber nur an vereinbarten Terminen möglich sein, um Gruppen wartender Bürger/-innen zu vermeiden.

Die Stadtverwaltung wird nach Beendigung der Osterferien, also ab Montag, 20. April, den Dienstbetrieb wieder schrittweise hochfahren. „Wir wollen, unter Wahrung der Belange des Gesundheitsschutzes, unsere Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger so weit wie möglich erbringen und damit einen Beitrag zur Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens leisten“, sieht Oberbürgermeister Guido Till darin auch ein „wichtiges Zeichen für die Stadtgesellschaft“. Bereits in den letzten Tagen wurden zahlreiche Schutzmaßnahmen in den einzelnen Büros auf den Weg gebracht. Außerdem wurde ein Info-Flyer mit den wesentlichen Schutzmaßnahmen und Tipps in kompakter und verständlicher Form an alle Mitarbeiter/-innen verteilt. Somit sieht sich die Stadtverwaltung gut ausgerüstet, den Dienstbetrieb, so weit von der Corona-Verordnung des Landes nicht ausgeschlossen, wieder aufzunehmen.

Damit gelten ab Montag wieder die regulären Sprechzeiten. Persönliche Vorsprachen sind aber künftig nur nach Terminvereinbarung möglich: Durch die Vergabe fester Termine sollen der Kundenstrom kanalisiert und eine Gruppe von wartenden Bürger/-innen vermieden werden. Auch der Zugang zu den städtischen Gebäuden ist grundsätzlich nur durch jeweils einen Eingang pro Gebäude möglich, um das Zusammentreffen mehrerer Personen auszuschließen. Damit soll die Infektionsgefahr so gering wie möglich gehalten werden – je weniger Menschen aufeinandertreffen, desto geringer ist die Gefahr der Ansteckung. Für das Rathaus erfolgt der Zugang weiterhin, nur nach Klingeln, von der Kirchstraße aus. OB Guido Till hofft weiterhin auf Verständnis der Bürgerschaft: „Wir stehen in der Verantwortung für unsere Stadt und für die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Die Regelung gilt nicht für die Schulen und Kindertagestätten, die laut Verordnung des Landes weiterhin, mit Ausnahme der Notbetreuung, geschlossen bleiben. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Details zur – vom Land angekündigten – Wiederöffnung von Bibliotheken und Archiven vorliegen, kann der Betrieb in der Stadtbibliothek am Kornhausplatz voraussichtlich frühestens am Donnerstag wieder aufgenommen werden. Die Stadtverwaltung wird dazu gesondert informieren. Ebenso wird die Stadtverwaltung die für Freitagabend angekündigte Verordnung des Landes und ihre wesentlichen Auswirkungen auf das Leben in Göppingen am Samstagmittag auf der Homepage unter www.goeppingen.de sowie über Facebook unter www.facebook.com/stadt.goeppingen bekanntgeben.

1. April - Hotline der städtischen Wirtschaftsförderung

Zur Unterstützung der örtlichen Betriebe ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen unter der Hotline 07161 650-9305 erreichbar.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen hat eine Übersicht über die verschiedenen Hilfsprogramme von Bund und Land zusammengestellt und diese via Newsletter an die heimische Wirtschaft versandt. Außerdem ist diese auf der Homepage www.goeppingen.de unter Wirtschaft – Wirtschaftsservice oder direkt unter www.wirtschaftsfoerderung.goeppingen.de abrufbar.

„Wir bieten unsere Unterstützung allen örtlichen Betrieben an, unabhängig von der Größe oder Mitgliedschaft in einer Dachorganisation“, betont Christine Kumpf, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung. Gemeinsam mit ihrem Team bietet sie darüber hinaus auch Hilfestellungen beim Ausfüllen der verschiedenen Antragsformulare an oder kann die richtigen Partner vermitteln. „Gerade für kleinere Geschäfte und Einzelunternehmer können diese Formulare nur schwer zu überwindende bürokratische Hürden sein“, weiß Kumpf. „Deshalb bieten wir eine Hotline unter der Telefonnummer 07161 650-9305 oder per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@goeppingen.de an.“

27. März - Stadt übernimmt KiTa-Gebühren

Die Stadt Göppingen ersetzt den freien KiTa-Trägern die an die Eltern erstatteten oder gar nicht erst eingezogenen Betreuungsgebühren – ohne Verpflegungsanteil – für den Monat April zu 100 Prozent. „Die entsprechende Eilentscheidung habe ich heute unterschrieben“, teilt Oberbürgermeister Guido Till am Freitag, 27. März, mit.

Ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat das Land Baden-Württemberg alle Schulen und Kindertagesstätten zunächst für den Zeitraum vom 17. März bis 19. April geschlossen. Für die KTtas der Stadt und der Stiftung Kinderheim Wieseneck besteht, seit dem langen Streiks im Jahr 2015, ein Erstattungsanspruch der Eltern bei einem Betreuungsausfall von mehr als zwei Tagen. Eine vergleichbare Regelung gibt es bei den freien Trägern hingegen nicht. „Um für einheitliche Verhältnisse innerhalb unserer Stadt zu sorgen und um die finanziellen Ausfälle unserer Familien möglichst klein zu halten, sichern wir den freien Trägern eine Übernahme der Betreuungsgebühr ohne Verpflegungsanteil für den Monat April 2020 zu“ begründet OB Till seine Eilentscheidung. Damit werden rund 120.000 Euro frei gegeben. Unterstützt werden damit die Eltern, deren Kinder Einrichtungen der kirchlichen Träger und des DRK sowie den Waldorf-Kindergarten oder den Waldkindergarten besuchen. Den Göppinger Eltern der privaten Kindertagesstätte „Flohkiste“ wird die Betreuungsgebühr analog zur Förderung auf Antrag für den Monat April 2020 erstattet. Für ihre Einrichtungen hat die Stadt ohnehin die Abbuchung für April ausgesetzt.

Die Träger wurden schriftlich durch OB Till von dieser Entscheidung unterrichtet. „Sollte die Schließung der Schulen und Kindertagesstätten über den 19. April andauern, werden wir erneut beraten und entschieden“, schließt das Stadtoberhaupt seine Mitteilung.

24. März - Städtische Dienststellen geschlossen

Auch die Stadtverwaltung Göppingen schränkt die sozialen Kontakte, also die direkten Begegnungen mit den Bürger/-innen, aber auch untereinander, auf das absolut Notwendige ein. Es werden daher nur noch die wichtigsten Dienststellen mit der möglichen Mindestzahl an Mitarbeiter/-innen besetzt sein. Alle städtischen Dienststellen werden für den Publikumsverkehr geschlossen; zwingend notwendige, nicht aufschiebbare Angelegenheiten des Standesamts oder des Bürgerbüros, der Rentenberatung etc. können nach telefonischer Vereinbarung wahrgenommen werden. E-Mail-Anfragen gehen nicht verloren, können aber derzeit nicht in gewohnter Geschwindigkeit bearbeitet werden. Die Stadtverwaltung bittet dafür um Verständnis.

Mit vielfältigen Maßnahmen auf allen Ebenen soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt oder zumindest verzögert werden. „Wenn wir alle gemeinsam darauf achten, uns nicht gegenseitig anstecken zu können, wird die Kurve der neu Infizierten in 14 Tagen wieder abflachen können - auch wenn wir noch keine Medikamente und Impfstoffe gegen Corona haben, die aber in den nächsten Monaten zu erwarten sind“, appelliert Oberbürgermeister Guido Till, die Regelungen der Corona-Verordnung des Landes einzuhalten.

23. März - Kontaktverbot

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten seit Montag, den 23. März.

Im "§ 3 Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen" heißt es nun:

  • (1) Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • (3) Ausgenommen von dem Verbot nach den Absätzen 1 und 2 sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen, wenn dies zur Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs erforderlich ist. Ausgenommen von dem Verbot nach Absatz 2 sind außerdem Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen, wenn deren teilnehmende Personen
    • in gerader Linie verwandt sind, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder, oder
    • in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben,
  • sowie deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner.

Die gesamte Corona-Verordnung ist hier zu finden.

20. März - Weitere Maßnahmen des Landes

Ab dem 21. März 2020 gilt zusätzlich:

  • Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  • Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz zum Arbeitsplatz, zum Wohnort zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  • Frisöre müssen schließen.

17. März - Corona-Virus für Kinder erklärt

Die Göppingerin Coco Yang hat eine Broschüre für Kinder illustriert, die das neuartige Coronavirus in kindgerechter Sprache erläutert:

Typ Name Datum Größe
pdf Coronavirus erklärt.pdf 27.03.2020 36,8 MB

17. März - Gebühren werden verrechnet

„Die vom Land angeordnete Schließung der Kindertageseinrichtungen stellt viele Eltern vor eine große Herausforderung“, weiß Oberbürgermeister Guido Till. „Wir wollen sie nicht noch zusätzlich mit finanziellen Nachteilen durch die Gebührenerhebung belasten.“

Die Stadt erhebt daher für April zunächst keine Betreuungsentgelte für KiTa, Kindi, Schülerhort oder verlässliche Grundschule und bucht diese nicht ab. Die Gebühr seit dem 17. März wird rückerstattet beziehungsweise mit dem gegebenenfalls verbleibenden Anteil für April verrechnet. Dies gilt nicht bei Inanspruchnahme eines Notplatzes.

