Stadt Göppingen verstärkt Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner

In diesem Jahr tritt der Eichenprozessionsspinner in Göppingen besonders häufig auf. Die Stadt hat deshalb ihre Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Eindämmung des Schädlings ausgeweitet. Vor Kurzem wurde der Spielplatz an der Herbert-C.-Hoover-Straße aufgrund eines Befalls vorsorglich vorübergehend gesperrt.

Aktuell lässt die Stadt in besonders stark frequentierten Bereichen Nester des Eichenprozessionsspinners entfernen. In den kommenden Tagen betrifft dies vor allem siedlungsnahe Waldbereiche im Stauferpark sowie den Bereich der Murmelbahn. Darüber hinaus finden verstärkt Kontrollen statt, damit neue Nester frühzeitig entdeckt und beseitigt werden können. Derzeit ist eine Spezialfirma beauftragt, die die Nester in den Stadtbäumen absaugt.

Grundsätzlich ist derzeit besondere Vorsicht in der Nähe von Eichen und in Waldbereichen geboten. Das Forstamt des Landkreises Göppingen weist darauf hin, dass der Eichenprozessionsspinner nahezu ausschließlich an Eichen vorkommt. Sein Auftreten kann deshalb innerhalb des Stadtwaldes sehr unterschiedlich sein. Die Raupen bevorzugen vor allem sonnige Standorte.

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