Veranstaltungen

Öffentliche Führung

Sonntag, 25. August, 15 Uhr
märklinMODERNE

Peter Fritsch, Archiv und Museen
Museumseintritt

Junge Geschichtsforscher

Montag, 2. September, 15 Uhr
Kochen vor 200 Jahren


An diesem Nachmittag dreht sich im Museum im Storchen alles um das Thema Kochen: Kannten unsere Urgroßeltern schon Paprika und Kiwi? Mit welchen Gewürzen kochten die Menschen vor 200 Jahren? Wie konnte man Lebensmittel ohne Kühlschrank haltbar machen?

Neugierige Geschichtsforscher von 8 bis 12 Jahren erfahren neben den Antworten auf diese Fragen noch viel mehr – mit allen Sinnen. So stellt ein Riechmemory den Geruchssinn auf die Probe und alltägliche Lebensmittel können an einer Fühlstation ertastet werden. Zum Schluss werden die Teilnehmer selbst aktiv und versuchen sich im Buttermachen.

Dauer 90 min, max. 10 Kinder, Materialkosten 3,‒ €
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de

Öffentliche Führung

Sonntag, 15. September, 15 Uhr
märklinMODERNE

Dr. Karl-Heinz Rueß, Archiv und Museen
Museumseintritt

Vortrag

Dienstag, 17. September, 19.30 Uhr
Demokratie lernen – Die Forumsveranstaltungen im Landkreis Göppingen 1948-1950


Jannik Staudenmaier, Donzdorf
Museum im Storchen
Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e. V.

Die Umerziehung der deutschen Bevölkerung zu demokratischen Politik- und Verwaltungsformen war auch im Landkreis Göppingen ein Teil der US-amerikanischen Besatzungspolitik. Zu den von Juli 1948 bis Juni 1950 in vielen Kreisgemeinden abgehaltenen „Forumsveranstaltungen“ wurden Vertreter von Kreisverwaltung und Militärregierung abgestellt, die sich öffentlich mit den Fragen der lokalen Bevölkerung auseinandersetzen mussten. Die lebhaften Debatten erwiesen sich dabei zugleich als demokratische Lehrstunden sowie als Spiegel der Probleme und Konflikte der Nachkriegsgesellschaft im Landkreis.

Junge Geschichtsforscher

Mittwoch, 9. Oktober, 15 Uhr
Modellgeschichte(n): Von Bauten und Bausätzen


Kurs für 8- bis 12-Jährige
Dauer 90 min, max. 10 Kinder, Materialkosten 3,‒ €
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de

Öffentliche Führung

Sonntag, 13. Oktober, 15 Uhr
märklinMODERNE

Peter Fritsch, Archiv und Museen
Museumseintritt

Vortrag zu 400 Jahre Stadtkirche

Montag, 21. Oktober, 19.30 Uhr
1619. Der Abend der Renaissance


Prof. Dr. Bernd Roeck, Universität Zürich
Stadtkirche Göppingen
Koop von Verbundkirchengemeinde Göppingen, Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e. V., Kulturreferat und Archiv und Museen der Stadt Göppingen

Der Vortrag lotet die Zeitsituation um 1619 aus. Göppingens Stadtkirche, ein Bau zwischen Renaissance und Barock, erinnert zugleich an eine dramatische Epoche zwischen überspannten Hoffnungen und Furcht. Der Referent gibt ein Bild des „Westens“ nach dem Ende großer Utopien, von denen eine, Andreaes „Christianopolis“, im engeren Umfeld Heinrich Schickhardts entstand – kurz bevor mit dem Dreißigjährigen Krieg ein letzter Versuch unternommen wurde, im Heiligen Römischen Reich Einheit und konfessionelle Reinheit zu erzwingen.

Vortrag

Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr
Ein Barbarossa-Bildnis? Neues zum Cappenberger Kopf


Prof. Dr. Knut Görich, Universität München
Sparkassenforum, Eingang Ecke Bahnhofstraße/Freihofstraße
Gesellschaft für staufische Geschichte e. V.

Der Vortrag fasst die Ergebnisse einer Tagung in Cappenberg/Westfalen zusammen. Dabei zog insbesondere der sog. Cappenberger Barbarossa-Kopf neue Aufmerksamkeit auf sich. Zwar galt er bisher als der Kopf, der im Testament Ottos von Cappenberg als „silberner Kopf nach dem Bild eines Kaisers“ erwähnt wird. Jedoch führt schon eine 1977/78 (!) vorgenommene, aber erst kürzlich ans Licht gekommene materialtechnische Untersuchung den Nachweis, dass der Kopf nie versilbert war und auch von vornherein als Reliquiar und nicht als profanes Kaiserbildnis gegossen wurde.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für das Verständnis des Bildnisses, seines Zwecks und seiner Herkunft? Gibt es neue Einsichten in die Verbindungen der Staufer zu Gründung und Ausstattung des Cappenberger Stifts? Hatte die von Otto von Cappenberg übernommene Taufpatenschaft für Barbarossa auch Auswirkungen für die Ausstattung des Stifts?