Die Volkshochschule unterbricht ihren Kursbetrieb und wird die noch ausstehenden Termine so weit wie möglich nachholen. Sollte dies nicht möglich sein, werden die Kursgebühren für die nicht durchgeführten Kurse anteilig erstattet.

Auch die Gebührensatzung der Jugendmusikschule enthält eine Regelung: Fällt der Unterricht dreimal oder öfter in ununterbrochener Folge aus, ohne dass die ausgefallenen Stunden nachgeholt werden können, so wird für jede ausgefallene Stunde 1/52 der Jahresgebühr zurückerstattet.

„Wir wollen die Eltern so weit wie möglich entlasten, benötigen aber auch nach Ende der Corona-bedingten Pause etwas Zeit, die genauen Zahlen zu berechnen“, bittet OB Till abschließend um Geduld.

17. März - Corona-Hotline eingerichtet

Die Stadtverwaltung richtet eine Telefon-Hotline unter 07161 650-5555 ein, die ab Mittwoch, 18. März, besetzt sein wird, und zwar montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Dort werden die Fragen der Bürger/-innen entgegengenommen und, soweit wie möglich, direkt beantwortet, ansonsten erfolgt ein Rückruf nach Einholung der Auskunft durch die städtischen Mitarbeiter/-innen. Für medizinische Fragen bleiben allerdings die jeweiligen Hausärzte (oder außerhalb der Sprechstunden die Notdienstnummer 116117) die richtigen Ansprechpartner. Auch das Gesundheitsamt im Landratsamt Göppingen hat eine Hotline eingerichtet unter 07161 202-5380.

13. März - Schulen und KiTas geschlossen

Mit großem Verständnis reagiert Oberbürgermeister Guido Till auf die Entscheidung der Landesregierung von heute Nachmittag, Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien zu schließen. „Es geht um die Unterbrechung möglicher Infektionsketten und um eine Eindämmung oder zumindest Verzögerung der Epidemie und damit um das Wohl der ganzen Bevölkerung.“

Am heutigen Freitagnachmittag hat die Landesregierung bekanntgegeben, dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien, also bis 19. April, geschlossen bleiben. Dieser Landesvorgabe wird die Stadt Göppingen folgen. „Ich bin mir bewusst, dass dies eine starke Belastung für alle Eltern von Kita- oder Schulkindern bedeutet“, so OB Till weiter. „Aber ehrlicherweise sprechen wir von drei beziehungsweise fünf Wochen; die werden wir auch bewältigen.“

Generell werden die KiTas geschlossen, um eine mögliche Infektionskette zu durchbrechen. Die eventuelle Frage nach Notgruppen, die trotz des Infektionsschutzgedankens unbedingt notwendig erscheinen sollten, wird von der Stadtverwaltung am Montagvormittag zügig geregelt werden.

13. März - Infektionsketten durchbrechen

„Um eine Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verzögern, werden alle städtischen Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April ausgesetzt, private Publikumsveranstaltungen untersagt und die direkten Kontakte zwischen Verwaltung und Bürgerschaft auf das Unaufschiebbare begrenzt“, begründet Oberbürgermeister Guido Till die Absage zahlreicher Termine und Schließung städtischer Dienststellen. „Der Gesundheitsschutz unserer Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle.“

Bis zum Ende der Osterferien werden alle öffentlichen städtischen Veranstaltungen abgesagt, inklusive der Sitzungen des Gemeinderates und des Jugendgemeinderates, der Ausschüsse und Bezirksbeiräte. Ebenso werden alle kulturellen Termine wie Unterricht, Auftritte und Informationsveranstaltungen der Jugendmusikschule oder Vorträge und Kurse der Volkshochschule abgesagt. Die Kunsthalle, die städtischen Museen und die Stadtbibliothek bleiben ab Samstag geschlossen. Die automatische Medienrückgabe der Stadtbibliothek bleibt zugänglich; auf die Online-Angebote der Stadtbibliothek kann ebenfalls zugegriffen werden. 

