September voller Stadtgeschichte – Der Sommer der VerFührungen in Göppingen
Ob historische Brunnen, die Staufergeschichte auf dem Hohenstaufen oder verborgene Kunst- und Kulturschätze: Gemeinsam mit den Stadtführerinnen Maria Skaroupka-Liesche und Silke Allmendinger entdecken Interessierte im Rahmen des Sommers der VerFührungen Geschichte, Kultur und besondere Orte der Hohenstaufenstadt – von der Göppinger Innenstadt bis hinauf auf den Hausberg.
Vor über 600 Jahren wurde der „Swalbronnen“ in Göppingen erstmals urkundlich erwähnt – seither gibt es viele Brunnen in und um Göppingen. Nicht nur zur Wasserversorgung der Städter waren die Brunnen wichtig, sie waren auch bedeutende Treffpunkte: Treffpunkte, um Neuigkeiten auszutauschen, Treffpunkte, um zu tratschen und zu diskutieren, Treffpunkte, um Meinungen kundzutun und zu wechseln … Hier wurde Politik gemacht. Mit dem Bau der Brunnen begann zugleich die Kunst im öffentlichen Raum. Stadtführerin Maria Skaroupka-Liesche nimmt alle Interessierten mit zu ihrer Brunnen-Führung am Donnerstag, 3. September, um 18 Uhr.
Der Hohenstaufen lockt nicht nur mit seinem beeindruckenden Panoramablick vom 684 Meter hohen Gipfel, sondern auch mit einer faszinierenden Geschichte, die bis in die Zeit der Staufer zurückreicht. Am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr lädt Stadtführerin Maria Skaroupka-Liesche zur kostenlosen Hohenstaufen-Führung auf den Göppinger Hausberg ein. Geschichtliche Hintergründe, spannende Erzählungen und der besondere Charme des herbstlichen Hohenstaufens machen den Rundgang zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Staufer-Ausstellung am Fuße des Hohenstaufens zu besuchen und die Geschichte der Staufer zu erleben.
Der Hohenstaufen lockt nicht nur mit seinem beeindruckenden Panoramablick vom 684 Meter hohen Gipfel, sondern auch mit einer faszinierenden Geschichte, die bis in die Zeit der Staufer zurückreicht. Am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr lädt Stadtführerin Maria Skaroupka-Liesche zur kostenlosen Hohenstaufen-Führung auf den Göppinger Hausberg ein. Geschichtliche Hintergründe, spannende Erzählungen und der besondere Charme des herbstlichen Hohenstaufens machen den Rundgang zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Staufer-Ausstellung am Fuße des Hohenstaufens zu besuchen und die Geschichte der Staufer zu erleben.
Am Freitag, 11. September, um 18 Uhr führt Stadtführerin Maria Skaroupka-Liesche durch die Geschichte der Göppinger Apotheken. Apotheken sind heute selbstverständlich, doch früher war Göppingen einer der wenigen Standorte im Herzogtum Württemberg. Der erste schriftliche Hinweis auf eine Apotheke datiert auf das Jahr 1559 und geht auf die Reformen Herzog Christophs zurück, der die Ausweitung des Apothekenwesens planmäßig vorantrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich das Pharmaziewesen grundlegend: Der Bedarf an Versorgung wuchs, Konzessionen wurden großzügiger vergeben und die Zahl der Apotheken nahm deutlich zu. Zugleich gewann die Beratungsfunktion der Apotheker an Bedeutung, während sich das Arzneimittelspektrum stark erweiterte. Die Führung „Apotheken in Göppingen“ macht diese Entwicklung erlebbar und rückt zugleich Persönlichkeiten und Geschichten in den Mittelpunkt, die mit den Apotheken der Stadt verbunden sind.
Am Samstag, 12. September, um 10.30 Uhr lädt Stadtführerin Maria Skaroupka-Liesche zur monatlichen historischen Stadtführung durch die Göppinger Innenstadt ein. Denn in Göppingen gibt es vieles zu entdecken: Einheimische wie Gäste erfahren bei der Führung viel Wissenswertes über die geschichtlichen Ereignisse, Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten der Hohenstaufenstadt.
Von besonderen Tagen und Nächten, Aberglaube und Überliefertem, von Lostagen, Lebensbäumen, Zauberbüchern und Schatzhebern: Auf einem augenzwinkernden Spaziergang „Schwäbisches Kalendarium“ am Samstag, 12. September, um 13 Uhr mit Stadtführerin Silke Allmendinger rund ums Jahr vor der mystischen Kulisse der Spielburg erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes und Unglaubliches von der Schwäbischen Alb. Gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich; die Führung ist nicht für Kinderwagen geeignet.
Im Jahr 1847 wurde der Göppinger Bahnhof eröffnet – damit hat sich für Göppingen vieles verändert. Ein neuer „Eingang“ zur Stadt war geschaffen: Viele markante Gebäude wurden errichtet, von denen einige heute wieder verschwunden sind, etwa das Hotel zur Türkei, die Bahnhofsgaststätte, das Café Schwarz, die Villa Gutmann oder das jüdische Hotel Dettelbacher. Die ab den 1930er-Jahren eingeleiteten Neubauten der Sparkasse und Kreisverwaltung kamen und gingen. Göppingen entwickelte sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsbahnhof. Besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren strömten täglich zahlreiche Arbeiter mit dem Zug aus allen Richtungen in die Stadt. Diese bewegte Geschichte steht im Mittelpunkt einer besonderen Stadtführung. Ebenfalls am Samstag, 12. September, um 18 Uhr lädt Stadtführerin Maria Skaroupka-Liesche dazu ein, die Historie des Göppinger Bahnhofs auf informative und zugleich unterhaltsame Weise zu entdecken. Die Veranstaltung bietet spannende Einblicke in die bauliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung rund um den Bahnhof – mit Geschichte und Geschichten, die die Stadt geprägt haben.
Tickets und weitere Informationen gibt es im ipunkt im Rathaus oder online unter www.erlebe-dein-goeppingen.de. Eine Anmeldung ist vorab erforderlich.