Ausstellungen

Aktuell

08.08.2020 - 11.10.2020

Seit Jahrhunderten inspirierte Göppingen mit seinen Stadtteilen zu künstlerischem Schaffen.
Das Museum im Storchen präsentiert eine große Bandbreite von Zeichnungen, Gemälden und Grafiken aus eigenen Beständen. Ergänzt wird die Schau durch wenige Leihgaben aus Privatbesitz und der Kunsthalle Göppingen.
 
Die ältesten Werke der Ausstellung sind zwei Kupferstiche von Matthäus Merian aus dem Jahr 1643. Sie zeigen das Christophsbad und eine Gesamtansicht Göppingens.
 
Die Darstellungen des 19. Jahrhunderts ändern den Blickwinkel. Nun schauen die Künstler von Süden her auf die Stadt. Sie zeigen Göppingen mit der Fils im Vordergrund. Später wird noch die Eisenbahnlinie hinzugefügt. Im Hintergrund erheben sich Hohenstaufen, Hörnle und Hohenrechberg. Figurenstaffagen bereichern die Stadtansichten.
 
Im 20. Jahrhundert rücken immer mehr einzelne Gebäude und Sehenswürdigkeiten in den Fokus der Künstler. Zunehmend wird auch das Spiel mit Farben und Formen reizvoller.
 
Die neueste Arbeit der Ausstellung ist eine 2016 entstandene kolorierte Zeichnung des Süßener Künstlers Dietmar Gürtler. Sie zeigt eine aus dieser Perspektive sicher nur Wenigen bekannte Sicht auf das ehemalige Badhaus und die ehemalige Badherberge in Jebenhausen. Heute befindet sich in den Gebäuden das Naturkundliche Museum.


Göppingen mit Kinderaugen gesehen
 
Parallel zur Ausstellung im Museum lädt das Team des Hauses junge Göppingerinnen und Göppinger ein, an einer Online-Bildergalerie auf der Homepage des Museums mitzuwirken. Gesucht werden Kunstwerke, die Göppingen aus Kindersicht zeigen. Ein Foto des Werkes kann dann per E-Mail an museen@goeppingen.de geschickt werden.

Vorschau

21.10.2020 - 02.05.2021

Weiß der Geier – Was die Tiere uns bedeuten


Seit der Mensch seiner selbst gewahr wurde, definierte er sich in seinem unauflösbaren Verhältnis zur Natur. Seine frühesten überlieferten bildhaften Äußerungen sind Zeichnungen an Höhlenwänden, die ihn als Jäger und Gejagten zeigen. Die Natur fürchtete er im selben Maße, wie er sie verehrte. Tiere waren Nahrung, wie auch Objekt kultischer Verehrung. Menschliche Eigenschaften, wie Weisheit, Dummheit, List und Tücke, wurden auf sie projeziert, wie man sich auch mit tierischen Attributen, wie Stärke, Schnelligkeit und überbordender Pracht schmückte. In den ältesten Überlieferungen erlangten Tiere mythologische Bedeutung.

Die Ausstellung „Weiß der Geier – Was die Tiere uns bedeuten“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold mit Mathias Gort, Ausstellungskurator der inatura Dornbirn.
Die Schau betrachtet das Verhältnis von Mensch und Tier in seinen verschiedenen historischen und kulturellen Dimensionen. Dabei ist es unmöglich, das Thema erschöpfend in all seinen unendlichen historischen Ausformungen, künstlerischen, wirtschaftlichen, kulturellen und philosophischen Verästelungen zu beleuchten. Dank straffer Auswahl und exemplarischer Verdichtung präsentiert sich die Ausstellung als unterhaltsam und vielschichtig. Sie zeigt im Alltäglichen neue Perspektiven auf, wirft Fragen auf, weckt Interesse und ermöglicht den Besuchern einen individuellen Abgleich mit eigenen Erfahrungen.

Archiv

2019

01.12.201913.03.2020

Schaukelpferd, Eisenbahn, Brettspiel.
Spielzeugerfinder und -hersteller im Filstal


11.07.2019 ‒ 27.10.2019

märklinMODERNE


27.03.2019 ‒ 30.06.2019

BLICK IN DIE FERNE
Göppingen und die Schwäbische Alb in Panoramen des 19. Jahrhunderts


2018

06.12.2018 ‒ 24.02.2019
Weihnachten vor 100 Jahren


06.09.2018 ‒ 18.11.2018

Johannes Woelffle - Ansichten von Schlössern, Kirchen und Städten in Württemberg, Bayern und Tirol


26.04.2018 ‒ 26.08.2018

Mode aus Göppingen
Perltaschen - ein Exportschlager in den 1920er Jahren


2017

03.12.2017 ‒ 08.04.2018

Schoenhut.
Von einem Göppinger, der auszog, die Welt zu beglücken   


03.09.2017 ‒ 19.11.2017

Hermann Hesse und seine Freundschaft mit Otto Hartmann


22.06.2017 ‒ 20.08.2017

Die Amerikaner in Göppingen
und Elvis als GI in der Wirtschaftswunderzeit


23.03.2017 ‒ 05.06.2017

Pflanzenbilder - Johann Jakob Haid & Roland Spohn


2016

Foto: Volker Weinhold

04.12.2016 ‒ 26.02.2017

Mechanische Tierwelt


29.09.2016 ‒ 20.11.2016

Stadt im Wandel. Göppingen in den Jahren 1955-1980


14.07.2016 ‒ 04.09.2016

Bauten von Paul Bonatz (1877-1956). Architekturfotografie von Rose Hajdu


21.04.2016 ‒ 26.06.2016

Dietmar Gürtler - Aquarelle und Druckgrafik. Rückblick auf 40 Jahre


2015

08.12.2015 ‒ 03.04.2016

Spielzeug aus Thüringen


20.09.2015 ‒ 15.11.2015

BARBAROSSA - bewundert, gefürchtet, benutzt


19.06.2015 ‒ 06.09.2015

gralglas - Deutsches Design 1930-1981


  

Ansprechpartner

Dipl.-Museologin Steffi Knüpfer
SKnuepfer@goeppingen.de
07161 650-9914

Kontakt

07161 650-9930 (Museum)
07161 650-9911 (Verwaltung)
museen@goeppingen.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag
13 - 17 Uhr
Sonntag und Feiertag
11 - 17 Uhr

Eintritt

Erwachsene 2 Euro
Erwachsene in Gruppen
(ab 10 Teilnehmer) 1,50 Euro
Ermäßigte 1 Euro
Kinder und Jugendliche bis
18 Jahre, Bonuscard-Inhaber 
frei

Anschrift

Städtisches Museum im Storchen
Wühlestraße 36
73033 Göppingen