Shakespeares Othello in Göppingen – Klassiker als zeitloses Drama über Manipulation

Shakespeares Othello ist eines der berühmtesten Dramen der Weltliteratur: ein grausames Stück über die Zerstörung von Liebe durch Eifersucht, Vertrauen durch Intrige. Der Theatermagier Roberto Ciulli  hat den Klassiker am Theater an der Ruhr als Stück über Fake News und Menschenmanipulation inszeniert – reduziert aufs Wesentliche, spannend und mit beeindruckenden Bildern. Zu sehen in der Stadthalle am Dienstag, 28. April, um 20 Uhr.

Den Schlusspunkt der Städtischen Theatermiete 2025/26 markiert Shakespeares Othello in einer eindrucksvollen Inszenierung des Regie-Altmeisters und Bühnen-Zauberers Roberto Ciulli für das Theater an der Ruhr aus Mülheim. Ciulli hat den komplexen Shakespeare-Text gründlich eingedampft, das Personal auf den sechsköpfigen Kern reduziert – und die Geschichte in die Gegenwart transportiert: ins Boxer-Milieu. Im Zentrum steht Jago als bösartiger Karrierist, der von blanken Ressentiments getrieben ist: ein lupenreiner Rassist und Populist. Geschickt sät Jago Misstrauen, Othello geht ihm auf den Leim, bis er – blind und rasend vor Eifersucht – seine nur angeblich untreue Gattin Desdemona ermordet.

Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Bereits um 19.20 Uhr findet eine Einführung in Stück und Inszenierung mit dem Dramaturgen Helmut Schäfer statt. Karten gibt es im ipunkt im Rathaus Göppingen unter der Nummer (07161) 650-10344 und an der Abendkasse.

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