Lesung und Diskussion zum Thema Femizide

In Deutschland wurden vergangenes Jahr 132 Frauen von ihren (Ex-)Partnern getötet, so die Polizeistatistik. Und jeden zweiten Tag gab es einen Tötungsversuch – die Dunkelziffer dürfte noch viel höher liegen. In der Stadtbibliothek findet dazu am kommenden Freitag eine Lesung statt.

Hunderte Kinder werden so jedes Jahr zu (Halb-)Waisen, viele sind Zeugen der Morde. Das sind keine „Familiendramen“, das sind Femizide. Die Journalistinnen Julia Cruschwitz und Carolin Haentjes haben für die Recherchen zu dem Buch „Femizide - Frauenmorde in Deutschland“ mit Fachleuten aus Bereichen wie Wissenschaft, Kriminologie und Sozialarbeit gesprochen, dazu Überlebende und Angehörige interviewt sowie wissenschaftliche Studien analysiert. Die Autorin Julia Cruschwitz liest aus ihrem Buch „Femizide – Frauenmorde in Deutschland“, beleuchtet strukturelle Hintergründe und stellt sich den Fragen des Publikums. Termin ist am kommenden Freitag, 18. November um 20 Uhr in der Stadtbibliothek Göppingen, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter 07161-650-9605 oder Mail an stadtbibliothek@goeppingen.de wird gebeten.

(Erstellt am 16. November 2022)
  

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