Obstbändel-Aktion wieder in Göppingen

Auch in diesem Herbst sind im Stadtgebiet von Göppingen wieder Obstbäume mit einem gelben Band markiert, deren Obst der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Damit soll ein Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung geleistet werden, die vielerorts zu beobachten ist, wenn das Obst vor allem in erntereichen Jahren ungenutzt auf dem Boden verfault.

Bei dieser Aktion darf sich jeder kostenlos an den mit gelben Bänder oder mit Sprühfarbe gekennzeichneten Bäumen am Obst bedienen und es zu leckeren Streuobstprodukten weiter verwerten, wie zum Beispiel Apfelkuchen, Dörrobst, Marmelade, Mus oder Saft und Most, ohne sich dabei Ärger wegen Mundraub einzuhandeln.

In fast jedem Stadtteil sind die gleichen städtischen Obstbäume wie im vergangenen Jahr mit einem gelb gesprühten Band gekennzeichnet, die kostenlos abgeerntet werden können. Es handelt sich dabei vorwiegend um Obstbaumreihen entlang von Wegen und Straßen mit Wirtschaftssorten (geeignet zum saften, mosten, backen, dörren), die gut zugänglich sind. Wo diese sich genau befinden, können Interessenten beim jeweiligen Bezirksamt erfragen. Die Stadt hofft, dass sich vermehrt auch private Obstanbieter an der Aktion beteiligen und die Bäume, deren Obst sie selber nicht verwerten können, mit einem gelben Band versehen. Die Bänder dazu gibt es gratis bei den Bezirksämtern zu den üblichen Öffnungszeiten, die der Baumbesitzer dann selber anzubringen hat. Um Ärger zu vermeiden, sind jedoch ein paar wichtige Regeln bei dieser Aktion zu beachten. Es darf nur von den Bäumen Obst geerntet werden, die eindeutig gekennzeichnet sind. Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden. Das Obst sollte ausgereift sein, unreifes Obst hat kein Aroma! Es ist auf Sicherheit zu achten, daher möglichst vom Boden aus das Obst pflücken oder besser das Fallobst auflesen. Vom Baumeigentümer wird keine Haftung übernommen! Es versteht sich von alleine, dass bei dieser Aktion eine kommerzielle Verwendung des Obstes nicht zulässig ist.

Diese und weitere Regeln sowie Infos sind auf einem Merkblatt zusammengefasst, das ebenfalls bei den Bezirksämtern ausliegt bzw. als Download auf der Homepage der Stadt zur Verfügung steht. Die Stadt hofft, dass sich diese Aktion in den nächsten Jahren etablieren wird und ein nachhaltiger Beitrag zur Verwertung des gesunden und schmackhaften Obstes aus Streuobstwiesen geleistet wird.

  

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