Startschuss für Wasserstoffprojekt „H2NetGP“: Faurndau wird Reallabor

Ein innovativer Weg, um den teuren Ausbau des Stromnetzes zu vermeiden und gleichzeitig klimafreundliche Wärme zu erzeugen, wird künftig in Faurndau erprobt.

Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung haben mehrere regionale Partner den Startschuss für das Projekt „H2NetGP“ gegeben. Beteiligt sind die Energieversorgung Filstal (EVF), die Stadtwerke Göppingen, der Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, die FutureE GmbH sowie die Energieagentur Landkreis Göppingen. Ziel ist es, bis Mitte 2026 Fördergelder für das Vorhaben zu beantragen. Die Idee hinter dem Reallabor: Da der Strombedarf durch E-Mobilität und Wärmepumpen steigt, müssten Netze eigentlich teuer ausgebaut werden. „H2NetGP“ setzt stattdessen auf die Nutzung bestehender Gasleitungen. Durch diese soll grüner Wasserstoff ins Quartier fließen und dort mittels einer Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden. Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme fließt direkt in die Versorgung der Haier-Schule und der Waldorfschule. Ergänzt durch Geothermie und Pellets entsteht so ein effizientes Energiesystem, das als Modell für den gesamten Landkreis dienen soll.

Weitere Informationen gibt es über die Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bei Dorit Klöpfel unter der Nummer (07161) 65165-07, per Mail unter d.kloepfel@ea-lkgp.de oder im Netz unter www.klimaschutz-goeppingen.de.

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