Ab Samstag schränkt die Stadtverwaltung ihren Publikumsverkehr auf das Unaufschiebbare ein. Die meisten Dienststellen im Rathaus, den Außenstellen und in den Bezirksämtern bleiben ab Samstag geschlossen; das gilt auch für den ipunkt. Die Stadtverwaltung bittet, Auskünfte und Anliegen telefonisch oder per E-Mail mitzuteilen. Unaufschiebbare Besuche bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros möglich; eine Wartezone wird im großräumigen, gut durchlüfteten Rathaus-Atrium eingerichtet und die Besucher/-innen einzeln ins Bürgerbüro gerufen. Terminierte Trauungen können mit den erforderlichen Personen wie Brautpaar, Trauzeugen und Standesamtsmitarbeitenden durchgeführt werden; ein größerer Personenkreis und ein anschließender Empfang/eine anschließende Feier im Rathaus werden bis zum Ende der Osterferien nicht möglich sein. Das Fundbüro öffnet auf Klingeln; die Rentenberatung erfolgt in strikten Einzelterminen. Die Barbarossa-Thermen werden ab Samstag ebenfalls geschlossen bleiben.

Privat ausgerichtete Publikumsveranstaltungen, bei denen sich eine größere Personenzahl auf relativ engem Raum aufhält beziehungsweise miteinander agiert, werden bis zum Ende der Osterferien (19. April) untersagt. Das betrifft an diesem Wochenende das Stadl Feschd mit Rockspitz in Bartenbach und das Kindertheater Schneewittchen am Sonntag. Auch die in den nächsten Wochen geplanten Musik-, Theater- und Kulturveranstaltungen in der Stadthalle, im Alten E-Werk und in der Wasenhalle Jebenhausen etc. können nicht stattfinden.

„Die Veranstaltungen müssen abgesagt werden, weil dadurch der direkte Kontakt mit dem Gegenüber oder Nebensitzer und somit eine mögliche Übertragung des Coronavirus vermieden und die Infektionskette durchbrochen werden können“, begründet OB Guido Till die Maßnahmen. „Ich hoffe inständigst auf Verständnis, da wir dadurch die Epidemie zeitlich strecken können. Wenn Therapien und Impfstoffe entwickelt sein werden, wird der Coronavirus, wie andere Infektionskrankheiten auch, erfolgreich bekämpft werden können. Bis dahin aber müssen wir die jetzige Ausnahmesituation ernst nehmen.“

13. März Allgemeinverfügung

Bekämpfung übertragbarer Krankheiten - Verbot von Veranstaltungen

Typ Name Datum Größe
pdf Allgemeinverfügung.pdf 13.03.2020 1,5 MB

10. März - Jubilarbesuche ausgesetzt

„Ich habe hohen Respekt vor den Lebensleistungen unserer Seniorinnen und Senioren“, bekräftigt Oberbürgermeister Guido Till. „Trotzdem werden wir die Jubilarbesuche zunächst aussetzen, um ein mögliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden.“

Jubilare erhalten zu den 90. und den 100. (sowie folgenden) Geburtstagen ebenso Glückwünsche der Stadt persönlich übermittelt wie Ehepaare zur Diamantenen, Eisernen oder Gnadenhochzeit. Die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung haben aber in ihrem Berufsalltag viele direkte Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern. Um eine unbewusste Weitergabe des Coronavirus auszuschließen, werden diese Besuche zunächst ausgesetzt.

6. März - Informationen in leichter Sprache

Typ Name Datum Größe
pdf Informationen über das Coronavirus in leichter Sprache.pdf 06.03.2020 386 KB

6. März - Hygieneregeln: Hilf mit!

Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände mit Wasser und Seife. Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein, indem Sie in ihre Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch niesen oder husten, das Sie sofort entsorgen. Ab Montag, 2. März werden großflächig in den öffentlichen Gebäuden unserer Stadt wie Schulen und Kindergärten Plakate aufgehängt, die in besonderem Maße auf die Handhygiene hinweisen.

  

Corona-Hotline der Stadtverwaltung

07161 650-5555

Montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 13 Uhr. Bei medizinischen Fragen sind die jeweiligen Hausärzte oder außerhalb der Sprechstunden die Notdienstnummer 116117 zu kontaktieren.

Hotline Gesundheitsamt

07161 202-5380

Bitte beachten:

  • Keine persönliche Vorstellung im Gesundheitsamt!
  • Das Gesundheitsamt nimmt keine Abstriche vor.
  • Wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.
  • Bei Fragen bitte die Hotline anrufen.

Anschrift

Landratsamt Göppingen
Gesundheitsamt
Wilhelm-Busch-Weg 1
73033 Göppingen

Hotline Landesgesundheitsamt

0711 904-39555
werktags zwischen 9 bis 16 Uhr

Links

Gesundheitsamt
Robert-Koch-Institut
Hilfe für Unternehmen
Mehrsprachige Informationen

Hotline Wirtschaftsförderung

Zur Unterstützung der örtlichen Betriebe ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen unter der Hotline 07161 650-9305 erreichbar.