Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
Wie kommt eine Tigerschnecke, die ihr natürliches Vorkommen im Roten Meer und im Indischen Ozean hat, in ein rund 1.400 Jahre altes Grab eines alamannischen Mädchens in Göppingen? Was hat es mit einem Totenschein aus den Niederlanden auf sich, der vom Seemannstod eines Göppingers im Jahre 1782 berichtet. Und was hat die Belagerung Wiens durch die Türken 1529 mit Göppingen zu tun?
Diesen und weiteren spannenden Fragen kann am Sonntag, 10. Mai, im Rahmen einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung im Museum im Storchen nachgespürt werden. Der Leiter von Archiv und Museen, Dr. Dominik Gerd Sieber, wirft dabei Schlaglichter auf Aspekte einer global verstandenen Göppinger Stadtgeschichte.
Neben Themen wie Ein- und Auswanderung, Formen von Arbeitsmigration oder der Wahrnehmung fremder Tiere und Pflanzen in Göppingen, geht es auch um die Veränderung der hiesigen Ernährungsgewohnheiten durch Produkte wie Kaffee, Tee oder Kartoffeln, die einst von weit entfernten Kontinenten nach Göppingen kamen.
Die Führung startet um 12.15 Uhr im Museum im Storchen. Die Veranstaltung ist kostenlos, lediglich der Eintritt ins Museum muss entrichtet werden.