Göppingen zeigt Flagge für Tibet

Göppingen wird am 10. März die tibetische Flagge vor dem Rathaus hissen, um auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Tibet aufmerksam zu machen. Bundesweit beteiligen sich auch in diesem Jahr hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“, die 2026 zum 30. Mal stattfindet. 

„Wir in Göppingen setzen gemeinsam mit vielen Städten und Gemeinden in ganz Deutschland ein klares Zeichen für Menschenrechte. Besonders im Jubiläumsjahr ist es wichtig, Solidarität mit dem tibetischen Volk zu bekunden“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.

2026 markiert das 30-jährige Bestehen der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet”. Seit drei Jahrzehnten steht die von der Tibet Initiative Deutschland organisierte Aktion für den Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte. Was 1996 mit 21 Pionierkommunen und viel ehrenamtlichen Einsatz begann, ist heute eine der größten kommunalen Menschenrechtsaktionen in Deutschland. Inzwischen hissen jährlich über 450 Kommunen die tibetische Flagge öffentlich und setzen damit ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der tibetischen Bevölkerung und tragen dazu bei, dass die Menschenrechtslage in Tibet im gesellschaftlichen und politischen Diskurs präsent bleibt. Göppingen beteiligt sich seit über zehn Jahren an der Kampagne.

„Diese anhaltende Solidarität macht Tibet sichtbar, gibt den Menschen vor Ort ebenso wie der tibetischen Diaspora Rückhalt und erinnert daran, dass Menschenrechte universell gelten“, sagt Tenzyn Zöchbauer, Geschäftsführerin der Tibet Initiative Deutschland.

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