Veranstaltungen

Öffentliche Führung

Sonntag, 24. Februar, 15 Uhr
Weihnachten vor 100 Jahren

Roland Schramm, Gingen/Fils
Museumseintritt

Vortrag und Mitgliederversammlung

Dienstag, 26. Februar
19 Uhr Mitgliederversammlung
20 Uhr Vortrag

Leuchter und Attentat. Zum Anschlag auf Konrad IV. im Dezember 1250
Prof. Dr. Franz Fuchs, Universität Würzburg, Institut für Geschichte
Stadthalle Göppingen, Märklinsaal
Gesellschaft für staufische Geschichte e. V.

In der Nacht vom 28. auf den 29. Dezemberg 1250 wurde König Konrad IV. in Regensburg von Ministerialen des dortigen Bischofs überfallen und entging nur knapp einem Mordanschlag. Dieses spektakuläre Ereignis hat sich nicht nur in der Historiographie niedergeschlagen, sondern wird auch in einer im Original erhaltenen Urkunde des Staufers ausführlich referiert. Ferner kann ein für die Kirche des Klosters St. Emmeram gestifteter Kronleuchter, der zwar im 17. Jahrhundert bei einem Brand zerstört wurde, dessen Vers-Inschrift aber in mehreren Handschriften überliefert ist, als Sühnestiftung für dieses Attentat gelten.

Filmdokumentation

Sonntag, 3. März, 17 Uhr
Filmdokumentation
Der Luftangriff vom 1. März 1945 in der Erinnerung von Zeitzeugen – Ein Film von Gerhard Stahl
Koop von Gerhard Stahl, Archiv und Museen und Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e. V.
Eintritt: € 5,– / 4,–

Der Filmemacher Gerhard Stahl hat zum Luftangriff Zeitzeugen befragt, die das Inferno als Jugendliche erlebten und daraus ein spannendes Geschichtsdokument geschaffen.

Vortrag

Dienstag, 19. März, 19 Uhr
Jüdisches Leben im Raum Lodz und seine Zerstörung durch die deutsche Besatzung
Sybille Eberhardt, Rechberghausen
Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e. V.

Jüdische Zeitzeuginnen aus Polen, die noch im letzten Kriegsjahr zur Zwangsarbeit in Geislingen eingesetzt wurden, beschreiben, wie ihr Leben in der Zwischenkriegszeit durch ihre soziale Herkunft, ihre religiöse, teils auch politische Zugehörigkeit in der multiethnischen Industriestadt Lodz geprägt wurde und wie diese Lebensgrundlagen systematisch durch die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg mittels Entrechtung, Ghettoisierung, Ausbeutung und Deportation in Konzentrationslager vernichtet wurden.
Nicht zuletzt das Schicksal des gebürtigen Lodzers Isaak Piotrkowsky, der mit seiner Familie in Göppingen lebte, 1938 nach Polen deportiert wurde und im Lodzer Ghetto starb, verbindet uns mit dem vorgestellten Thema.

Ausstellungseröffnung

Mittoch, 27. März, 19.30 Uhr
Blick in die Ferne. Göppingen und die Schwäbische Alb in
Panoramen des 19. Jahrhunderts

Das Panorama bietet die perspektivische Darstellung einer Stadt oder Landschaft mit einem großen Betrachtungswinkel. Die Ausstellung präsentiert die im 19. Jahrhundert bei Künstlern beliebte Darstellung in Zeichnungen und als ausfaltbares Leporello zwischen Buchdeckeln. Erstmals zu sehen ist ein 1834 vom Stadtkirchenturm gezeichnetes Rundbild von Göppingen.

Vortrag

Dienstag, 9. April, 19.30 Uhr
1919 ‒ Jahr des politischen Umbruchs

Dr. Karl-Heinz Rueß, Leiter Archiv und Museen
Eintritt: € 5,– / 4,–

Auf die Novemberrevolution 1918 folgte eine Phase politischer Auseinandersetzungen zwischen sozialistischer Räterepublik und demokratisch-parlamentarischer Verfassung. Letztere setzte sich durch. Der Vortrag schildert am Beispiel Göppingens die Forderungen des nach der Revolution gebildeten Arbeiterrats und seine konkrete Tätigkeit in Abgrenzung und im Zusammenwirken mit den bürgerlichen Kollegien, den Parteien und den Gewerkschaften.

  

Ansprechpartner

Dipl.-Museologin Steffi Knüpfer
SKnuepfer@goeppingen.de

Kontakt

07161 650-9930 (Museum)
07161 650-9911 (Verwaltung)
museen@goeppingen.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag
13 - 17 Uhr
Sonntag und Feiertag
11 - 17 Uhr

Eintritt

Erwachsene 2 Euro
Erwachsene in Gruppen
(ab 10 Teilnehmer) 1,50 Euro
Ermäßigte 1 Euro
Kinder und Jugendliche bis
18 Jahre, Bonuscard-Inhaber 
frei

Anschrift

Städtisches Museum im Storchen
Wühlestraße 36
73033 Göppingen