Öffentliche Führung

Sonntag, 27. Oktober, 15 Uhr
märklinMODERNE


Dr. Karl-Heinz Rueß, Archiv und Museen
Museumseintritt

Vortrag zu 400 Jahre Stadtkirche

Dienstag, 12. November, 19 Uhr
Die Göppinger Stadtkirche – ein Bau der Reformation und Renaissance in neu entdeckter Einmaligkeit


Ulrich Zimmermann, Pfarrer i. R., Göppingen
Stadtkirche Göppingen
Koop von Ev. Verbundkirchengemeinde Göppingen, Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e. V., Kulturreferat und Archiv und Museen der Stadt Göppingen
Musikalische Umrahmung: Kompositionen von Daniel Speer, Lehrer-Ensemble der Jugendmusikschule Göppingen

Die Stadtkirche, beim 100. Reformationsgedenken 1617 angekündigt, von Baumeister Heinrich Schickhardt als herausragendes Renaissance-Beispiel spezifisch protestantischen Kirchenbaus errichtet, war nach neuesten Erkenntnissen vor ihrer Innen-Umgestaltung 1772 die europaweit größte Predigtkirche ohne Sichtbehinderung durch Säulen und mit riesigem Kornspeicher im Dach. Die technisch anspruchsvolle, weil extrem weit gespannte Dachkonstruktion ist in Genialität und Dimension einmalig.

Junge Geschichtsforscher

Mittwoch, 13. November, 15 Uhr
Kluge Köpfe ‒ Menschen aus Göppingen schreiben Geschichte


Kurs für 8- bis 12-Jährige
Dauer 90 min, max. 10 Kinder, Materialkosten 3,‒ €
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de

Vortrag

Dienstag, 19. November, 19.30 Uhr
Semanín (Schirmdorf) ‒ Kulturbewahrung im ehemaligen Schönhengstgau


David Smička, Landschaftsarchitekt, Semanín/Tschechische Republik
Museum im Storchen
Koop von Schönhengster Heimatbund e. V. und Archiv und Museen der Stadt Göppingen

David Smička erzählt in seinem Vortrag, wie aus dem Kauf eines etwas heruntergekommenen Pfarrhauses in Semanín (bei Svitavy/Zwittau im Osten der Tschechischen Republik) eine kulturbewahrende Arbeit wurde, die heute eine ganze Reihe von abgeschlossenen und laufenden Projekten umfasst: Renovierung der Kirche, Einrichtung von Lehrpfaden, Organisation von Ausstellungen, Begegnungsveranstaltungen und mehr. Smička berichtet zudem von den Schwierigkeiten, die sich solch einer Arbeit in einer Region stellen, die ehedem von Sudetendeutschen bewohnt war und in der anschließend jahrzehntelang ein sozialistisches Regime dominierte.

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 1. Dezember, 15 Uhr
Vom Schaukelpferd zum Brettspiel
Spielzeughersteller und -erfinder im Filstal


Im Schatten der weltbekannten Metallspielwarenfirma Märklin entstanden im Filstal seit dem 19. Jahrhundert weitere namhafte Spielwarenhersteller. Mit diesen wie den „anderen“ Göppingern macht die Ausstellung bekannt. Präsentiert werden u. a. die Holzspielwaren hersteller Gebr. Schmohl, Konrad Keller KG und Margarete Ostheimer GmbH, die Modellbahnhersteller und -zulieferer BEMO und EGI, die weniger bekannten Kinderkochherde von F. & R. Fischer und Heiliger. Ebenso zu sehen sind die erfolgreichen Brett- und Familienspiele der Spieleerfinder-Familie Burkhardt in Bad Ditzenbach.

Mitgliederversammlung und Vortrag

Dienstag, 3. Dezember
19 Uhr
Mitgliederversammlung

20 Uhr
Vortrag
Das archäologische Jahr 2018 im Landkreis Göppingen


Dr. Reinhard Rademacher, Michael Weidenbacher M. A., Kreisarchäologie Göppingen
Museum im Storchen
Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e. V.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins geben Kreisarchäologe Dr. Reinhard Rademacher und Michael Weidenbacher M. A. Einblicke in die archäologischen Untersuchungen des Jahres 2018.

Junge Geschichtsforscher

Mittwoch, 11. Dezember, 15 Uhr
Murmel , Kreisel, Puppenstube. Wie spielten Kinder früher?


Kurs für 8- bis 12-Jährige
Dauer 90 min, max. 10 Kinder, Materialkosten 3,‒ €
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de

Weihnachtlicher Kindernachmittag

Mittwoch, 18. Dezember, 15 Uhr
Führung und Basteltisch


Dauer 120 min, max. 10 Kinder, Materialkosten 2,‒ €
Anmeldung erforderlich unter 07161 650-9911 oder an museen@goeppingen.de

  

Ansprechpartner

Peter Fritsch, MA
pfritsch@goeppingen.de
07161 650-9915

Dipl.-Museologin Steffi Knüpfer (in Elternzeit)
SKnuepfer@goeppingen.de

Kontakt

07161 650-9930 (Museum)
07161 650-9911 (Verwaltung)
museen@goeppingen.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag
13 - 17 Uhr
Sonntag und Feiertag
11 - 17 Uhr

Eintritt

Erwachsene 2 Euro
Erwachsene in Gruppen
(ab 10 Teilnehmer) 1,50 Euro
Ermäßigte 1 Euro
Kinder und Jugendliche bis
18 Jahre, Bonuscard-Inhaber 
frei

Anschrift

Städtisches Museum im Storchen
Wühlestraße 36
73033 Göppingen